Ein mit PEK-Lehrmittelplatten aufgebauter "Mikroprozessor" (B)

Charly Ludewig erklärt auf dem PEK-Rechentrainer die Funktionsweise eines Mikrocontrollers
Ein Schmuckstück in unserer Sammlung: ab 1968 bei der Firma PEK in Tettnang gebaut!
Es ist genau genommen ein Mikroprozessor in groß, komplett mit Germanium-Transistoren AC 151 aufgebaut, mit würfelförmigen, modularen Flipflops bestückt!
Damit konnten die DV-Lehrer an der Elektronikschule über Jahre hinweg die Technikerschüler ärgern und die ganze Begriffspalette von Akku über Befehlsdekodierung, Register, Ablaufzähler, Adressdekodierer bis Antivalenzvergleicher in Klassenarbeiten abfragen.
Dieses Experiment wird bei vielen Führungen von Charly Ludewig in Betrieb gezeigt.
Wie man am Eingangsbild erkennt, rechnet Charly schneller als der Rechentrainer...
Führungen sind nach Absprache jederzeit möglich, notfalls auch nachts.
Selbst entwickelte Elektronikmodule
Das Gerät ist aus von PEK selbst entwickelten und gebauten Logikmodulen aufgebaut und hinten aufwändig verdrahtet.

Flipflop-Modul von PEK
Den Versuch kann man mit 0,5 Hz, 3 Hz oder 10 kHz Taktfrequenz rennen lassen, wobei Rechnungen mit 10 kHz schon kritisch werden.
Manchmal sieht man Museumsleiter Rainer Specker mit Messgerät und Lötkolben hinter den Tafeln auf der Jagd nach hängen bleibenden Bits...
Aushängeschild der Firma
Der Rechentrainer war mit Aushängeschild der Firma PEK, wie zahlreiche Fotos davon belegen.

Aus den Unterlagen zum Rechentrainer

Der PEK-Rechentrainer auf der Hannovermesse 1965
Autoren: Karl Pusch, Rainer Specker
Farbbild Rechentrainer: Rainer Specker
Bild Flipflop: Josef Schwarz
Schwarzweißbild Rechentrainer: Originalunterlagen PEK
Foto Hannovermesse: Familie Klein