Depesche 17-10

Hier kommt die Museumsdepesche für den Monat Oktober 2017.

Neue Exponate

Am 9. November geht's ziemlich rund im Elektronikmuseum - da bekommen wir einen Farb-Röhrenmonitor ins Haus!

Zugegeben, das hört sich wenig spektakulär an - erst die Tatsache macht es interessant, dass es sich um einen in Deutschland hergestellten Studio-Farbmontior aus dem Jahre 1965 handelt, wobei es bei uns bekanntlich erst seit 1967 Farbfernsehen gibt!

Der Transport nach oben ist ein wahrer Kraftakt: Der von Fa. Brobeil gespendete Monitor wiegt gut 270 kg und wird mittels Treppensteigeroboter nach oben gehievt. Wir sind selbst sehr gespannt auf diese Aktion, zu deren Verfolgung jeder herzlich eingeladen ist!

Termin: Donnerstag, den 9. November 2017 um 16:00 Uhr.

Kindergeburtstage und Führungen

Unser Kindergeburtstagsteam braucht weiterhin Verstärkung! Es müssen zwei von uns gleichzeitig an einem Wunschtermin Zeit haben, und es soll keinem zu viel werden. Wer hat Lust, glückliche Kinder zu sehen, die mit Begeisterung löten? Bitte bei mir melden!

Wer übrigens Lust hätte, auch mal Leute durch unser Museum zu führen: Über eine Verstärkung unserer Museumsführer würden wir uns ebenfalls sehr freuen!

Momentan sind wir kaum in der Lage, einen ganzen Bus mit 45 Leuten abzufertigen - so viele Leute müssen in drei Gruppen eingeteilt werden, womit man auch drei Museumsführer gleichzeitig bräuchte. Und das obendrein am besten auch noch mitten in der Woche.

Wer glaubt an Zufälle?

Für unsere SABA-Ausstellung mit Demonstration einer Reparaturwerkstatt suchten wir einen bestimmten Farbfernsehempfänger, wir haben ein Angebot eines der genannten SABA-Geräte erhalten. Allerdings steht dieses in 95615 Marktredwitz, östlich von Bayreuth.

In der letzten Depesche glaubte ich nicht, dass zufällig jemand in dieser Gegend ist und das Gerät abholen möchte...

Ich habe mich getäuscht: Schon zehn Minuten, nachdem ich die Depesche abgesetzt habe, meldete sich Walter Fackler - und brachte den 40kg schweren Fernseher von Bayreuth in unser Museum!

Lieber Walter, vielen herzlichen Dank für diese Aktion!

Ausflugstipp: "The Orange Age - eine Ausstellung über Mediendesign der 70er Jahre"

Noch bis 7. November 2017 läuft die bemerkenswert gut gemachte Ausstellung einer Privatsammlung schöner elektronischer Geräte im Design der 1970er Jahre.

Die Sammlung ist sehr sehenswert und gut aufgemacht - ich war heute Mittag dort.

Öffnungszeiten: Di-Fr 10:00-19:00 Uhr, Sa 10:00-16:00 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Adresse: Hintere Achmühlstraße 1, 6850 Dornbirn (das Haus grenzt direkt an die Hauptstraße).

www.designforum.at/v

Ein video zur Ausstellung gibt's unter
http://designmonat.at/veranstaltungen/the-orange-age/

Historisches

  • Vor 40 Jahren, am 26. Oktober 1977, beendete die Güterzuglok 043 903-4 ihre letzte reguläre Fahrt. Sie war die letzte Dampflok, die von der Deutschen Bundesbahn eingesetzt wurde.
  • Unter Historisches gehört leider nach nur gut zehn Jahren Betriebszeit das österreichische Digitalfernsehen DVB-T: Es wurde am 23. Oktober 2017 abgeschaltet. Nun wird komplett im neuen Standard DVB-T2 gesendet - und dabei die meisten Sender verschlüsselt. Mindestens bis 2019 frei empfangbar bleiben ORF eins, ORF 2, ATV und ATV2 sowie Ländle TV, alle in SD-Qualität (also nicht als auflösendes HDTV). Der Empfänger muss DVB-T2 empfangen können. Für ORF eins, ORF 2, ATV und ATV2 muss er zusätzlich Dolby Digital Plus verstehen, sonst bleibt der Lautsprecher stumm.

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!

Rainer Specker 1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche 17-09

Hier kommt die Museumsdepesche für den Monat September 2017.

Kindergeburtstage und Führungen

Unsere Medien- und Messeauftritte der letzten Zeit scheinen zu fruchten: Mehrere Führungen und Kindergeburtstage hatten und haben wir September und Oktober zu meistern. An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an unser Kindergeburtstagsteam, vor allem Simone Riegger, Walter Fackler, Dieter Stohr, Beate Specker, Fabian Flohr, ganz besonders an Bastian Wiedenmann, der gleich drei Geburtstage hintereinander mitmacht und Werner Hoch für die gute Koordination des Materials und der Lötplätze! Er hatte mir auch auf der Maker Faire sehr viel Arbeit abgenommen, indem er die Organisation der Lötplätze übernahm!

Besonderen Dank auch an Gerhard Böhler, der die Kindergeburtstage organisiert: Es ist oft nicht leicht, die Wünsche der Eltern mit den Freizeiten unserer Helfer auf Deckung zu bringen.

Unser Kindergeburtatagsteam braucht Verstärkung! Auch wenn die Namensliste lang aussieht: Es müssen zwei von uns gleichzeitig an einem Wunschtermin Zeit haben, und es soll keinem zu viel werden! Wer hat Lust, glückliche Kinder zu sehen, die mit Begeisterung löten? Bitte bei mir melden!

Neue Exponate

Wer weiß, was ein Alibiphonomat ist?

Der Alibiphonomat, kurz Alibiphon, war der erste Anrufbeantworter. Unter diesem Markennamen der Firma Willy Müller kam das erste dieser Geräte 1957, also vor 60 Jahren, auf den Markt. Es sieht innen etwa aus wie eine röhrenbestückte Festplatte und funktioniert auch so ähnlich.

Das dem Museum gespendete Gerät ist von 1964 und bereits transistorisiert. Die vorhandene Version kann nur eine Ansage abspielen, bietet jedoch keine Aufzeichnungsmöglichkeit des Anrufenden. Die Funktionsweise ist noch die gleiche wie beim Röhrengerät: Der Ansagetext wird auf eine rotierende Magnetplatte aufgesprochen und wiedergegeben.

Nicht nur, dass das Gerät beim Fernmeldeamt angemeldet werden musste, waren auch die Vorschriften, wie der Ansagetext formuliert werden soll, recht streng: Beginnen musste der Text mit der zweimaligen Ansage "Hier automatischer Anrufbeantworter", gefolgt von Ortsangabe und Telefonnummer.

Dann konnte ein wahlfreier Text aufgesprochen werden, während der Schluss wieder vorgegeben war: "Vielen Dank für Ihren Anruf - Ende der Durchsage".

Ich habe mich übrigens oft über das umgedrehte Q gewundert, das früher im Telefonbuch einer Nummer vorangestellt wurde, wenn ein Anrufbeantworter angeschlossen war.

Als ich das Alibiphon öffnete und die Magnetplatte mit dem Arm für den Schreib-/Lesekopf betrachtete, sah ich genau diese Form vor mir. Ich kann also nur vermuten, dass es so zu dem Symbol kam. Leider finde ich keine Quelle im Internet, die das bestätigt.

SABA-Ausstellung

Um die SABA-Ausstellung lebendiger zu machen, suchen wir Erlebnisberichte zum Thema 50 Jahre Farbfernsehen: Wie habt Ihr den Beginn des Farbfernsehens erlebt? Welches war Eure erste Sendung, die Ihr gespannt in Farbe angesehen habt? Was für ein Fernsehgerät war es (Hersteller, Größe), und wie oft ging das Gerät kaputt?

Kunst in Tettnang

Unsere vereinseigene Künstlerin Ulrike Kurz zeigt zusammen mit sieben weiteren Künstlern Malerei, Glaskunst und Skulpturen. Die Ausstellung dieser neuen Künstlergruppe stARTup findet mit Bewirtung und musikalischen Einlagen am 7. und 8. Oktober im Spargelhof Geiger statt.

Das Museum im Internet

Bergfex, eine sehr beliebte Website und Handy-App für Wandertouren, hat für uns einen sehr schönen Beitrag ins Web gestellt: https://www.bergfex.de/sommer/tettnang/highlights/18092-elektronikmuseum-tettnang/ Besonders freut mich, dass die Anfrage nach unseren Daten seitens Bergfex gestellt wurde!

Das Museum im Fernsehen

Am 21. September lief auf Regio TV Bodensee ein Bericht über das Elektronikmuseum. Wer's verpasst hat, kann den Bericht auf der Website des Senders (oder auch auf dessen Youtube-Kanal) abrufen: https://www.regio-tv.de/video_titel,-Elektronikmuseum-Reise-in-die-Vergangenheit-_vidid,130486.html

Historisches

  • Vor 20 Jahren, am 18. September 1997 um 19:47 Uhr, startete der Zeppelin NT seinen Jungfernflug. Da er in der ehemaligen Messehalle 10 gebaut wurde (dort, wo im heutigen Bodensee-Center das Kino und der MediaMarkt untergebracht sind), startete er mit 30.000 Zuschauern von dort. Nach 40 Minuten Testflug landete er vor dem neugebauten Zeppelin-Hangar, wo die Zeppeline bis heute stationiert sind. Seit diesem Erstflug haben die Zeppeline der Baureihe NT über 250.000 Passagiere befördert.
  • Vor 40 Jahren: Voyager 1 (engl. voyager = "Reisender") ist eine Raumsonde der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems und des interstellaren Raums im Rahmen des Voyager-Programms. Sie wurde am 5. September 1977 vom Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete gestartet.
  • "Gelungener Versuch mit Telegraf September vier 1837": Vor 180 Jahren, am 4. September 1837, stellte Samuel Morse seinen Telegrafen vor. Das Zitat ist der Wortlaut der ersten übermittelten Telegrafen-Nachricht von Samuel Morse!
  • Vor 150 Jahren, am 19. September 1867, ließ Alfred Nobel sein Dynamit, ein Gemisch aus Nitroglycerin, Kieselgur und Natriumcarbonat, in Schweden patentieren. Produziert wurde im deutschen Krümmel bei Geesthacht. Nobels Fabrik dort entwickelte sich bis 1910 mit 600 Arbeitern zur größten Sprengstofffabrik Europas.

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!

Rainer Specker 1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche 17-08

Hier kommt die Museumsdepesche für den Monat August 2017.

Maker Faire 2017

Auch dieses Jahr mussten wieder zahlreiche Helfer vollen Einsatz zeigen. Wir bekamen eine hervorragende Position für unseren 40 Quadratmeter großen Stand in der ersten Reihe und hatten auch dieses Jahr regen Zulauf. Am Stand konnten Kinder und Jugendliche eigens von Heiko Dobslaw für die Messe entwickelte Schubladenalarme und Orgeln löten oder auch Schmuck, was sehr viel Betreuungsaufwand bedeutete. Wer die Begeisterung in den Gesichtern der Kinder sieht, wenn alles läuft, weiß: Dieser Aufwand lohnt sich! Als Exponate hatten wir Karl Ludewigs Modell einer Telegrafenlinie dabei, ein schöner Blickfang, und dazu einige unterschiedliche Telefone, von denen drei an einer vorführbereiten relaisgetriebenen Vermittlungsstelle miteinander verbunden waren. Die Messe war ein Erfolg auf der ganzen Linie! Wir konnten zahlreiche Personen begeistern und über unsere Führungen und Kindergeburtstage informieren. Sogar ein neues Mitglied haben wir gewonnen!

Vielen, vielen Dank an die 17 Helfer, die bei der Maker Faire 2017 geholfen haben! Ohne Euch wäre ein solches Projekt unmöglich!

Aufräumaktionen, ausgemusterte Geräte

Es stehen immer noch einige Geräte herum, darunter drei echte Zweistrahl-Oszilloskope von PEK und ein Tektronix 535A, das über 100 Industrieröhren enthält.

Seit der Aufräumaktion im April sind auch nochmal einzelne Geräte hinzugekommen. Bei Interesse mit Richard Kurz (vectrex@mac.com) oder mir (Rainer.Specker@elektronikmuseum.org) einen Termin ausmachen.

Wer Gräte mitgenommen hat und dem Museum etwas spenden möchte, darf das gerne tun.

Neue Exponate

Stephan Weierich hat uns nochmal mit interessanten Messgeräten versorgt

Besonders freuen wir uns über eine kleine Nebenstellenanlage von der Firma Telefonbau und Normalzeit, die uns Tobias Dresch pünktlich vor der Maker Faire vermacht hat. Dort nahm ich die Anlage mit drei Telefonen in Betrieb, und wir hatten ein tolles Mitmach-Ausstellungsstück mit klappernden Relais!

Vielen Dank an die Spender!

SABA-Geräte

Wir wollen im Radioraum umbauen: Auf das große Radiopult möchten wir eine SABA-Ausstellung bauen, Geräte dazu haben wir im großen ganzen, unter anderem einen Prototypen einer damals typischen SABA Stereoanlage.

Zudem werden wir eine Radio- und Fernsehreparaturwerkstatt mit den dazu benötigten Messgeräten aufbauen, um deren Bedeutung darzustellen. Eine Idee geht mir dabei im Kopf herum: Eine große Herausforderung war es bei frühen Farbfernsehempfängern, die Konvergenz der Bildröhre einzustellen, also die drei Farben rot, grün und blau über das komplette Bild deckungsgleich zu bringen. Bis zu 30 Potentiometer mussten dazu eingestellt werden, wovon auch noch viele voneinander abhängig waren! Da das Problem bei Flachbildfernsehern prinzipiell nicht mehr existiert, halte ich es interessant, ein Exponat dazu zu bauen.

Deshalb hier ein Aufruf:

Wer einen Farbfernsehempfänger mit Konvergenzmodul übrig hat (also keinen, bei dem die Konvergenz mit Mehrpolmagneten am Bildröhrenhals eingestellt wird!), bitte bei mir melden.

Das Gerät sollte außer der Bildröhre keine weiteren Röhren mehr haben. Solche Geräte wurden ca. 1978 bis 1982 produziert. Bitte keine neueren Geräte anbieten! Das Gerät sollte trocken gelagert worden sein, so dass man es reparieren und in Betrieb nehmen kann. Hersteller vorzugsweise SABA Modell Ultracolor Telecommander T5668, T6756 oder T6794 oder ein anderes Gerät dieser Reihe.

Am Exponat wird dann eines der zahlreichen Konvergenzpotentiometer mit einer langen Achse ausgestattet, so dass man von außen dran drehen kann. Das Bild kommt von einem Testbildgenerator. Zusätzlich wird es einen (schwachen) Magneten geben, um Farbfehler durch Fremdmagnetfelder zu demonstrieren. Da am 25. August 2017 das Farbfernsehen seinen 50. Geburtstag feierte, passt die Ausstellung auch in die

Depesche 17-06

Hier kommt die Museumsdepesche für den Monat Juni 2017.

Neue Mitglieder

Wir freuen uns sehr über die beiden neuen Mitglieder Christiane Spohn und ihren Sohn Tobias. Die beiden helfen Gerhard Spohn bei der Inventarisierung. Herzlich willkommen!

Maker Faire 2017 am 15. und 16. Juli

Auch dieses Jahr werden wir wieder an der Maker Faire teilnehmen - mit einem hervorragenden Standplatz in der ersten Reihe! Ich bin immer noch begeistert über die rege Beteiligung letztes Jahr, und hoffe, dass wir das auch dieses Jahr wieder hin bekommen. Wer dabei war weiß: Es gibt alle Hände voll zu tun! Es gibt übrigens kein Theremin dieses Jahr auf unserem Stand...

Achtung: Wir brauchen Helfer!

Dieses Jahr organisieren wir uns über den Internetdienst Doodle: Hier kann sich jeder, der helfen möchte, eintragen. Man braucht sich hierzu nirgends anmelden oder registrieren! Hier geht's direkt zur Terminplanung:

http://doodle.com/poll/dqfm4xm8btb5agx7

Einfach unten am Ende der Namensliste auf den blauen Knopf "+ Teilnehmen" klicken. Es wird dann eine neue Zeile erstellt, in die man links seinen Namen eintragen kann. Rechts daneben sind Ankreuzfelder bei den einzelnen Zeiträumen. Hier bitte ein Kreuz machen, wenn man in diesem Zeitraum helfen möchte. Der Plan lässt sich jederzeit aufrufen, so dass auch jedes Mitglied sehen kann, zu welchen Zeiten noch Bedarf an Hilfe besteht. Und man kann jederzeit wieder auf die Seite und seine Terminvorstellungen ändern, falls noch was dazwischen kommt.

Wer helfen und sich nicht in die Doodle-Planung eintragen möchte, kann sich auch gerne per E-Mail anmelden.

Am Freitag ist Verladen der Exponate am Elektronikmuseum und Aufbau des Messestandes. Samstag und Sonntag Standdienst, und am Sonntag direkt im Anschluss an die Messe Abbau und Rücktransport ins Museum. Die Zeiten überschneiden sich, so dass eine ruhige Übergabe erfolgen kann.

Bitte tragt Euch ein. Ohne Eure Hilfe ist es nicht möglich, eine solch tolle Aktion durchzuführen!

Wir bieten dieses Jahr an:

  • Eine Schubladen-Alarmanlage mit von Heiko Dobslaw neu entwickelter Schaltung
  • Aufgrund der starken Nachfrage letztes Jahr nochmal die Orgel
  • Schmucklöten

Wir werden sechs Lötplätze aufbauen plus zwei Plätze fürs Schmucklöten. In den Hauptzeiten der Messe sollten mindestens sieben Helfer anwesend sein.

Termine

Wir bieten diesen Sommer öffentliche Führungen an, zunächst testweise an vier Samstagen, nämlich am 8. und 29. Juli und am 12. und 26. August, jeweils um 10:30 Uhr. Wir wollen damit insbesondere Touristen nach Tettnang holen, die es normalerweise nicht schaffen, genügend Leute für eine extra Führung zusammen zu bekommen. Selbstverständlich sind alle Leute eingeladen, so dass die Führungen auch in den Veranstaltungskalender sollen. Um auf diese Termine hinzuweisen, wurden Flyer bestellt, die an umliegende Campingplätze und Tourist Infos verteilt werden. Vielen Dank an dieser Stelle an Ulrike und Richard Kurz, die im Mai bereits etliche Stellen abgeklappert und Prospekte hinterlassen haben!

Neue Exponate

Stephan Weierich hat uns nochmal mit allerlei tollen Messgeräten und Lehrmitteln versorgt, die in der Gewerbeschule Villingen-Schwenningen ausgemustert wurden. Vielen Dank für Deinen Einsatz, Stephan!

Das Elektronikmuseum in der Schwäbischen Zeitung

Wie angekündigt, erfolgte am 8. Mai die Übergabe der Schul-Lehrsysteme Dozent 2000 und Student 2000 durch deren Entwickler Dieter Münch. Mark Hildebrandt von der Schwäbischen Zeitung hat sich einen Abend für uns Zeit genommen und aus unserem Technik-Kauderwelsch diesen schönen Artikel geschrieben: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Elektronikmuseum-freut-sich-ueber-Dozent-2000-und-Student-2000-_arid,10665155_toid,682.html

Historisches

Vor 200 Jahren, am 12. Juni 1817 stellte Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn sein Laufrad vor! Herr Drais war ein begnadeter Erfi

Depesche 17-05

Hier kommt die Museumsdepesche für den Monat Mai 2017, aus aktuellem Anlass jetzt schon und etwas kürzer wie gewohnt.

Einweihung Mikrocomputer-Lehrsystem Dozent 2000 / Student 2000

Mikrocomputer beherrschen die Technik von morgen -
beherrschen Sie heute schon die Technik des Mikrocomputers

Dieser Satz stammt aus dem Jahre 1983 und dazu haben wir spektakuläre Ausstellungsstücke erhalten!

Am kommenden Montag den 08.05.2017 gegen 17:30 Uhr, also zum üblichen Museumstreff, werden wir die neue Vitrine mit dem Mikrocomputer-Lehrsystem Dozent 2000 und Student 2000 offiziell einweihen. Dieter Münch, einer der Entwickler und Stifter, wird anwesend sein und natürlich für Fragen zur Verfügung stehen.

Das Mikrocomputer-Lehrsystem Dozent 2000 / Student 2000 wurde Anfang der 1980-er Jahre komplett in Deutschland entwickelt und gefertigt, vertrieben wurde das System von von P+G Elektronik. Es handelt sich um ein sehr (sehr!) reichhaltig ausgestattetes Trainings- und Entwicklungssystem mit enormem Funktionsumfang und sehenswerter Optik. Ein seltenes und wichtiges Stück der Computergeschichte! Dass wir die Geräte direkt von den Entwicklern bekommen haben und dass beide Teile (Dozent / Student) vollständig und in sehr gutem Erhaltungszustand sind, macht diese Stücke zu musealen Leckerbissen.

Der verwendete 8-Bit Prozessor 8085 hat bis in die heutige Zeit überlebt und findet in der Industrie tatsächlich noch immer Verwendung - Geschichte mit aktuellem Bezug!

Alle Interessierte sind herzlich willkommen! Selbstverständlich dürfen Freunde mitgebracht werden!

Unsere Radarfalle im Fernsehen

Letztes Jahr hat ARD Degeto unsere Geschwindigkeitsmessanlage ausgeliehen - eigentlich ist es ja keine Radarfalle, sondern es wird über eine Lichtschranke die Geschwindigkeit gemessen. Sie wurde in Tettnang von Dr. Paul E. Klein erfunden und patentiert! Bis heute werden solche Geräte in Tettnang gebaut.

Der Film "Die Büffel sind los" lief im März im Ersten und ist bis 13.06.2017 noch in der ARD Mediathek zu sehen:

http://www.ardmediathek.de/tv/Film-Serie/Die-Büffel-sind-los/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=8758566&documentId=41309138

Es blitzt an der Stelle 1:29, also schon ganz zu Beginn des Films! Auf der Rückseite des Kastens ist kurz unser Inventarnummeraufkleber zu sehen.

Maker Faire 2017

Auch dieses Jahr werden wir wieder an der Maker Faire teilnehmen - mit einem hervorragenden Standplatz in der ersten Reihe!

Ich bin immer noch begeistert über die rege Beteiligung letztes Jahr, und hoffe, dass wir das auch dieses Jahr wieder hin bekommen. Wer dabei war weiß: Es gibt alle Hände voll zu tun!

Es gibt übrigens kein Theremin dieses Jahr auf unserem Stand :-)

Den Termin bitte ich vorzumerken, er ist dieses Jahr etwas später:
Samstag, 15. Juli 9:00 bis 18:00 Uhr und Sonntag, 16. Juli 2017 9:00 bis 17:00 Uhr.
Am Freitag, dem 14. Juli werden wir den Stand aufbauen, Treffpunkt um 14:00 Uhr im Museum.

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!

Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.