Museumsdepesche für den Monat Juni 2017

Hier kommt die Museumsdepesche für den Monat Juni 2017.

Neue Mitglieder

Wir freuen uns sehr über die beiden neuen Mitglieder Christiane Spohn und ihren Sohn Tobias. Die beiden helfen Gerhard Spohn bei der Inventarisierung. Herzlich willkommen!

Maker Faire 2017 am 15. und 16. Juli

Auch dieses Jahr werden wir wieder an der Maker Faire teilnehmen - mit einem hervorragenden Standplatz in der ersten Reihe! Ich bin immer noch begeistert über die rege Beteiligung letztes Jahr, und hoffe, dass wir das auch dieses Jahr wieder hin bekommen. Wer dabei war weiß: Es gibt alle Hände voll zu tun! Es gibt übrigens kein Theremin dieses Jahr auf unserem Stand...

Achtung: Wir brauchen Helfer!

Dieses Jahr organisieren wir uns über den Internetdienst Doodle: Hier kann sich jeder, der helfen möchte, eintragen. Man braucht sich hierzu nirgends anmelden oder registrieren! Hier geht's direkt zur Terminplanung:

http://doodle.com/poll/dqfm4xm8btb5agx7

Einfach unten am Ende der Namensliste auf den blauen Knopf "+ Teilnehmen" klicken. Es wird dann eine neue Zeile erstellt, in die man links seinen Namen eintragen kann. Rechts daneben sind Ankreuzfelder bei den einzelnen Zeiträumen. Hier bitte ein Kreuz machen, wenn man in diesem Zeitraum helfen möchte. Der Plan lässt sich jederzeit aufrufen, so dass auch jedes Mitglied sehen kann, zu welchen Zeiten noch Bedarf an Hilfe besteht. Und man kann jederzeit wieder auf die Seite und seine Terminvorstellungen ändern, falls noch was dazwischen kommt.

Wer helfen und sich nicht in die Doodle-Planung eintragen möchte, kann sich auch gerne per E-Mail anmelden.

Am Freitag ist Verladen der Exponate am Elektronikmuseum und Aufbau des Messestandes. Samstag und Sonntag Standdienst, und am Sonntag direkt im Anschluss an die Messe Abbau und Rücktransport ins Museum. Die Zeiten überschneiden sich, so dass eine ruhige Übergabe erfolgen kann.

Bitte tragt Euch ein. Ohne Eure Hilfe ist es nicht möglich, eine solch tolle Aktion durchzuführen!

Wir bieten dieses Jahr an:

  • Eine Schubladen-Alarmanlage mit von Heiko Dobslaw neu entwickelter Schaltung
  • Aufgrund der starken Nachfrage letztes Jahr nochmal die Orgel
  • Schmucklöten

Wir werden sechs Lötplätze aufbauen plus zwei Plätze fürs Schmucklöten. In den Hauptzeiten der Messe sollten mindestens sieben Helfer anwesend sein.

Termine

Wir bieten diesen Sommer öffentliche Führungen an, zunächst testweise an vier Samstagen, nämlich am 8. und 29. Juli und am 12. und 26. August, jeweils um 10:30 Uhr. Wir wollen damit insbesondere Touristen nach Tettnang holen, die es normalerweise nicht schaffen, genügend Leute für eine extra Führung zusammen zu bekommen. Selbstverständlich sind alle Leute eingeladen, so dass die Führungen auch in den Veranstaltungskalender sollen. Um auf diese Termine hinzuweisen, wurden Flyer bestellt, die an umliegende Campingplätze und Tourist Infos verteilt werden. Vielen Dank an dieser Stelle an Ulrike und Richard Kurz, die im Mai bereits etliche Stellen abgeklappert und Prospekte hinterlassen haben!

Neue Exponate

Stephan Weierich hat uns nochmal mit allerlei tollen Messgeräten und Lehrmitteln versorgt, die in der Gewerbeschule Villingen-Schwenningen ausgemustert wurden. Vielen Dank für Deinen Einsatz, Stephan!

Das Elektronikmuseum in der Schwäbischen Zeitung

Wie angekündigt, erfolgte am 8. Mai die Übergabe der Schul-Lehrsysteme Dozent 2000 und Student 2000 durch deren Entwickler Dieter Münch. Mark Hildebrandt von der Schwäbischen Zeitung hat sich einen Abend für uns Zeit genommen und aus unserem Technik-Kauderwelsch diesen schönen Artikel geschrieben: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Elektronikmuseum-freut-sich-ueber-Dozent-2000-und-Student-2000-_arid,10665155_toid,682.html

Historisches

Vor 200 Jahren, am 12. Juni 1817 stellte Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn sein Laufrad vor! Herr Drais war ein begnadeter Erfinder, der damals seiner Zeit weit voraus war und deswegen oft belächelt wurde. Zu Drais’ Erfindungen gehören unter anderem eine Formel für die allgemeine Auflösung der numerische Gleichung jeden Grades, eine Notenschriftmaschine, die beim Klavierspielen zugleich die Noten aufschrieb, eine Rechenart mit den Grundzahlen 0 und 1 (bereits 1813!), eine Schnellschreibmaschine mit vier mal vier Tasten, ein Holzsparherd mit Rohrleitungssystem, dessen System von Branntweinbrennereien übernommen wurde. Die Eisenbahn-Draisine wurde übrigens nicht von Drais erfunden - sie ist zuerst in Wien erschienen (Quelle: Wikipedia).

Wir wünschen allen noch einen schönen Pfingstmontag!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!

Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.