Nachrichten: Presse

Depesche April 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den April 2026.

Ham Radio 26., 27. und 28. Juni 2026

Wir brauchen Euch!
Auch dieses Jahr dürfen wir unser Elektronikmuseum auf der Ham Radio in Friedrichshafen präsentieren und kräftig Werbung für eine Besuch des Museums machen.
Die Messe – dieses Jahr erstmals zusammen mit dem Thema Astronomie – findet von Freitag, dem 26. Juni bis Sonntag, dem 28. Juni in Friedrichshafen statt.
Am Donnerstagabend davor Aufbau.

Zeitplan:

Aufbau am Donnerstag, dem 26. Juni
Wir treffen uns um 16:30 Uhr am Elektronikmuseum und haben auf der Messe bis 22:00 Uhr Zeit, den Stand aufzubauen. So lange wird es hoffentlich nicht dauern.

Standdienst Freitag und Samstag

Jeweils Schicht 1 von 8:45 bis 13:30 Uhr, Schicht 2 von 13:15 bis 18:00 Uhr

Standdienst Sonntag

Schicht 1 von 8:45 bis 12:15 Uhr, Schicht 2 von 12:00 bis 15:00 Uhr (Ende der Messe).
Anschließender Abbau und Rückzug nach Tettnang.

Wir werden wieder zwei Lötplätze betreiben, die ständig mit mindestens einer Person besetzt sein sollten.
Mehr Spaß macht's zu zweit.
Zur allgemeinen Standbetreuung sind mindestens zwei Personen nötig, optimal sind drei.
Je mehr Leute helfen, desto mehr Spaß haben alle!
Vielen lieben Dank!

Montfortfest 4. und 5. Juli 2026

Das Elektronikmuseum wird auf der Aktionswiese des Tettnanger Montfortfests wieder seine beliebten Lötkurse für Kinder anbieten.
Es sollten ständig mindestens vier Personen an den Lötkolben sitzen, plus eine Person für die allgemeine Standbetreuung.
Es wäre super, wenn stets auch mindestens eine Frau am Stand wäre.
Die Organisation der Lötaktion auf der Aktionswiese liegt bei Werner Hoch.
Bitte helft mit! Ohne Euch geht es nicht!

Führungen von Schulklassen

Wir freuen uns sehr, dass die vierten Klassen der Schillerschule ganz gespannt darauf sind, unser Museum anzuschauen und ein einfaches Projekt zu löten!
Termine:

  • Dienstag, dem 23.Juni um 10:00 Uhr,
  • Dienstag, dem 21.07 Juli um 9:30 Uhr und
  • Donnerstag, dem 23.7 Juli um 10:30 Uhr

Unser Museumsführer Charly Ludewig braucht dringend Unterstützung zu diesen Terminen.
Bitte Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org , wer mithelfen möchte, oder geht am Museumstreff auf Charly zu.
Kinderaktionen dieser Art sind mit der wichtigste Tätigkeitsbereich unseres Vereines, da ist Mitarbeit unbedingt nötig.

Projekttage Montfortgymnasium

Montag und Dienstag vor den Sommerferien, also 27. und 28 Juli, sind als Projekttage für Schüler des Montfortgymnasiums Tettnang vorgesehen.
Einige Schüler werden wir mit Löt- und Bastelprojekten versorgen, unter anderem der Bau unseres DAB+-fähigen Digitalradios.
Auch hier freuen wir uns über jede Mitarbeit!
Vielen Dank im Voraus!

Sonderöffnungszeiten und Vorführungen im Elektronikmuseum

  • Am Internationalen Museumstag (17. Mai 2026),
  • am Bähnlesfest bzw. Tag des offenen Denkmals (13. September 2026), Museumsöffnung an diesem Tag bereits um 10:00 Uhr und
  • am verkaufsoffenen Sonntag am 25. Oktober 2026

werden wir unser Museum öffnen und ausgewählte Geräte vorführen.
Bitte merkt diese Termine vor. Auch hier freuen wir uns über Unterstützung. Es macht einfach mehr Spaß, wenn mehrere Mitglieder zugegen sind.

Museumstreff

Wie immer ist jeden Montag (außer an Feiertagen) von 17:00 bis 19:00 Uhr Museumstreff für Vereinsmitglieder und besonders Interessierte.
Es dürfen auch sehr gerne Bekannte und Verwandte mitgebracht werden.
Achtung: Kein Museumstreff am Pfingstmontag!
Führungen und Kindergeburtstage sind das ganze Jahr über möglich, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Das Museum in der Presse

  • "Was Tettnang zum Tourismus-Saisonstart zu bieten hat" – Am 17. April wurden wir mit unserer Ausstellung in der Schwäbischen Zeitung im Hauptartikel auf der "Tettnang"-Seite recht weit vorne erwähnt.
  • Am 30. April erschien eine Sonderseite zur Hopfenstadt Tettnang. Diesen Zusatz darf Tettnang seit neuestem offiziell tragen.
    Im ganzseitigen Artikel "Tettnang feiert den neuen Titel mit verkaufsoffenem Sonntag" sind wir im Kapitel "Montfortstraße" als erstes erwähnt.

Historisches

  • Vor 120 Jahren, am 28. April 1906, wurde Kurt Gödel im tschechischen Brünn (Brno) geboren.
    Kurt Gödel gilt als bedeutendster Logiker des 20. Jahrhunderts. Rein aus logischen Überlegungen heraus erkannte er, dass sich nicht jede wahre Aussage mathematisch beweisen lässt. Das sagt, grob formuliert, sein Unvollständigkeitssatz.
    Die Logik ist ein grundlegender Fachbereich der Mathematik.
    Moderne digitale Elektronikgeräte bestehen im Prinzip aus Logik, ohne die mathematischen Grundlagen der Logik würde es sie nicht geben.
    Mehr zu Kurt Gödel und was es mit seiner Logik auf sich hat, kann man in gut formulierter und werbefreier Form beim Museumsblog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) nachlesen:
    blog.hnf.de/kurt-goedel-beherrscher-der-unvollstaendigkeit/
  • Vor 50 Jahren, am 1. April 1976, gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne die höchst innovative Firma Apple Computer Company.
    Zu deren wichtigsten Innovationen dürfte neben Desktop-Computern zweifelsohne das iPhone zählen. Eigentlich noch gar nicht so lange her, zumindest aus meiner Sicht: Das erste iPhone stellte Steve Jobs am 9. Januar 2007 vor.
    Auch die Tagesschau befasste sich zum Jubiläum mit Apple, super Bilderstrecke:
    www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/apple-jubilaeum-100.html

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche März 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den März 2026.

Museum seit 1. April offen

Wir freuen uns sehr, dass das Museum wieder offen hat!
Am 1. April starteten wir in die neue Saison.
Unsere Tageskasse hat wieder geöffnet:
Dienstag bis Sonntag
13:00 bis 16:30 Uhr
letzter Einlass 16:00 Uhr
… und wie immer jeden Montag von 17:00 bis 19:00 Uhr Museumstreff für Vereinsmitglieder und besonders Interessierte.
Achtung: Kein Museumstreff am Ostermontag!
Führungen und Kindergeburtstage sind das ganze Jahr über möglich, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Vielen Dank an alle Helfer

Vielen Dank an die zahlreichen Helfer, die beim Museumsputz und beim Geräteschleppen für den Umbau der Ausstellung geholfen haben!
Das Museum ist wieder blitzeblank, und unsere Wechselausstellung ist komplett neu aufgebaut.

Ausstellung 2026

Vor 70 Jahren startete PEK Electronic in Tettnang mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb elektronischer Geräte.
Auf die Firma gehen zahlreiche weitere Firmen, die Elektronikschule des Handwerks und die Elektronikschule Tettnang zurück – heute würde man sagen, dass wir hier ein kleines "Silicon Valley" haben. Oder eine Silicon Endmoräne... (Tettnang steht ja bekanntlich auf einer Formation aus der letzten Eiszeit).
Weshalb eigentlich Silicon?
Nun, das ist die englische Bezeichnung für Silizium, dem Material, aus dem seit Mitte/Ende der 18970er-Jahre bis heute etliche elektronische Bauteile gemacht sind wie zum Beispiel Transistoren und vor allem alle üblichen Mikroprozessoren.
Die Ausstellungsbeschreibung ist auf unserer online einsehbar unter
www.emuseum-tettnang.de/labels/salon/pek70/.

Das Museum in der Presse

  • Am 20. März erschien in der Schwäbischen Zeitung ein großer Bericht mit zwei Bildern in der Tettnanger Ausgabe, später kam der Bericht auch in weiteren Ausgaben.
    Herzlichen Dank an Redakteurin Angela Schneider, die über unser technisches Thema einen für alle Leute verständlichen Text verfasst hat!
    www.schwaebische.de/regional/bodensee/tettnang/was-die-stadt-70-jahre-praegte-wollen-sie-allen-zeigen-aber-sie-brauchen-noch-hilfe-4439882
  • Zur Museumsöffnung erschien ein weiterer längerer Artikel mit Bild eines Oszilloskops von der Firma PEK mit Schriftzug
    "Dr. Jng. Paul E. Klein
    Tettnang/Bodensee"
    Auch hier vielen Dank an die Redaktion der Schwäbischen Zeitung!
    Der Artikel erschien in der gedruckten Ausgabe.

Kommende Termine

Über diese Termine habe ich ausführlich in der letzten Museumsdepesche geschrieben, hier zur Erinnerung nochmal in Kurzform: - 17. April 2026: Metropolis Live im Kulturraum Casino in Friedrichshafen – Filmmusik live aus analogen Synthesizern und – neu – auch aus dem einen oder anderen Signalgenerator des Elektronikmuseums, gespielt von Antonio Bras. Infos und Karten unter www.kulturhaus-caserne.de/METROPOLIS_LIVE___Filmkonzert_von_Antonio_Bras_-1-2-3410.html. - 24. April 2026 14:00 bis 18:00 Uhr: Tag der offenen Tür an der Elektronikschule Tettnang. - 26. bis 28. Juni 2026: Ham Radio in Friedrichshafen, Aufbau Donnerstag, den 25. Juni.

Sonderöffnungszeiten und Vorführungen im Elektronikmuseum

  • An den beiden verkaufsoffenen Sonntagen am 3. Mai und am 25. Oktober 2026,
  • am internationalen Museumstag (17. Mai 2026) und
  • am Bähnlesfest bzw. Tag des offenen Denkmals (13. September 2026), Museumsöffnung an diesem Tag bereits um 10:00 Uhr,

werden wir unser Museum öffnen und ausgewählte Geräte vorführen.
Am 4. und 5. Juli 2026 (Samstag und Sonntag) werden wir wieder auf der Aktionswiese des Montfortfests unsere beliebten Kinderlötaktionen anbieten.
Bitte merkt Euch diese Termine vor. Wir sind froh an Helfern.

Historisches

  • Vor 150 Jahren, am 5. März 1876, wurde Claude Joseph Édouard Belin im französischen Vesoul geboren.
    Er erfand 1907 ein Verfahren zur Bildtelegrafie, einer Art Telefax. Bilder aus leitfähigem Material wurden auf eine Walze gespannt und elektrisch abgetastet. Übertragen wurde über eine Telegrafenleitung. Die Gegenseite hatte eine Art Drucker, der das empfangene Bild zu Papier brachte – ebenfalls auf einer Walze eingespannt.
    Das Gerät namens Belinograph wurde bald erfolgreich für Fahndungsaufgaben eingesetzt (man kennt es vielleicht aus manchen Schwarz-Weiß-Krimis). Bereits im März 1908 wurde das erste Fahndungsfoto eines Juwelenräubers von Berlin nach Paris übertragen, der Täter daraufhin gefasst.
    Mehr dazu zum Beispiel bei Fotomagazin.de unter www.fotomagazin.de/bild/geschichte/die-geschichte-der-bilduebertragung/#google_vignette.
    Übrigens: Im Depot des Elektronikmuseums ist ein Gerät vorhanden mit diesem Übertragungsprinzip.
  • Vor 50 Jahren, am 4. März 1976, starb Walter Schottky in Oberfranken (geboren am 23. Juli 1886 in Zürich).
    Walter Schottky war einer der bedeutendsten Forscher in der Elektronik.
    Ich selber habe im beruflichen Alltag regelmäßig mit "Schottky-Dioden" zu tun, elektronische Bauteile, deren Theorie Walter Schottky entwickelt hat und die aus heutiger Leistungselektronik nicht wegzudenken sind.
    Ein ausführlicher Artikel mit wenig Werbung findet sich auf Pro-Physik.de unter
    pro-physik.de/nachrichten/von-der-nachrichtentechnik-zur-halbleitertheorie.
  • Ebenfalls vor 50 Jahren, am 26. März 1976, versendete das erste Staatsoberhaupt eine E-Mail.
    Und zwar war das die damals 49 Jahre alte Queen Elizabeth II.
    Okay, sie hatte den Text nicht geschrieben und sich lediglich als HME2 legitimiert, aber das lassen wir mal gelten. HME2 steht dabei für Her Majesty Elizabeth II.
    Es war auch keine E-Mail, wie wir sie heute kennen, sondern ein Vorgänger namens ARPANET (ARPA ist ein Akronym für die amerikanische Advanced Research Projects Agency).
    Die Geschichte dahinter lässt sich zum Beispiel auf Bayern 2 nachlesen unter www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/queen-erste-email-100.html.
  • Vor 20 Jahren, am 21. März 2006, wurde der erste "Tweet" versendet – im neuen Kurznachrichtendienst Twitter. "just setting up my twttr" sendete Twitter-Gründer Jack Dorsey aus San Francisco. Er arbeitete für die dortige Firma Odeo.
    "To tweet" heißt übersetzt "zwitschern".
    Der Gedanke des neuen Mediums war, dass man anderen etwas kurz "zwitschern" konnte, im Sinne von ihm etwas "zuflüstern". Und das mit maximal 140 Zeichen.
    Inzwischen gehört der Kurznachrichtendienst Elon Musk, der ihn von "Twitter" in "X" umbenannt hat.
    Einige Geschichten und Legenden um Twitter finden sich beim Schweizer Tagesanzeiger unter www.tagesanzeiger.ch/das-war-der-erste-tweet-958567525962.
    Übrigens: Maßgeblich bei der Programmierung beteiligt war der Deutsche Florian Weber, wie zum Beispiel beim Spiegel nachzulesen ist.
    www.spiegel.de/netzwelt/web/internet-saga-wie-ein-deutscher-twitter-das-zwitschern-lehrte-a-757645.html

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Interessierten ein frohes und gesegnetes Osterfest!


Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Februar 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Februar 2026.

Museumsputz am 21. März um 13:00 Uhr

Wie jedes Jahr, putzen wir unser Museum vor Ausstellungsöffnung gründlich durch:
Staub auf und Fingerabdrücke an den Vitrinen entfernen, Geräte aufpolieren, alles wieder zurecht rücken...
Das macht am meisten Spaß und wird in einigermaßen kurzer Zeit fertig, wenn wir viele Helfer haben.
Im Anschluss werden wir noch zusammen die Tettnanger Gastronomie zu genießen, wer mit möchte.
Reinigungsmittel und -utensilien sind in ausreichender Anzahl vorhanden.
Also: Bitte helfen! Vielen Dank!

Ausstellung 2026

Die Vorbereitungen zu unsere diesjährigen Wechselausstellung zu Tettnangs Tüftlern und Denkern sind in vollem Gange. Insbesondere die Geschichte der Firma PEK wird präsentiert, gespickt mit reichlich persönlicher Erfahrungen.
Vielen Dank schon mal an alle, die uns mit Material versorgt haben!
Weiterhin brauchen wir Fotos aus der Tettnanger Elektronik-Gründerzeit, von denen die Bildrechte bekannt sind und die wir in unserem Online-Museumsführer veröffentlichen können. Ein Foto-Scanner ist vorhanden.
Bitte bei mir unter Rainer.Specker@elektronikmuseum.org melden. Danke!

Museumsöffnung am Mittwoch, dem 1. April

Am 1. April öffnet unsere Tageskasse für den Publikumsverkehr.
Führungen und Kindergeburtstage sind auch vor diesem Termin nach Absprache per Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org möglich.
Die genauen Zeiten sind momentan noch in Abstimmung und werden zeitnah unter www.emuseum-tettnang.de veröffentlicht.

Das Museum in der Presse

Tag der offenen Tür in der Elektronikschule

Am Freitag, dem 24. April von 14:00 bis 18:00 Uhr präsentiert die Elektronikschule Tettnang ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Dazu kommen Präsentationen von Schülern, die guten Einblick in ihr Tun zulassen.
Etliche Firmen aus Tettnang und Umgebung sind ebenfalls vor Ort, um künftige Mitarbeiter kennenzulernen.
Das Elektronikmuseum ist auch dieses Jahr mit einem Stand vertreten.
Vielleicht gelingt es uns, weitere Mitglieder zu werben?
Sehr interessant ist der Tag der offenen Tür allemal, auch für jemand, der seine Ausbildung bereits hinter sich hat:
Insbesondere auf der Jobbörse trifft man sehr interessante Leute für gute Gespräche.
Mehr Infos zum Tag der offenen Tür unter
www.elektronikschule.de/index.php/ueber-uns/schulgebaeude/8-aktuelles/444-tag-der-offenen-tuer-2026

Metropolis Live – 17. April 2026 in Friedrichshafen

Letztes Jahr in Tettnang, am 17. April im Kulturraum Casino in Friedrichshafen (Fallenbrunnen):
Metropolis live, das Filmkonzert.
Unser Mitglied Antonio Bras vertont den Science-Fiction-Stummfilm aus dem Jahr 1927 live mit passenden Techno-Klängen aus allerlei analogen Synthesizern, und dieses Mal auch aus dem einen oder anderen historischen Signalgenerator aus dem Elektronikmuseum.
Ich habe die Aufführung in Tettnang voller Begeisterung erleben dürfen und auch schon Karten für das kommende Event gelöst. Es lohnt sich!
Infos und Karten beim Veranstalter unter
www.kulturhaus-caserne.de/METROPOLIS_LIVE___Filmkonzert_von_Antonio_Bras_-1-2-3410.html

Ham Radio vom 26. bis 28. Juni 2026

Auch dieses Jahr wird sich das Elektronikmuseum mit einem Stand auf der Ham Radio präsentieren.
Messe ist vom 26. bis zum 28. Juni (Freitag bis Sonntag), Aufbau am Donnerstagabend davor.
Wir bitten darum, den Termin vorzumerken: Wie jedes Jahr, brauchen wir Helfer am Stand!
Wir bieten an zwei bis drei Lötplätzen Lötübungen an.
In erster Linie geht es darum, Besucher ins Museum zu locken und neue Vereinsmitglieder zu werben.

Historisches

Neue Exponate

Gleich zwei hochinteressante Stücke wurden uns am vergangenen Montag gespendet:

Schallplattenschneidegerät

Ein Schallplattenschneidegerät aus den 1930er-Jahren, das laut Spender ursprünglich dem Sänger Rudolf Schock (4.9.1915 – 13.11.1986) gehörte.
Der Schneidekopf ist von der noch heute bekannten Nobelfirma Neumann.
Bei der Spende dabei sind neben den seltenen Schneidsticheln auch einige Rohlinge aus Decelith dabei, schön verpackt in quadratischen Blechschachteln.
Wir freuen uns sehr über dieses Exponat!

Kuriose Buchungsmaschine

Die Entscheidung, voluminöse Exponate anzunehmen, fällt in Anbetracht des knappen Lagerplatzes nicht leicht.
Wenn dann allerdings eine Buchungsmaschine angeboten wird, von der es vermutlich nur ein einziges Exemplar gibt, ist das schon was Besonderes und gehört ins Museum.
Da muss eben etwas anderes Weichen.
Unser neues Stück besteht aus einem Tisch, oben drauf ein Aufbau, der einer großen Schreibmaschine gleicht.
Taylorix Fixocont steht drauf – die Fima Taylorix war für mechanische Buchungsmaschinen bekannt.
Sehr selten ist der Typ "Fixocont":
Im Web findet Google genau einen einzigen Treffer, und zwar in einem Katalog des Schreibwarenhändlers Pelikan.
Pelikan bot ein Farbband für eine "Taylorix Fixocont 700" an. Ob das unser Modell ist, ist bislang unklar.
Schaut man ins Schränkchen unter dem Tisch, wird es wirklich spannend.
Zuerst fällt einem das Schild auf "Vorsicht! Vor Berühren des Gerätes Netzstecker ziehen!".
Im Schrank drin sitzt dann eine mechanische Rechenmaschine des Herstellers Walther, Typ 630.
Die Maschine auf dem Tisch hat Kontakte eingebaut, die über dicke Kabel Elektromagnete unterm Tisch steuern und die Tasten der mechanischen Rechenmaschine betätigen.
Das Ergebnis wird über eine Kontaktplatte ausgelesen, über mehr als 50 Relais weiter verarbeitet und wieder über Kabel nach oben geführt.
Dort angebrachte Elektromagneten betätigen wiederum Typenhebel für die Zahlenausgabe aufs Papierformular.
Was für ein Aufwand!
Eine Walther Typ 630 findet Google nicht.
Wir können daher davon ausgehen, dass es keine weiteren Maschinen dieses Typs gibt.
Fündig wird man lediglich bei der Suche nach einem Typ 631.
Wir sind sehr gespannt, ob wir wieder Leben in dieses Gerät bringen!
Sehr spannend wird es sicher, herauszufinden, wie man das Ding bedient...

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Oktober 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Oktober 2025.

Saisonabschluss 2025

Wir dürfen auf eine erfolgreiche Sommersaison zurückblicken. Zahlreiche Besucher kamen über die Tageskasse ins Museum (die Besucherstatistik ist noch nicht ausgewertet).
Das Museum ist auch in der Wintersaison zugänglich:
Führungen und Kindergeburtstage finden ganzjährig statt nach Terminabsprache per Mail oder Telefon.
Ebenso das ganze Jahr über gibt es den Museumstreff von 17:00 bis 19:00 Uhr.
Hier treffen sich Vereinsmitglieder zum Reparieren, Restaurieren, Archivieren und Fachsimpeln.
Es sind auch besonders Interessierte willkommen, die (noch?) nicht Vereinsmitglied sind, zum Beispiel, um sehr spezielle Technikfragen zu stellen.
Der Museumstreff ist auch eine ideale Gelegenheit, sich über Kindergeburtstage und Führungen zu informieren.
Der Eintritt ist frei.

Neue Exponate

Wir haben nun einen funktionierenden Computer der Firma Commodore, Typ VC 20 im Bestand.
Es war der erste Heimcomputer der Firma, der vor 45 Jahren, am 25. September 1980 unter der Bezeichnung VIC 1001 in Japan auf den Markt kam. Im Jahr 1981 begann der Verkauf in Amerika als VIC 20, und später als VC 20 in Europa.
Die Form des Rechners dürfte dem einen oder anderen bekannt vorkommen:
Der 1982 erschienene C64 sah optisch gleich aus, er hatte lediglich eine etwas andere Farbe.
Das Gerät ermöglicht einen sehr schönen Einblick in die Anfänge der Heimcomputerzeit mit acht Bit, 16 Farben und 40 x 25 Zeichen auf dem Fernseher als Bildschirm.
Mehr zum Gerät findet man zum Beispiel unter retroport.de/vc20-vic20-2/.

Erfolgreicher Messeauftritt

Am Samstag, dem 18. Oktober 2025 fand im Neuen Schloss Tettnang eine Ehrenamtsmesse statt.
Die Messe wurde rege besucht, manch Interessierter konnte sich dort über unseren Verein informieren.

Das Museum in der Presse

Im Rahmen der Berichterstattung zur Ehrenamtsmesse wurde der Förderverein des Elektronikmuseums gelegentlich in der Schwäbischen Zeitung erwähnt, wie zum Beispiel am 19. September (www.schwaebische.de/regional/bodensee/tettnang/neue-messe-soll-ehrenamt-in-den-vordergrund-stellen-3931170) und vor allem im Nachbericht "Premiere der Ehrenamtsmesse stößt auf großes Interesse", der am 21. Oktober in der Schwäbischen Zeitung erschienen ist (nicht kostenlos online abrufbar).

Historisches

  • Jubiläen zum Thema Fernsehen gibt es ja zahlreich.
    Ein sehr wichtiges stellt sicherlich dieses dar, legte es doch den Grundstein für das drahtlose Fernsehen:
    Vor 100 Jahren, am 30. Oktober 1925, gelang John Logie Baird aus Schottland die erste drahtlose Übertragung eines bewegten Bildes.
    Hervorragend aufgearbeitet ist die Geschichte dahinter im Fernsehmuseum.info zu finden:
    www.fernsehmuseum.info/die-baird-story-1.html
  • Vor 95 Jahren, am 1. Oktober 1930, wurde Golfgang Giloin in Sobernheim in Rheinland-Pfalz geboren.
    Er studierte in Stuttgart, danach entwickelte er bei Telefunken den Analogrechner RA 770 – seinerzeit galt der Rechner als bester Analogrechner der Welt.
    In den 1960er- bis in die 1980er-Jahre hinein konnten bestimmte mathematische Berechnungen noch nicht auf (bezahlbaren) digitalen Computern berechnet werden, sehr wohl aber auf analogen.
    Im Blog-Beitrag des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) unter blog.hnf.de/in-memoriam-wolfgang-giloi-1930-2009/ ist auch ein Bild enthalten, wo er neben einem Analogrechner Typ Telefunken RA 740 aus dem Jahr 1966 steht.
    Ein Exemplar dieses Rechners ist auch im Elektronikmuseum in der Ausstellung zu sehen.
    Mit etwas gutem Willen und sachtem Draufklopfen funktioniert dieser Analogrechner meistens sogar.
  • Vor 85 Jahren, am 4. Oktober 1960, wurde mit Courier 1B der erste Satellit ins Weltall geschossen, der Signale wie zum Beispiel Töne und Bilder übertragen konnte.
    Da er auf einer niedrigen Umlaufbahn war und daher nicht mit dem Erdumlauf synchronisiert, wurden von einer Stelle Signale zum Satelliten hochgefunkt, die dieser auf Magnetband aufzeichnete.
    Wenn er daraufhin den Sichtbereich der Empfangsantenne passierte, spielte er die zuvor aufgezeichneten Signale ab und sendete sie zur Erde zurück.
    Das Experiment ging aufgrund eines Fehlers lediglich 17 Tage gut.
    Mehr dazu auf der privaten Homepage des Raumfahrt-Hobbyisten Bernd Leitenberger: unter www.bernd-leitenberger.de/fruehe-kommunikationssatelliten.shtml.
  • Vor 80 Jahren, am 8. Oktober 1945, wurde der Mikrowellenherd zum Patent angemeldet.
    Erfunden hat ihn der Amerikaner Percy Spencer.
    Immerhin zwei Dollar erhielt er als Prämie für seine Erfindung.
    Die spannende Geschichte hinter Spencers Entdeckung der Aufwärmung durch Mikrowellen und welche Rolle sein Schokoriegel dabei spielte, ist beim WDR zu lesen unter www1.wdr.de/stichtag/stichtag-patent-mikrowelle-100.html.
  • Vor 60 Jahren, am 14. Oktober 1965 wurde auf der Weltausstellung in New York der erste Kleincomputer der Geschichte vorgestellt.
    Die Olivetti Programma 101 war der erste frei programmierbare "kleine" Rechner.
    Er arbeitete bereits mit Transistoren.
    Wir sind sehr stolz darauf, einen solchen Rechner in der Ausstellung des Elektronikmuseums zu haben.
    Angeschafft hatte ihn Statiker B. Jehle aus Friedrichshafen seinerzeit, um seine komplizierten Berechnungen in wenigen Stunden anstatt wie vorher in drei Wochen erledigen zu können.
    Mehr zum Rechner und der Geschichte dahinter ist beim HNF-Blog zu lesen unter
    blog.hnf.de/der-erste-desktop-olivetti-programma-101/.
  • Vor 30 Jahren, am 19.10.1995, wurde der Fernsehsatellit Astra 1E ins Weltall gebracht.
    Mit Astra 1E startete das digitale Satellitenfernsehen.
    Mehr dazu zum Beispiel beim WDR unter www1.wdr.de/stichtag/stichtag-satellit-astra-digitalfernsehen-100.html.

SRF Archiv

MTW vom 20.10.2005
Im Schweizer Archiv bin ich auf diese Sendung MTW – Menchen, Technik, Wissenschaft gestoßen, in der das Schweizer Zeitnormal vorgestellt wird (Minute 31:25).
In Minute 42:13 ist noch eine Weltpremiere enthalten:
Die Sendung MTW war europaweit die erste, die man als Video-Podcast abrufen konnte!
www.srf.ch/play/tv/mtw/video/mtw-vom-20-10-2005?urn=urn:srf:video:a5bbaec0-0cfc-4d47-9a50-17215242d6c6

ARD Retro

Rotlichtblitzer in Frankfurt, 22.10.1965
www.ardmediathek.de/video/hr-retro-oder-hessenschau/rotlichtblitzer-gegen-ampelsuender/hr/OWViYmZlMzMtNDIzZi00NWJkLTg4YTctNmViNDE1ODA4Yzlh
Hersteller des Geräts war die Düsseldorfer Firma Robot Foto und Electronic GmbH, die heute noch – als Teil der Firma Jenoptik – Verkehrsüberwachungsgeräte herstellt.
Die Firma PEK in Tettnang stieg später in das Geschäft der Verkehrsüberwachung ein.
Der Geschäftsbereich wurde später als Firma eso in Tettnang weitergeführt, die, inzwischen Teil der Firma Kistler, immer noch "Blitzer" baut.

Viel Spaß beim Schauen!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche September 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den September 2025.

Ehrenamtsmesse am 18. Oktober

Am Samstag, dem 18. Oktober 2025 von 10:00 bis 14:00 Uhr findet im Neuen Schloss Tettnang eine Ehrenamtsmesse statt.
Hier stellen die meisten Tettnanger Vereine aus, wir sind selbstverständlich auch mit dabei. Es geht um Werbung für neue Mitglieder.
Wir versuchen im Speziellen, Helfer für unsere Kinder- und Jugendveranstaltungen zu rekrutieren.
Mehr zur Veranstaltung unter www.tettnang.de/de/kalender/gemeldete-veranstaltungen/2025/oktober/2025-10-18-ehrenamtsmesse-engagiertt/.

Tag des offenen Denkmals

Am Bähnlesfest-Sonntag, 14. September 2025, war auch Tag des offenen Denkmals, wo auch das Elektronikmuseum Tettnang teilnahm.
Es gab Themenführungen zu einzelnen Exponaten mit Schwerpunkt auf Tonaufzeichnung.
Nicht zuletzt auch, weil wir vor dem Museum einen Geräteflohmarkt aufgebaut hatten, wurden zahlreiche Leute ins Museum gelockt:
130 interessierte Besucher wurden gezählt!

Historisches

  • Vor 135 Jahren, am 16. September 1890, um 14.42 Uhr stieg in Dijon Louis Le Prince in den Zug nach Paris ein.
    Der Franzose Louis Le Prince war Chemiker, Erfinder und Filmpionier.
    1888 machte er mit seiner Kamera für Papierfilm seine ersten chronofotografischen Aufnahmen.
    Damit hatte er eine zeitliche Abfolge von Bildern in der Hand.
    In rascher Folge betrachtet, erschien ein bewegtes Bild – der Film war geboren.
    Am genannten Septembertag bestieg er den Zug und wurde danach nicht mehr gesehen.
    Er blieb verschollen. Was genau passierte, wurde nie geklärt.
    Die spannende Geschichte dahinter lässt sich beim Bayrischen Rundfunk nachlesen unter
    www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/louis-le-prince-kino-filmpionier-100.html.
  • Vor 75 Jahren, gut zwei Wochen nach der ersten Volkszählung in der DDR, gab es die erste Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland.
    Der zugehörige Gesetzesentwurf ist heute noch beim Deutschen Bundestag abrufbar unter
    dserver.bundestag.de/btd/01/009/0100982.pdf.
    Es war weit mehr, als Zählen von Personen: Ab Seite 7 werden die einzelnen Fragen gelistet.
    Statistiken über die Menge an Fragen an alle Haushalte war ohne Computer-Unterstützung nicht zu handhaben.
    Daher wurden für die Auswertung alle Ergebnisse in Lochkarten gestanzt und einem Elektronengehirn gefüttert.
    Mehr dazu im Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) unter
    blog.hnf.de/1950-die-erste-volkszaehlung-der-bundesrepublik/.
  • Vor 65 Jahren, am 14. September 1960, wurde der Film "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" im Kino in Stuttgart uraufgeführt.
    Im Film überwachen Verbrecher ein Hotel von einem Kontrollraum im Keller aus durch und durch mit Videokameras.
    Im Internetarchiv kann man den Film in voller Länge anschauen:
    archive.org/details/die-1000-augen-des-dr.-mabuse-1960
    Neben dem aufwändig inszenierten Fernseh-Kontrollraum (z. B. bei Stunde 1:27) findet man etliche damals zeitgemäße Technik im Film.
    Regie führte Fritz Lang.
    Er war auch der Regisseur beim filmischen Metropolis, dessen Live-Vertonung durch unser neues Vereinsmitglied Antonio Bras am 17. April 2026 in Friedrichshafen geplant ist.
    Interessante Hintergründe zum Film finden sich im Blog des HNF unter
    blog.hnf.de/george-orwell-in-haselhorst/.

ARD Retro

"Hübsche, verheiratete Damen mit überzeugender Stimme" betreiben Telefonmarketing.
Film vom 17. September 1965:
www.ardmediathek.de/video/wdr-retro-hier-und-heute/firma-betreibt-modernes-telefon-marketing/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMDRmOTcxNWUtODJjMy00ODQ5LWE4MWMtYjA5YjUzMmE2Y2Jm

Viel Spaß beim Schauen!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.