Nachrichten: Juli 2021

Depesche 21-06

Elektronikmuseum geöffnet

Seit dem 14. Juni ist unser Museum wieder für den Publikumsverkehr geöffnet und wir bieten auch wieder Führungen an!

Es sind auch erste Kinderaktionen geplant wie zum Beispiel Anfang August bei der Landesgartenschau in Überlingen und Ende August im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Tettnang.

Das Elektronikmuseum ist täglich geöffnet:

Montag 14:00 bis 16:30 Uhr
Dienstag 10:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 14:00 bis 18:00 Uhr
Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 14:00 bis 18:00 Uhr
Gäste werden gebeten, sich vor ihrem Besuch auf unserer Website www.emuseum-tettnang.de über die aktuellen Coronaregeln und die Zutrittsbedingungen ins Museum zu informieren.

  1. Museumstreff

Auch der Museumstreff findet nun wieder im Elektronikmuseum statt – wie gewohnt jeden Montag von 17:00 bis 19:00 Uhr.

Unser Hygienekonzept für Arbeiten im Verein wurde auf die neue Coronaverordnung angepasst.
Es wird weiterhin laufend aktualisiert, sodass wir das Museum betreiben können, ohne dabei unsere Mitglieder einer unnötigen Gefahr auszusetzen.

Bitte beachten:

Es dürfen nur Mitglieder des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V. zum Treff kommen.
Es sind keine Gäste zugelassen!

Ins Museum kommen dürfen nur Personen, die

  • keiner Absonderungspflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus unterliegen,
  • keine typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust haben und
  • eine medizinische Maske (chirurgischer Mund-/Nasenschutz oder besser eine FFP2-, KN95- oder vergleichbare Maske) tragen.
    Eine Testpflicht besteht nicht.

Wir führen zur Kontaktnachverfolgung eine Anwesenheitsliste.

Anmelden braucht man sich nicht, wir bitten jedoch jedes Mitglied, sich sofort nach Betreten des Museums bei der dazu beauftragten Person (normalerweise meine Frau Beate) anzumelden und sich über die aktuellen Hygieneregeln für Arbeiten im Verein zu informieren.
Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Sicherheitsgründen die Personenzahl für die einzelnen Räume beschränken und die Fenster auf Durchzug stellen.

Das Museum in der Presse

Am 11. Juni 2021 erschien in der Schwäbischen Zeitung ein größerer Artikel zur Saisonöffnung des Stadt- und des Elektronikmuseums Tettnang.

Abonnenten finden den Artikel unter https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/tettnang_artikel,-museen-im-tettnanger-torschloss-oeffnen-ab-montag-wieder-_arid,11373410.html.

Jahreshauptversammlung 2021

Wir werden unsere Jahreshauptversammlung 2021 mit Wahlen Ende August diesen Jahres abhalten und hoffen, sie dann nicht abermals pandemiebedingt absagen zu müssen.
Hauptgrund für den Termin ist, dass bis dahin die meisten Mitglieder vollständig geimpft sein dürften und so das Gefahrenpotential niedriger sein wird wie momentan noch.

Historisches

  • Heute vor 375 Jahren, am 1. Juli 1646, wurde Gottfried Wilhelm Leibniz in Leipzig geboren.
    Der Universalgelehrte war insbesondere auch ein hervorragender Mathematiker.
    So erfand er die so genannte höhere Mathematik, ersann Rechenmaschinen für Dezimal- und Dualzahlen und suchte die beste aller möglichen Welten.
    Stichwort Dualzahlen: Das sind die Nullen und Einsen, mit denen heutigen Computer rechnen!
    Mehr im HNF-Blog:
    https://blog.hnf.de/herr-leibniz-und-seine-logik/
  • Vor 125 Jahren, am 2. Juni 1896, beantragte der spätere Nobelpreisträger Guglielmo Marconi sein Patent für drahtlose Telegrafie.
    Mehr dazu beim Deutschlandfunk unter https://www.deutschlandfunk.de/vor-125-jahren-beantragt-guglielmo-marconi-und-sein-patent.871.de.html?dram:article_id=498074.
    An dieser Stelle habe ich noch einen Buchtipp:
    Erik Larson: Marconis magische Maschine, Scherz-Verlag 2007, ISBN 978-3-502-15008-4.
    Ein Kriminalroman mit historischem Hintergrund – Sehr lesenswert!
  • Vor 110 Jahren, am 16. Juni 1911 wurde in der amerikanischen Stadt Endicott (NY) die Computing-Tabulating-Recording Company (CTR) gegründet.
    Sie ging aus einem Zusammenschluss von vier Firmen hervor, von denen eine dem Herman Hollerith gehörte. Hollerith erfand das Lochkarten-Verfahren in der Datenverarbeitung.
    Heute dürfte den wenigsten Leuten der Name CTR noch ein Begriff sein – sehr wohl aber wie die Firma seit 1924 bis heute heißt:
    IBM, International Business Machines.
    Hierzu wird man beim Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums fündig:
    https://blog.hnf.de/110-jahre-ibm/.
  • Vor 80 Jahren, am 10. Juni 1941, wurde das Patent zum Frequenzsprungverfahren eingereicht.
    Viele heutige Funktechnologien arbeiten damit, zum Beispiel Bluetooth oder WLAN:
    Damit sich die vielen Geräte nicht auf einer Frequenz stören, werden innerhalb eines Frequenzbereiches laufend freie Frequenzen gesucht, auf denen dann einzelne Datenpakete übertragen werden.
    Erfunden hat das Verfahren die damals als schönste Frau der Welt betitelte Hollywood-Diva Hedy Lamarr.
    Sie erfand das Frequenzsprungverfahren für militärische Funksteuerungen.
    Mehr zu „Lady Bluetooth“ beim Deutschlandfunk unter https://www.deutschlandfunk.de/80-jahre-patent-fuer-frequenzsprungverfahren-hedy-lamarr.871.de.html?dram:article_id=498508.
  • Vor 65 Jahren, vom 19. Juni bis 16. August 1956 fand in Hanover im amerikanischen New Hampshire die Dartmouth Conference statt.
    Sie gilt als Geburtsstunde der Künstlichen Intelligenz als wissenschaftliches Fachgebiet. Vielen Dank an Erich Schoepe für diesen Hinweis!
  • Vor ein paar Tagen, am 23. Juni 2021 erschien im Vereinigten Königreich eine ganz besondere £ 50-Banknote:
    Sie zeigt den berühmten Mathematiker Alan Mathison Turing, der am 23. Juni 1912 in London geboren wurde.
    Eine Abbildung des Geldscheins und die Geschichte seiner Entstehung gibt es beim HNF-Blog unter https://blog.hnf.de/geldschein-mit-computerpionier/{target=_blank"}.

ARD Retro: Neues aus der Mikroelektronik

Die ARD-Mediathek „ARD Retro“ ist eine wahre Fundgrube für Interessantes und Kurioses aus den 1950er- und 1960er-Jahren.
Bitte nicht von den ewig langen Links irritieren lassen. Kürzere habe ich nicht gefunden...

Nicht retro, sondern ganz aktuell:
Im ehemaligen Robotron-Werk in der Elektronikstadt Sömmerda werden elektronische Geräte repariert.
Ja, man kann auch heute noch was reparieren!
In der Firma arbeiten gut 350 Mitarbeiter.

https://www.ardmediathek.de/video/mdr-thueringen-journal/elektronik-stadt-soemmerda-frueher-robotron-heute-cdti/mdr-thueringen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8yODFlYmM5Zi1kMjM1LTRiYmItYTZiMC1iZmU1YjFjMjIxZWI/

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,

Rainer Specker

  1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.