Nachrichten: Rainer

Erratum und Update April 2022

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
in der letzten Depesche habe ich ein N gemeint, aber ein L getippt – so wurde aus dem Juni der Juli. Die Ham Radio findet natürlich Ende Juni statt.
Dazu und zu weiteren Punkten kommt hier ein kurzes Update zur April-Depesche.

Erinnerung: Aktionen im Mai

Im Mai haben wir gleich drei Aktionen zu verarbeiten – zwei betreffen das Museum als solches und eine Veranstaltung dient der Motivation von Helfern für Kinder-/Jugendaktionen.
Bitte, wenn Ihr an einem oder mehreren Terminen Zeit habt: Tragt Euch in die per Mail verteilten Doodle-Plaungen ein!
Wir brauchen Euch!

Samstag, 14.05.2022: ADAC Württemberg Historic macht Halt in Tettnang

Die Oldtimerrallye des ADAC mit sehr hochwertigen Fahrzeugmodellen macht Halt in Tettnang.
Beginn: Ca. 15:30, Ende: Ca. 18:00 Uhr. Beginn Aufbau: 14:00 Uhr.
Vier Helfer benötigt.

Sonntag, 15.05.2022: Internationaler Museumstag

Es sollen von 14:00 bis 18:00 die Geräte im Museum laufen und Mini-Führungen angeboten werden.
Zur Veranstaltung siehe https://www.museumstag.de/aktion/16179
Uhrzeiten Mini-Führungen: 15:00 - 15:30 Uhr, 16:00 - 16:30 Uhr und 17:00 - 17:30 Uhr
Vier Helfer benötigen wir mindestens.

Samstag, 21. Mai 2022: Vereinsbörse „VereinTT“ 8:00 bis 13:00 Uhr

Am Samstag, dem 21. Mai werden wir unseren Förderverein präsentieren und dabei insbesondere unsere tolle Kinder-/Jugendlötprojekte vorstellen.
Vorgesehen sind drei bis vier Lötplätze. Wir sollten mindestens stets zu viert am Stand sein.
Hier gab es seitens Veranstalter eine Änderung, und zwar dauert die Aktion nicht bis 14:00 Uhr, sondern nur bis 13:00 Uhr.
Der Beginn bleibt bei 8:00 Uhr und damit auch der Aufbau in aller Herrgottsfrühe um 7:00 Uhr.
Zur Durchführung bei Regen bekam ich inzwischen eine weitere Info:
Die Veranstaltung wird bei sehr schlechtem Wetter ersatzlos gestrichen.

Ham Radio 2022 24. bis 26. Juni

Bitte merkt Euch den Zeitraum Freitag, 24. Juni bis Sonntag, 26. Juni vor – dann ist Ham Radio!
Sie findet also eine Woche nach Fronleichnam statt.
Wir dürfen dort wieder unser Museum präsentieren!
Als neues Lötprojekt werden wir eine Bewegtlichtorgel bauen.
Platinen und Teile dazu sind mittlerweile alle bestellt und unterwegs.
Eine Doodle-Umfrage zur Ham Radio folgt mit der nächsten Museumsdepesche.

Historisches

  • Vor 150 Jahren, am 2. April 1872, starb Samuel Morse in New York.
    Morse?
    Ja, genau der, von dem das Morse-Alphabet stammt, das man mit kurzen und längeren Pieptönen und unterschiedlich langen Pausen dazwischen übertragen kann.
    Ein kurzer Ton wird mit einem Punkt und ein längerer mit einem Strich dargestellt:
    .- = a
    -... = b
    . .-.. . -.- - .-. --- -. .. -.- -- ..- ... . ..- -- = elektronikmuseum
    Eine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinbuchstaben gibt es nicht.
    In der Schwäbischen Zeitung erschien am 2. April ein lesenswerter Artikel über Samuel Morse: „Ein Revolutionär der Kommunikation“.
    Mehr Historisches folgt in der Mai-Depesche.

Interessante Tontechnik

Gerhard Böhler hat zwei hochinteressante Stellen über Ton- und Studiotechnik aus dem Internet ausgegraben, die ich hier gerne weitergeben möchte.
Aber Vorsicht: Man vergisst schnell die Zeit beim Schmökern!
Gerade die Artikel von Uli Apel mit seiner Studiowerkstatt sind gespickt mit interessanten Details zur Röhrentechnik!
Danke, Gerhard, für diese Funde!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,
Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche April 2022

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Monat April 2022.

Aktionen im und ums Elektronikmuseum im Mai

Helfer gesucht!
Im Mai haben wir gleich drei Aktionen zu verarbeiten – zwei betreffen das Museum als solches und eine Veranstaltung dient der Motivation von Helfern für Kinder-/Jugendaktionen.

Samstag, 14.05.2022: ADAC Württemberg Historic macht Halt in Tettnang

Die Oldtimerrallye des ADAC mit sehr hochwertigen Fahrzeugmodellen macht Halt in Tettnang.
Beginn: ca. 15:30, Ende: ca. 18:00 Uhr. Beginn Aufbau: 14:00 Uhr.
Wir bauen vor dem Museum einen kleinen Infostand auf und benötigen vor und im Museum insgesamt mindestens vier Helfer.
Eingang über die Tageskasse, mit Eintritt.

Sonntag, 15.05.2022: Internationaler Museumstag

Genau am nächsten Tag ist Internationaler Museumstag.
An diesem Tag sollen von 14:00 bis 18:00 die Geräte im Museum laufen!
Auch hier werden den Tag über vier Helfer benötigt, gerne sind mehr Leute willkommen:
Vorführung von Geräten und kleinen Spezialführungen, Ansprechpartner für Publikum.
Eingang voraussichtlich über Tageskasse, auch wenn der Eintritt frei ist.
Zur Veranstaltung siehe https://www.museumstag.de/aktion/16179
Uhrzeiten Mini-Führungen:
15:00 - 15:30 Uhr
16:00 - 16:30 Uhr
17:00 - 17:30 Uhr

Samstag, 21. Mai 2022: Vereinsbörse „VereinTT“

Am Samstag, dem 21. Mai wird im unteren Drittel der Montfortstraße Tettnang eine Vereinsbörse stattfinden.
Wir werden unseren Förderverein präsentieren und dabei insbesondere unsere tolle Kinder-/Jugendlötprojekte vorstellen.
Vorgesehen sind drei bis vier Lötplätze.
Wir sollten mindestens stets zu viert am Stand sein.
Beginn ist um 8:00 Uhr, Ende um 14:00 Uhr.
Aufbau in aller Herrgottsfrühe, um 7:00 Uhr!
Auch hier wäre es super, wenn ich (Rainer) nicht alleine bleiben würde.
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Ich habe daher Pavillons beantragt.

Ham Radio 2022

Bitte merkt Euch schonmal den Zeitraum Freitag, 24. Juli Juni bis Sonntag, 26. Juli Juni vor – dann ist Ham Radio!
Wir dürfen dort wieder unser Museum präsentieren!
Als neues Lötprojekt werden wir eine Bewegtlichtorgel bauen – eine recht primitive Schaltung auf einer Platine.
Den Prototypen dieser Lichtorgel habe ich am 3. November 1993 zusammengebastelt; nachdem Patenkinder ganz scharf auf dieses Teil sind, dachte ich:
Wieso nicht als Lötprojekt in unser Programm aufnehmen?

Das Museum in der Presse

Am 6. April erschien ein schöner Artikel über unsere Museumsöffnung im April in der Schwäbischen Zeitung:
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/tettnang_artikel,-elektonikmuseum-praesentiert-in-tettnang-wieder-neue-klassiker-_arid,11492905.html
Nach Registrierung bei der Schwäbischen Zeitung kann man drei „Plus“- und zehn freie Inhalte im Monat kostenlos lesen.

Historisches

  • Vor 50 Jahren, am 24. April 1972, wurde in Konstanz die Firma Computertechnik Müller GmbH gegründet, kurz CTM.
    Firmengründer war das Ehepaar Otto und Ilse Müller.
    Die Firma CTM existiert nicht mehr – sehr wohl aber die Firma Hyperstone GmbH:
    Otto Müller entwickelte 1990 einen 32-Bit-Mikroprozessor, der aufgrund seiner Einfachheit sehr schnell und preisgünstig war.
    Mehr im Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF):
    https://blog.hnf.de/ctm-aufstieg-und-niedergang-einer-computerfirma/.
  • Vor 35 Jahren, am 2. April 1987, wurde der „IBM PS/2“ in Miami und New York vorgestellt.
    IBM wollte mit diesem recht handlichen Computer wieder Oberhand im PC-Markt gewinnen, was jedoch misslang.
    Einige von uns kennen noch ein noch lange überlebendes Detail – den PS/2-Stecker für Maus und Tastatur.
    [Mehr im HNF-Blog unter https://blog.hnf.de/ibm-ps-2-der-verflixte-mikrokanal/](Mehr im HNF-Blog unter https://blog.hnf.de/ibm-ps-2-der-verflixte-mikrokanal/){target=_blank}.

ARD Retro

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,
Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche März 2022

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Monat März 2022.

Museumsöffnung morgen, 1. April

Kein Aprilscherz: Das Museum wird am 1. April für den Publikumsverkehr öffnen!

Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag
14:00-18:00 Uhr

Museumstreff für Vereinsmitglieder und Interessierte:
Montags 17:00-19:00 Uhr

Vielen Dank an alle Helfer, die am Museumsputz teilgenommen haben! Jetzt ist unser Museum wieder blitzeblank! Ohne Euch Helfer wäre das Elektronikmuseum nichts!
Aufgrund der Corona-Situation hatte ich die Putzaktion in einem kleineren Rahmen organisiert, daher erfolgte kein Aufruf an alle Mitglieder.
Deren Hilfe ist umso wichtiger bei unseren Kinder- und Jugend-Lötaktionen, wie zum Beispiel bei der...

Lötaktion bei der Tettnanger JugendkulTTour

Termin, genauer gesagt, zwei Termine: Samstag, 9. April 2022.
Löten mit Jugendlichen!
Wir brauchen dringend wieder Helfer für diese und weitere Kinder-Lötaktionen!
Wir haben inzwischen ein sehenswertes Portfolio an Projekten und Schaltungen im Programm, neuerdings sogar ein Digitalradio, das nach aktuellem DAB+-Standard arbeitet!
Projekt DAB+ und Ehrenamtlichensuche

Neue Museumsführer im Museum installiert

Wir bekamen von Sven Empen zwei All-In-One-PCs mit Touch-Display und Wandhalterung gespendet – die schraubten wir umgehend an die Wand, einer ist nun im Radioraum und der andere oben bei den Computern.
Vielen Dank an Sven Empen und an Richard Kurz fürs schnelle Einrichten und ans Team für die Montage!
Auf den Rechnern wird nun unser Museumsführer dargestellt, in dem unsere Besucher interaktiv Beschreibungen zu den Exponaten aufrufen können.
http://www.emuseum-tettnang.de/labels/.

Rechner-Ausstellung

Auch hier gibt es Neues: Die Ausstellung wurde komplett umgebaut.
Sie ist nun „mehrstöckig“: Peter Schweighart schweißte aus einem alten Bettgestell ein sehenswertes Regal zusammen – vielen Dank dafür, und an Richard für die Neuausrichtung der Ausstellung!
Wir arbeiten momentan noch an der Vervollständigung der Ausstellung und an der Beschreibung für den Museumsführer.

Historisches

  • Vor 175 Jahren, am 3. März 1847 wurde Alexander Graham Bell im schottischen Edinburgh geboren.
    Er erfand – nach Philipp Reis – ein Telefon, das mit sogenannten Induktionsströmen arbeitete: „Mikrofon“ und „Hörer“ waren identisch:
    Sprach man ins Mikrofon, wurde durch die Bewegung von dessen Membran eine Spule in einem Magneten bewegt, wodurch ein elektrischer Strom erzeugt wurde. Im Hörer passiert der Vorgang genau umgekehrt – der Strom treibt die Lautsprechermembran an.
    Das Prinzip war in Amerika sehr erfolgreich, sodass Bell ein reicher Mann wurde.
    Übrigens: Die Einheit für Dezibel für Signal- und Lautstärken wurde von seinem Namen abgeleitet.
    Mehr zu seiner äußerst interessanten Person beim Deutschlandfunk unter
    https://www.deutschlandfunk.de/graham-bell-telefon-100.html.
  • Vor 100 Jahren, am 8. März 1922 wurde Rudolf Heinrich im pfälzischen Pirmasens geboren. Weil seine Familie jüdisch war, emigrierte sie 1938 in die USA, wo sich Rudolf Heinrich fortan Ralph Baer nannte.
    Er war der Erfinder der Video-Spielkonsole für den Heimgebrauch!
    Seine erste Schaltung arbeitete noch mit Röhren, und längere Zeit waren Analogschaltungen nach seiner Idee in heute als „Pong-Spiel“ bekannten Videospielkonsolen eingebaut.
    Ich selber besitze mein „Telespiel“ noch, gab's bei Quelle...
    Es darf hin und wieder auf eine Ausstellung des Elektronikmuseums mit.
    Mehr beim HNF-Blog unter https://blog.hnf.de/das-jahrhundert-des-ralph-baer/.
  • Vor 50 Jahren, am 1. April 1972 wurde in Weinheim die Firma „Systemanalyse und Programmentwicklung GbR“ gegründet. Später wurde sie in SAP umbenannt. Im Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums wurde das Thema aufgegriffen: https://blog.hnf.de/50-jahre-sap/.
  • 42
  • Vor 45 Jahren, am 8. März 1978 wurde auf BBC 4 in London die erste Folge des Hörspiels „The Hitchhiker's Guide to the Galaxy“ ausgestrahlt, auf deutsch „Per Anhalter durch die Galaxis“.
    Was hat es mit der 42 auf sich? Gebt einfach mal 42 in Google ein...
    Mehr beim Bayrischen Rundfunk BR2 unter https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/per-anhalter-durch-die-galaxis-auf-bbc-102.html.

ARD Retro und Archiv SRF

Hier wieder ein paar interessante Fundstellen in der Bibliothek der ARD sowie vom Archiv des Schweizer Fernsehens:

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,
Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Februar 2022

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Monat Februar 2022.

Trauer um zwei verstorbene Mitglieder

Wir trauern um Heiner Bernhard, der am 4. Februar im Alter von 85 Jahren verstorben ist.
Heiner Bernhard war der erste hauptamtliche Elektroniklehrer in Tettnang und eines der ersten Mitglieder nach Gründung unseres Vereins.
Erst im Nachhinein erfuhr ich vom Tod unseres Mitglieds Fritz Armann, der bereits am 22. November 2021 verstorben ist. Er wurde 92 Jahre alt.

Radio-Projekt DAB+

Wir suchen weiterhin Verstärkung bei der Jugendarbeit, insbesondere beim von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt geförderten Digitalradio-Projekt im DAB+-Standard.

Wir brauchen noch weitere Cappuccinodosen aus Pappe mit Blechboden, 200 g Inhalt.

Es wäre schade, wenn das Projekt an fehlenden Cappuccinodosen scheitern würde…
Vielen Dank im Voraus für Eure Mithilfe!
Projekt DAB+ und Ehrenamtlichensuche

Museumsputz, Jahreshauptversammlung

Das Museum wird am 1. April für den Publikumsverkehr öffnen.
Dieses Jahr werden wir wieder einen
Museumsputz
veranstalten, voraussichtlich am Samstag, dem 26. März 2022 am Nachmittag (so, dass schön die Sonne in die Glasvitrinen brennt).
Unsere Jahreshauptversammlung werden wir dieses Jahr nochmal Ende August, Anfang September abhalten.
Nach Ende der Coronapandemie wird sie dann wieder im März stattfinden, vor der Museumsöffnung.

Tettnanger Elektronikstammbaum

Der Elektronikstammbaum ist weiter in Bearbeitung, Erich Schoepe kümmert sich darum.
Um Informationen zur Tettnanger Elektronikindustrie sind wir jederzeit dankbar per Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org !

Das Elektronikmuseum in der Presse

Insgesamt dreimal erschien unser Aufruf zum DAB+-Projekt in der Schwäbischen Zeitung.
Ferner wird im Nachruf von Heiner Bernhard auch das Elektronikmuseum Tettnang erwähnt:
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/tettnang_artikel,-trauer-um-einen-mitbegruender-der-tettnanger-elektronikschule-_arid,11472574.html

(Nach Anmeldung kann man auch als Nicht-Abonnent monatlich drei Plus-Inhalte der Schwäbischen Zeitung lesen.)

Historisches

  • Vor 175 Jahren, am 11. Februar 1847, wurde der Ingenieur Thomas Alva Edison im US-Bundesstaat Ohio geboren. Er meldete weit über 1000 Patente an und gilt als einer der größten Erfinder aller Zeiten.
    Unter anderem entwickelte er die brauchbare und serienmäßig herstellbare Glühbirne und den Phonographen, mit dem man Töne auf Wachswalze gravieren und abspielen kann.
    Das Abspielen von Enrico Caruso auf einem Original Edison Phonographen aus 1908 gehört zu jeder Führung im Elektronikmuseum Tettnang.
    Interessantes über Edison findet man beim Deutschlandfunk unter https://www.deutschlandfunk.de/175-geburtstag-von-thomas-alva-edison-100.html .
  • Vor 125 Jahren, am 15. Februar 1897, stellte der in Fulda geborene Ferdinand Braun seine „Braunsche Röhre“ vor.
    Unter anderem aus Wilhelm Konrad Röntgens Experimenten kannte Ferdinand Braun den Leuchtschirm, er wusste, dass sich Elektronenstrahlen magnetisch ablenken lassen und er wusste auch, dass die Elektronen das Material des Leuchtschirms zum Leuchten bringen konnten.
    Er brachte diese Dinge zusammen – und hatte die Bildröhre erfunden. Heureka!
    Wobei er selber ein Anzeigeinstrument für Messgeräte im Sinn hatte.
    Dass man mit dem Ding auch Bilder darstellen könnte, tat er als Blödsinn ab.
    Darum kümmerte sich neben japanischen und amerikanischen Forschern der Deutsche Manfred von Ardenne, der Braunsche Röhren in Fernsehempfängern einsetzte.
    Übrigens: Paul Eduard Klein, der Elektronikpionier Tettnangs, arbeitete 1934 bis 1945 bei Manfred von Ardenne (später Siemens).
    Er nutzte die Braunsche Röhre für den Zweck, den Ferdinand Braun dafür im Kopf hatte: Für seine „Elektronenstrahl-Sichtgeräte“, heute sagt man normalerweise „Oszilloskop“ dazu.
    Im Elektronikmuseum Tettnang kann man etliche solcher Geräte in Betrieb erleben.
    Über Ferdinand Braun kann man beim Deutschlandfunk nachlesen:
    https://www.deutschlandfunk.de/125-jahre-braunsche-roehre-100.html.
  • Vor 40 Jahren, am 24. Februar 1982, wurde im „Silicon Valley“ in Kalifornien die Firma Sun Microsystems gegründet.
    Nachdem Andreas von Bechtolsheim an der privaten Stanford-Universität eine eigene Workstation entwickelt hatte, machte er sich zusammen mit zwei Stanford-Absolventen an deren Vermarktung und gründete dazu die Firma.
    Beim Heinz Nixdorf Museumsforum HNF lässt sich die Geschichte dahinter nachlesen:
    https://blog.hnf.de/sun-microsystems-es-begann-in-stanford/
    Interessant: 1968 zog Andreas "Andy" von Bechtolsheim mit Familie nach Nonnenhorn am Bodensee, wo er 1973 mit 17 Jahren am Bodensee-Gymnasium Lindau sein Abitur ablegte.
    Ebenfalls mit 17 Jahren entwickelte er auf Basis des Intel-8008-Prozessors einen Mikrocomputer, wofür er 100 D-Mark Lizenzgebühren pro verkauftem Gerät erhielt.
    Er war 1998 einer der ersten Investoren bei Google und dürfte wohl der erfolgreichste deutsche Ingenieur im Silicon Valley sein!
    https://blog.hnf.de/herzlichen-glueckwunsch-zum-geburtstag-herr-von-bechtolsheim/
  • Am 29. Februar 2012 um sieben Uhr deutscher Zeit – vor 10 Jahren kam der kleine leistungsstarke "nackte" Computer Raspberry Pi auf den Markt.
    Mich erinnerte das Platinchen an meine eigenen Anfänge, als ich mit dem Z80 Mikroprofessor noch Computercodes über eine 16er-Tastatur händisch eingegeben hatte. Beim Raspberry Pi hingegen muss man den Code nicht mehr erst händisch in die Bits und Bytes umrechnen – es ist ein vollwertiger Computer mit allem, was dazugehört – Speicher, Festplatte, Monitorausgang, USB und sogar Netzwerkanschluss. Darauf ein Linux-Betriebssystem.
    Mehr dazu beim HNF-Blog unter https://blog.hnf.de/der-nackte-computer-10-jahre-raspberry-pi/.

ARD Retro

Hier wieder ein paar interessante Fundstellen in der Bibliothek der ARD.
Leider sind die Links auf die Videos teilweise immer noch ewig lang…

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,
Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Ehrenamtliche gesucht!

Wir suchen Verstärkung im Bereich Kinder- und Jugendförderung

Um ein neues attraktives Projekt anbieten und so potentiellen ehrenamtlichen Mitarbeitern Appetit zu machen, haben wir von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt für ein tolles Projekt eine Förderung erhalten:
Wir bauen mit Jugendlichen Digitalradios mit dem Standard DAB+!

Radio-Einzelteile
Aus diesem Durcheinander soll ein Radio mit modernster Technik entstehen

Nach anfänglichen kleineren technischen Schwierigkeiten läuft die Elektronik.

Zur Realisierung des Projekts suchen wir Ehrenamtliche!

Auf mehrere Personen aufzuteilende Aufgaben sind unter anderem

  • Organisation, Kontaktaufnahme zu Schulen, Jugendorganisationen etc.
  • Vorbereiten und Vorfertigen der Teile
  • Durchführen der Arbeiten selbst mit Jugendlichen

Die Radios können mit einfachen handwerklichen Fähigkeiten und einfachen Lötarbeiten aufgebaut werden.
Zeitbedarf je nach Aufwand der Ausfertigung etwa eine bis drei Stunden.
Es geht um insgesamt 40 Geräte; wir haben allerdings auch zahlreiche weitere Lötprojekte hier und sind offen für Neues.
Uns würde es sehr freuen, mit dem interessanten Projekt des einen oder anderen Interesse zu wecken!

Cappuccinodosen

Wir benötigen Dosen aus Pappe mit Blechboden (der hat eine elektrische Funktion) mit Durchmesser ca. 8 bis 9 cm, Höhe ca. 12 bis 13 cm, Inhalt 200 g. Bitte keine Dosen mit wesentlich anderen Abmessungen ins Museum bringen, da die Konstruktion auf diesen Maßen basiert.
Die Dosen müssen aus Pappe sein, da das für die Akustik wichtig ist, und der Blechboden dient als elektronische Masse, daher muss er aus Blech bestehen.
Plastikbecher und Blechdosen klingen, nun ja, blechern.
Vielen Dank im Voraus für Eure Mithilfe!

Kontakt

Bei Interesse bitte Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org
oder Tel. 0175 7368370 anrufen (wegen Ehrenamt und Hauptberuf kann es vorkommen, dass niemand rangeht. In diesem Fall bitte die Rückrufbitte aktivieren - die kostet nichts).