Nachrichten: Jugend

Depesche April 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den April 2026.

Ham Radio 26., 27. und 28. Juni 2026

Wir brauchen Euch!
Auch dieses Jahr dürfen wir unser Elektronikmuseum auf der Ham Radio in Friedrichshafen präsentieren und kräftig Werbung für eine Besuch des Museums machen.
Die Messe – dieses Jahr erstmals zusammen mit dem Thema Astronomie – findet von Freitag, dem 26. Juni bis Sonntag, dem 28. Juni in Friedrichshafen statt.
Am Donnerstagabend davor Aufbau.

Zeitplan:

Aufbau am Donnerstag, dem 26. Juni
Wir treffen uns um 16:30 Uhr am Elektronikmuseum und haben auf der Messe bis 22:00 Uhr Zeit, den Stand aufzubauen. So lange wird es hoffentlich nicht dauern.

Standdienst Freitag und Samstag

Jeweils Schicht 1 von 8:45 bis 13:30 Uhr, Schicht 2 von 13:15 bis 18:00 Uhr

Standdienst Sonntag

Schicht 1 von 8:45 bis 12:15 Uhr, Schicht 2 von 12:00 bis 15:00 Uhr (Ende der Messe).
Anschließender Abbau und Rückzug nach Tettnang.

Wir werden wieder zwei Lötplätze betreiben, die ständig mit mindestens einer Person besetzt sein sollten.
Mehr Spaß macht's zu zweit.
Zur allgemeinen Standbetreuung sind mindestens zwei Personen nötig, optimal sind drei.
Je mehr Leute helfen, desto mehr Spaß haben alle!
Vielen lieben Dank!

Montfortfest 4. und 5. Juli 2026

Das Elektronikmuseum wird auf der Aktionswiese des Tettnanger Montfortfests wieder seine beliebten Lötkurse für Kinder anbieten.
Es sollten ständig mindestens vier Personen an den Lötkolben sitzen, plus eine Person für die allgemeine Standbetreuung.
Es wäre super, wenn stets auch mindestens eine Frau am Stand wäre.
Die Organisation der Lötaktion auf der Aktionswiese liegt bei Werner Hoch.
Bitte helft mit! Ohne Euch geht es nicht!

Führungen von Schulklassen

Wir freuen uns sehr, dass die vierten Klassen der Schillerschule ganz gespannt darauf sind, unser Museum anzuschauen und ein einfaches Projekt zu löten!
Termine:

  • Dienstag, dem 23.Juni um 10:00 Uhr,
  • Dienstag, dem 21.07 Juli um 9:30 Uhr und
  • Donnerstag, dem 23.7 Juli um 10:30 Uhr

Unser Museumsführer Charly Ludewig braucht dringend Unterstützung zu diesen Terminen.
Bitte Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org , wer mithelfen möchte, oder geht am Museumstreff auf Charly zu.
Kinderaktionen dieser Art sind mit der wichtigste Tätigkeitsbereich unseres Vereines, da ist Mitarbeit unbedingt nötig.

Projekttage Montfortgymnasium

Montag und Dienstag vor den Sommerferien, also 27. und 28 Juli, sind als Projekttage für Schüler des Montfortgymnasiums Tettnang vorgesehen.
Einige Schüler werden wir mit Löt- und Bastelprojekten versorgen, unter anderem der Bau unseres DAB+-fähigen Digitalradios.
Auch hier freuen wir uns über jede Mitarbeit!
Vielen Dank im Voraus!

Sonderöffnungszeiten und Vorführungen im Elektronikmuseum

  • Am Internationalen Museumstag (17. Mai 2026),
  • am Bähnlesfest bzw. Tag des offenen Denkmals (13. September 2026), Museumsöffnung an diesem Tag bereits um 10:00 Uhr und
  • am verkaufsoffenen Sonntag am 25. Oktober 2026

werden wir unser Museum öffnen und ausgewählte Geräte vorführen.
Bitte merkt diese Termine vor. Auch hier freuen wir uns über Unterstützung. Es macht einfach mehr Spaß, wenn mehrere Mitglieder zugegen sind.

Museumstreff

Wie immer ist jeden Montag (außer an Feiertagen) von 17:00 bis 19:00 Uhr Museumstreff für Vereinsmitglieder und besonders Interessierte.
Es dürfen auch sehr gerne Bekannte und Verwandte mitgebracht werden.
Achtung: Kein Museumstreff am Pfingstmontag!
Führungen und Kindergeburtstage sind das ganze Jahr über möglich, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Das Museum in der Presse

  • "Was Tettnang zum Tourismus-Saisonstart zu bieten hat" – Am 17. April wurden wir mit unserer Ausstellung in der Schwäbischen Zeitung im Hauptartikel auf der "Tettnang"-Seite recht weit vorne erwähnt.
  • Am 30. April erschien eine Sonderseite zur Hopfenstadt Tettnang. Diesen Zusatz darf Tettnang seit neuestem offiziell tragen.
    Im ganzseitigen Artikel "Tettnang feiert den neuen Titel mit verkaufsoffenem Sonntag" sind wir im Kapitel "Montfortstraße" als erstes erwähnt.

Historisches

  • Vor 120 Jahren, am 28. April 1906, wurde Kurt Gödel im tschechischen Brünn (Brno) geboren.
    Kurt Gödel gilt als bedeutendster Logiker des 20. Jahrhunderts. Rein aus logischen Überlegungen heraus erkannte er, dass sich nicht jede wahre Aussage mathematisch beweisen lässt. Das sagt, grob formuliert, sein Unvollständigkeitssatz.
    Die Logik ist ein grundlegender Fachbereich der Mathematik.
    Moderne digitale Elektronikgeräte bestehen im Prinzip aus Logik, ohne die mathematischen Grundlagen der Logik würde es sie nicht geben.
    Mehr zu Kurt Gödel und was es mit seiner Logik auf sich hat, kann man in gut formulierter und werbefreier Form beim Museumsblog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) nachlesen:
    blog.hnf.de/kurt-goedel-beherrscher-der-unvollstaendigkeit/
  • Vor 50 Jahren, am 1. April 1976, gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne die höchst innovative Firma Apple Computer Company.
    Zu deren wichtigsten Innovationen dürfte neben Desktop-Computern zweifelsohne das iPhone zählen. Eigentlich noch gar nicht so lange her, zumindest aus meiner Sicht: Das erste iPhone stellte Steve Jobs am 9. Januar 2007 vor.
    Auch die Tagesschau befasste sich zum Jubiläum mit Apple, super Bilderstrecke:
    www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/apple-jubilaeum-100.html

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche März 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den März 2026.

Museum seit 1. April offen

Wir freuen uns sehr, dass das Museum wieder offen hat!
Am 1. April starteten wir in die neue Saison.
Unsere Tageskasse hat wieder geöffnet:
Dienstag bis Sonntag
13:00 bis 16:30 Uhr
letzter Einlass 16:00 Uhr
… und wie immer jeden Montag von 17:00 bis 19:00 Uhr Museumstreff für Vereinsmitglieder und besonders Interessierte.
Achtung: Kein Museumstreff am Ostermontag!
Führungen und Kindergeburtstage sind das ganze Jahr über möglich, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Vielen Dank an alle Helfer

Vielen Dank an die zahlreichen Helfer, die beim Museumsputz und beim Geräteschleppen für den Umbau der Ausstellung geholfen haben!
Das Museum ist wieder blitzeblank, und unsere Wechselausstellung ist komplett neu aufgebaut.

Ausstellung 2026

Vor 70 Jahren startete PEK Electronic in Tettnang mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb elektronischer Geräte.
Auf die Firma gehen zahlreiche weitere Firmen, die Elektronikschule des Handwerks und die Elektronikschule Tettnang zurück – heute würde man sagen, dass wir hier ein kleines "Silicon Valley" haben. Oder eine Silicon Endmoräne... (Tettnang steht ja bekanntlich auf einer Formation aus der letzten Eiszeit).
Weshalb eigentlich Silicon?
Nun, das ist die englische Bezeichnung für Silizium, dem Material, aus dem seit Mitte/Ende der 18970er-Jahre bis heute etliche elektronische Bauteile gemacht sind wie zum Beispiel Transistoren und vor allem alle üblichen Mikroprozessoren.
Die Ausstellungsbeschreibung ist auf unserer online einsehbar unter
www.emuseum-tettnang.de/labels/salon/pek70/.

Das Museum in der Presse

  • Am 20. März erschien in der Schwäbischen Zeitung ein großer Bericht mit zwei Bildern in der Tettnanger Ausgabe, später kam der Bericht auch in weiteren Ausgaben.
    Herzlichen Dank an Redakteurin Angela Schneider, die über unser technisches Thema einen für alle Leute verständlichen Text verfasst hat!
    www.schwaebische.de/regional/bodensee/tettnang/was-die-stadt-70-jahre-praegte-wollen-sie-allen-zeigen-aber-sie-brauchen-noch-hilfe-4439882
  • Zur Museumsöffnung erschien ein weiterer längerer Artikel mit Bild eines Oszilloskops von der Firma PEK mit Schriftzug
    "Dr. Jng. Paul E. Klein
    Tettnang/Bodensee"
    Auch hier vielen Dank an die Redaktion der Schwäbischen Zeitung!
    Der Artikel erschien in der gedruckten Ausgabe.

Kommende Termine

Über diese Termine habe ich ausführlich in der letzten Museumsdepesche geschrieben, hier zur Erinnerung nochmal in Kurzform: - 17. April 2026: Metropolis Live im Kulturraum Casino in Friedrichshafen – Filmmusik live aus analogen Synthesizern und – neu – auch aus dem einen oder anderen Signalgenerator des Elektronikmuseums, gespielt von Antonio Bras. Infos und Karten unter www.kulturhaus-caserne.de/METROPOLIS_LIVE___Filmkonzert_von_Antonio_Bras_-1-2-3410.html. - 24. April 2026 14:00 bis 18:00 Uhr: Tag der offenen Tür an der Elektronikschule Tettnang. - 26. bis 28. Juni 2026: Ham Radio in Friedrichshafen, Aufbau Donnerstag, den 25. Juni.

Sonderöffnungszeiten und Vorführungen im Elektronikmuseum

  • An den beiden verkaufsoffenen Sonntagen am 3. Mai und am 25. Oktober 2026,
  • am internationalen Museumstag (17. Mai 2026) und
  • am Bähnlesfest bzw. Tag des offenen Denkmals (13. September 2026), Museumsöffnung an diesem Tag bereits um 10:00 Uhr,

werden wir unser Museum öffnen und ausgewählte Geräte vorführen.
Am 4. und 5. Juli 2026 (Samstag und Sonntag) werden wir wieder auf der Aktionswiese des Montfortfests unsere beliebten Kinderlötaktionen anbieten.
Bitte merkt Euch diese Termine vor. Wir sind froh an Helfern.

Historisches

  • Vor 150 Jahren, am 5. März 1876, wurde Claude Joseph Édouard Belin im französischen Vesoul geboren.
    Er erfand 1907 ein Verfahren zur Bildtelegrafie, einer Art Telefax. Bilder aus leitfähigem Material wurden auf eine Walze gespannt und elektrisch abgetastet. Übertragen wurde über eine Telegrafenleitung. Die Gegenseite hatte eine Art Drucker, der das empfangene Bild zu Papier brachte – ebenfalls auf einer Walze eingespannt.
    Das Gerät namens Belinograph wurde bald erfolgreich für Fahndungsaufgaben eingesetzt (man kennt es vielleicht aus manchen Schwarz-Weiß-Krimis). Bereits im März 1908 wurde das erste Fahndungsfoto eines Juwelenräubers von Berlin nach Paris übertragen, der Täter daraufhin gefasst.
    Mehr dazu zum Beispiel bei Fotomagazin.de unter www.fotomagazin.de/bild/geschichte/die-geschichte-der-bilduebertragung/#google_vignette.
    Übrigens: Im Depot des Elektronikmuseums ist ein Gerät vorhanden mit diesem Übertragungsprinzip.
  • Vor 50 Jahren, am 4. März 1976, starb Walter Schottky in Oberfranken (geboren am 23. Juli 1886 in Zürich).
    Walter Schottky war einer der bedeutendsten Forscher in der Elektronik.
    Ich selber habe im beruflichen Alltag regelmäßig mit "Schottky-Dioden" zu tun, elektronische Bauteile, deren Theorie Walter Schottky entwickelt hat und die aus heutiger Leistungselektronik nicht wegzudenken sind.
    Ein ausführlicher Artikel mit wenig Werbung findet sich auf Pro-Physik.de unter
    pro-physik.de/nachrichten/von-der-nachrichtentechnik-zur-halbleitertheorie.
  • Ebenfalls vor 50 Jahren, am 26. März 1976, versendete das erste Staatsoberhaupt eine E-Mail.
    Und zwar war das die damals 49 Jahre alte Queen Elizabeth II.
    Okay, sie hatte den Text nicht geschrieben und sich lediglich als HME2 legitimiert, aber das lassen wir mal gelten. HME2 steht dabei für Her Majesty Elizabeth II.
    Es war auch keine E-Mail, wie wir sie heute kennen, sondern ein Vorgänger namens ARPANET (ARPA ist ein Akronym für die amerikanische Advanced Research Projects Agency).
    Die Geschichte dahinter lässt sich zum Beispiel auf Bayern 2 nachlesen unter www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/queen-erste-email-100.html.
  • Vor 20 Jahren, am 21. März 2006, wurde der erste "Tweet" versendet – im neuen Kurznachrichtendienst Twitter. "just setting up my twttr" sendete Twitter-Gründer Jack Dorsey aus San Francisco. Er arbeitete für die dortige Firma Odeo.
    "To tweet" heißt übersetzt "zwitschern".
    Der Gedanke des neuen Mediums war, dass man anderen etwas kurz "zwitschern" konnte, im Sinne von ihm etwas "zuflüstern". Und das mit maximal 140 Zeichen.
    Inzwischen gehört der Kurznachrichtendienst Elon Musk, der ihn von "Twitter" in "X" umbenannt hat.
    Einige Geschichten und Legenden um Twitter finden sich beim Schweizer Tagesanzeiger unter www.tagesanzeiger.ch/das-war-der-erste-tweet-958567525962.
    Übrigens: Maßgeblich bei der Programmierung beteiligt war der Deutsche Florian Weber, wie zum Beispiel beim Spiegel nachzulesen ist.
    www.spiegel.de/netzwelt/web/internet-saga-wie-ein-deutscher-twitter-das-zwitschern-lehrte-a-757645.html

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Interessierten ein frohes und gesegnetes Osterfest!


Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche September 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den September 2025.

Ehrenamtsmesse am 18. Oktober

Am Samstag, dem 18. Oktober 2025 von 10:00 bis 14:00 Uhr findet im Neuen Schloss Tettnang eine Ehrenamtsmesse statt.
Hier stellen die meisten Tettnanger Vereine aus, wir sind selbstverständlich auch mit dabei. Es geht um Werbung für neue Mitglieder.
Wir versuchen im Speziellen, Helfer für unsere Kinder- und Jugendveranstaltungen zu rekrutieren.
Mehr zur Veranstaltung unter www.tettnang.de/de/kalender/gemeldete-veranstaltungen/2025/oktober/2025-10-18-ehrenamtsmesse-engagiertt/.

Tag des offenen Denkmals

Am Bähnlesfest-Sonntag, 14. September 2025, war auch Tag des offenen Denkmals, wo auch das Elektronikmuseum Tettnang teilnahm.
Es gab Themenführungen zu einzelnen Exponaten mit Schwerpunkt auf Tonaufzeichnung.
Nicht zuletzt auch, weil wir vor dem Museum einen Geräteflohmarkt aufgebaut hatten, wurden zahlreiche Leute ins Museum gelockt:
130 interessierte Besucher wurden gezählt!

Historisches

  • Vor 135 Jahren, am 16. September 1890, um 14.42 Uhr stieg in Dijon Louis Le Prince in den Zug nach Paris ein.
    Der Franzose Louis Le Prince war Chemiker, Erfinder und Filmpionier.
    1888 machte er mit seiner Kamera für Papierfilm seine ersten chronofotografischen Aufnahmen.
    Damit hatte er eine zeitliche Abfolge von Bildern in der Hand.
    In rascher Folge betrachtet, erschien ein bewegtes Bild – der Film war geboren.
    Am genannten Septembertag bestieg er den Zug und wurde danach nicht mehr gesehen.
    Er blieb verschollen. Was genau passierte, wurde nie geklärt.
    Die spannende Geschichte dahinter lässt sich beim Bayrischen Rundfunk nachlesen unter
    www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/louis-le-prince-kino-filmpionier-100.html.
  • Vor 75 Jahren, gut zwei Wochen nach der ersten Volkszählung in der DDR, gab es die erste Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland.
    Der zugehörige Gesetzesentwurf ist heute noch beim Deutschen Bundestag abrufbar unter
    dserver.bundestag.de/btd/01/009/0100982.pdf.
    Es war weit mehr, als Zählen von Personen: Ab Seite 7 werden die einzelnen Fragen gelistet.
    Statistiken über die Menge an Fragen an alle Haushalte war ohne Computer-Unterstützung nicht zu handhaben.
    Daher wurden für die Auswertung alle Ergebnisse in Lochkarten gestanzt und einem Elektronengehirn gefüttert.
    Mehr dazu im Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) unter
    blog.hnf.de/1950-die-erste-volkszaehlung-der-bundesrepublik/.
  • Vor 65 Jahren, am 14. September 1960, wurde der Film "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" im Kino in Stuttgart uraufgeführt.
    Im Film überwachen Verbrecher ein Hotel von einem Kontrollraum im Keller aus durch und durch mit Videokameras.
    Im Internetarchiv kann man den Film in voller Länge anschauen:
    archive.org/details/die-1000-augen-des-dr.-mabuse-1960
    Neben dem aufwändig inszenierten Fernseh-Kontrollraum (z. B. bei Stunde 1:27) findet man etliche damals zeitgemäße Technik im Film.
    Regie führte Fritz Lang.
    Er war auch der Regisseur beim filmischen Metropolis, dessen Live-Vertonung durch unser neues Vereinsmitglied Antonio Bras am 17. April 2026 in Friedrichshafen geplant ist.
    Interessante Hintergründe zum Film finden sich im Blog des HNF unter
    blog.hnf.de/george-orwell-in-haselhorst/.

ARD Retro

"Hübsche, verheiratete Damen mit überzeugender Stimme" betreiben Telefonmarketing.
Film vom 17. September 1965:
www.ardmediathek.de/video/wdr-retro-hier-und-heute/firma-betreibt-modernes-telefon-marketing/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMDRmOTcxNWUtODJjMy00ODQ5LWE4MWMtYjA5YjUzMmE2Y2Jm

Viel Spaß beim Schauen!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Juli/August 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für Juli und August 2025.

Dr. Angelika Barth gestorben

Wir trauern um Frau Dr. Angelika Barth, die am 27. August verstarb.
Sie leitete über 30 Jahre bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2017 das Stadtarchiv und das Montfortmuseum Tettnang, um das sie sich leidenschaftlich und mit großem Einsatz gekümmert hatte.
Das Montfortmuseum wurde später in Stadtmuseum umbenannt und befindet sich im selben Gebäude wie das Elektronikmuseum. Es ist derzeit geschlossen.

Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, dem 14. September 2025 findet in Tettnang das Bähnlesfest statt.
Am selben Tag ist in ganz Deutschland Tag des offenen Denkmals, anlässlich dessen das Elektronikmuseum von 14:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet hat.
Um 15:00 und 16:00 Uhr gibt es, ebenfalls kostenlos, jeweils eine ca. halbstündige Führung durch die aktuelle Ausstellung mit Vorführung ausgewählter Exponate.
Wir freuen uns sehr, wenn wir Unterstützung durch unsere Vereinsmitglieder haben! Wer Zeit hat, bitte einfach mal ins Museum schauen. Vielen Dank im Voraus!
Das Programm zum Tag des offenen Denkmals kann man unter www.bodenseekreis.de/fileadmin/06_bildung_kultur/kultur/kreisarchiv/tag-des-offenen-denkmals/br_denkmaltag_2025.pdf herunterladen.

Geräteflohmarkt

Ebenfalls am 14. September von 11:00 bis 16:00 Uhr gibt es einen Geräteflohmarkt vor und im Elektronikmuseum (Aufbau: 10:00 Uhr):
Wir haben viele Geräte doppelt, und es sind viel zu viele Messgeräte im Bestand. Wir hoffen, dass der eine oder andere ein Gerät brauchen kann. Ansprechpartner im Museum zum Flohmarkt ist Horst Willers.
Hier noch eine kleine Bitte:
Bitte seht davon ab, Geräte unangekündigt ins Museum zu bringen. Wir bitten sehr, vorher anzufragen, ob wir die Geräte auch brauchen können, und dann einen Termin auszumachen.

Die kreative Welt von Antonio Bras

Auf der letzten Ham Radio kam ein großartiges Event am Stand des Elektronikmuseums zustande: Klangkünstler und Komponist Antonio Bras alias BINAR kreierte mit alten und neuen Geräten Soundflächen, die wir so zuvor noch nie gehört haben.
Auf Regio TV kam ein Beitrag über Antonio, der unter
www.regio-tv.de/mediathek/video/die-kreative-welt-von-antonio-bras/
frei angesehen werden kann.
Ab Minute 7:49 geht es im Bericht um den Auftritt auf der Ham Radio, beginnend mit groß zu sehendem Schriftzug "Elektronikmuseum Tettnang", und Antonio nimmt Bezug auf unser Museum.
Ganz großer Dank gilt Antonio, dass er – ohne Gage zu verlangen – mit enormem Einsatz dieses Event durchgeführt hat und für die damit verbundene Werbung für unser Museum!
Das ist von unschätzbarem Wert für uns.

Das Museum in der Presse

Historisches

  • Vor 125 Jahren, am 2. Juli 1900, hob der erste Zeppelin namens LZ1 erstmals vom Bodensee ab.
    Einen Hörbeitrag dazu gibt es beim Deutschlandfunk unter www.deutschlandfunk.de/02-07-1900-die-jungfernfahrt-des-ersten-zeppelin-luftschiffs-100.html.
  • Ebenfalls vor 125 Jahren, am 13.08.1900, wurde Eduard Rhein in Königswinter (Nahe Bonn) geboren.
    Der Mann, der sich selbst als Jahrhundertmann bezeichnete, war Autor zahlreicher Schriften und Erfinder der Langspielplatte.
    Sein Füllschriftverfahren sorgte dafür, dass beim Überspielen von Musik auf Schallplatte Rillen mit leisen Stellen enger zusammen in die Schallplattenmatrize graviert wurden als laute: Laute Musik auf der Platte führt zu stärker kurvigen Rillen als leise Musik. Zusammen mit an sich feineren Rillen konnte man mit dem Verfahren – je nach Musik – etwa doppelt so lange auf die Platte aufzeichnen als vorher. Darum die Bezeichnung "Langspielplatte".
    Daneben meldete er 50 Patente an, wie zum Beispiel einen Radio-Schnellstarter.
    Eduard Rhein war Autor zahlreicher Bücher wie zum Beispiel "Normung im Rundfunk" (1927) oder "100 Jahre Schallplatte" (1987, im Bestand des Elektronikmuseums).
    Eduard Rhein gründete in den Anfangsjahren des Rundfunks die Programmzeitschrift "Hör zu!" (erste Ausgabe am 11.12.1946) und war bis November 1964 deren Chefredakteur.
    Mehr zu der bemerkenswerten Persönlichkeit im Portal Rheinische Geschichte unter www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/eduard-rhein-/DE-2086/lido/6033b2b35f6f86.53301790.
  • Vor 40 Jahren, am 23. Juli 1985 stellte die einst sehr erfolgreiche Firma Commodore den Computer "Amiga" im New Yorker Lincoln Center vor.
    Das Gerät war für damalige Verhältnisse äußerst modern – es war bereits multitaskingfähig und besaß ein modernes 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk.
    Der Computer hatte eine grafische Bedienoberfläche, die man mit einer Maus bedienen konnte.
    Zum Amiga gibt es einen Blogbeitrag des Heinz-Nixdorf-Museumsforums HNF. Interessant ist der Verweis auf ein anderthalbstündiges Youtube-Video mit Frank Elstner, dessen interessanteste Stellen im Artikel beschrieben sind.
    blog.hnf.de/vorhang-auf-fuer-den-amiga/.
    Im Elektronikmuseum Tettnang steht ein Exemplar in der Rechnerausstellung.
  • Vor 30 Jahren, am 16. Juli 1995, ging Amazon online.
    Der erste erhältliche Artikel ar das Computerbuch "Fluid Concepts and Creative Analogies: Computer Models of the Fundamental Mechanisms of Thought" von Douglas Hofstadter.
    Amazon-Gründer Jeff Bezo wollte damit vorab seinen Online-Buchhandel daraufhin testen, ob er sich lohnt, wenn Bücher 30 % unter dem Ladenpreis verkauft werden.
    Zwischen allerlei Werbung steckt im Online-Portal Business Insider ein Artikel mit Bildern und kuriosen Fakten zu Amazon:
    www.businessinsider.de/wirtschaft/handel/amazon-14-kuriose-fakten-aus-den-anfangstagen/.
    Keine Werbung – dafür auch keine Bilder – sind beim WDR zu sehen: www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-amazon-geht-online-100.html.
  • Vor 25 Jahren, am Am 26. Juli 2000, wurde das Patent Nummer EP 672994 vom Europäischen Patentamt genehmigt. Es beschreibt den QR-Code, QR steht für "Quick Response", also "schnelle Erkennung".
    (Link zum Patent: depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=pdf&docid=EP000000672994B1&xxxfull=1.)
    Erfunden hat die Codes die japanische Firma Denso bereits 1994, ein Jahr später reichte es Erfinder Masahiro Hara auch beim Europäischen Patentamt ein.
    Das ließ sich dann Jahre Zeit bis zur Patenterteilung.
    Vorteil des Codes ist seine hervorragende Erkennbarkeit aus allen Blickrichtungen, weshalb eine Auswertung so rasch möglich ist.
    Die Kästchen mit dem schwarzweißen Karomuster und Quadraten in drei Ecken dürften kaum jemandem entgangen sein.
    Zum Beispiel können Besucher des Elektronikmuseums Beschreibungen zu Exponaten aufrufen, deren Internetlink im QR-Code verborgen ist.
    Nicht nur Weblinks kann man a drin verschlüsseln – in einem Beispiel im HNF-Blog unter blog.hnf.de/schnelle-antwort-schwarz-auf-weiss/ sieht man die QR-Version des Vater Unser.

ARD Retro

Viel Spaß beim Schauen!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Juni 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Juni 2025.

Montfortfest 5. und 6. Juli 2025: Helfer gesucht

Auch dieses Jahr wird das Elektronikmuseum wieder auf der Aktionswiese des Tettnanger Montfortfests Lötkurse für Kinder anbieten.
Es sollten ständig mindestens vier Personen an den Lötkolben sitzen, plus eine Person für die allgemeine Standbetreuung.
Es wäre super, wenn stets auch mindestens eine Frau am Stand wäre.
Bislang haben sich erst wenige Mitglieder eingetragen.
Wer kurzfristig noch helfen kann, bitte in die Umfrage eintragen.
(Umfragelink entfernt).. Bitte helft mit! Ohne Euch geht es nicht!
Die Organisation der Lötaktion auf der Aktionswiese liegt bei Werner Hoch.

Ham Radio zu Ende

Am Freitag, 27. Juni bis Sonntag, 29. Juni war in Friedrichshafen die Amateurfunkmesse Ham Radio, am Donnerstagabend davor Aufbau.
Wir durften dort wieder unser Museum präsentieren, worauf wir sehr stolz sind!
Über 500 Besucher konnten wir am Stand begrüßen und mit Prospekten versorgen.
Dabei war sogar der Adel vertreten: Wir erhielten Besuch von Angelika und Andreas von und zu Österreich Habsburg-Lothringen Windsor (Angelika ist die Urenkelin des letzten österreichischen Kaisers Karl I.), samt Interview mit dem Online-Radiosender RBSW 4.
Die beiden waren auf der Ham Radio, weil Andreas eine Amateurfunklizenz besitzt.
Inzwischen wird auf der Ham Radio an mehreren größeren Ständen Löten für Kinder angeboten, wobei zwei Stände davon Pflicht für die "Ham Rallye" für Kinder waren.
Am Stand des Elektronikmuseums wurde entsprechend wenig gelötet.
Angeboten wurden die Reißzweckenorgel, das Lichttheremin und Werners künstlerische Lötarbeiten.

ARCHÍ-TÓRA – Industrient Live Performance by BINAR

Ein echtes Highlight war die Ambient-Live-Performance des Künstlers und Komponisten Antonio Bras mit Sängerin Sandra Nußer auf dem Messestand des Elektronikmuseums am Samstag.
Der Künstler verband Sounds von mehreren analogen Synthesizern mit Klängen aus alten, für Messzwecke gebauten Sinus-/Dreieck-/Rechteckgeneratoren des Elektronikmuseums und baute auch Töne von der EMTT-Reißzweckenorgel und des Lichttheremins in seine Performance ein.
Die beiden Bausätze bekamen dafür eigens mit Audio-Ausgänge, so dass sie, mit Effekten versehen, über die Lautsprecheranlage zu hören waren.
Eine kurze Kostprobe aus der Performance kann man auf der Facebookseite des Elektronikmuseums ansehen bzw. -hören.
Man braucht dazu kein Facebook-Konto zu haben.
www.facebook.com/Elektronikmuseum/?locale=de_DE
Eine Tonaufnahme der kompletten Aufführung wird zu einem späteren Zeitpunkt auf Bandcamp veröffentlicht.

Das Museum in der Presse

Historisches

  • Vor 350 Jahren, am 22. Juni 1675, veranlasste der britische König Charles II. die Gründung des Greenwich Royal Observatory.
    Auslöser war, einen weltweit einheitlichen Nullmeridian festzulegen:
    Norden und Süden festzulegen, ist recht einfach: Man orientiert sich an Nord- und Südpol der Erde.
    Da es keinen West- oder Ostpol gibt, muss man irgendeinen Bezug haben für die Koordinaten, wo man sich befindet.
    Der Nullpunkt, also null Grad östliche oder westliche Länge, liegt genau auf der Verbindungslinie vom Nordpol zum Südpol, die durch die Greenwich-Sternwarte läuft.
    Gerade im heutigen Zeitalter der Satellitennavigation ist die exakte Definition eines Koordinatensystems unabdingbar.
    Ich fand eine interessante deutsche Beschreibung im Blog eines Bekleidungsgeschäftes:
    blog.the-british-shop.de/page/view/2025/02/das-greenwich-royal-observatory-ein-meilenstein-der-astronomie-feiert-geburtstag
  • Vor 75 Jahren, am 9. Juni 1950, ging die ARD auf Sendung.
    Neben unzähligen Sendungen und Schriftbeiträgen kann man sich in einer Bildergalerie auf der Website der ARD kurzweilig informieren:
    www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/allgemeines/sendung/70-Jahre-ard-100.html
  • Heute vor 50 Jahren, am 1. Juli 1975, wurde das Citizen Band, kurz CB, für jedermann zum Funken freigegeben. CB-Funk war jahrelang unter Jugendlichen verbreitet, um sich miteinander zu verständigen, ohne Gebühren pro Minute dafür entrichten zu müssen.
    Viele CB-Funker machten später eine Amateurfunklizenz, um mit anderen Frequenzen funken zu dürfen. Der besondere Reiz daran war und ist, dass man mit Amateurfunk ohne Handynetz um die ganze Welt funken kann.
    Einen sehr informativen Artikel dazu findet man auf der Seite eines Funkgeräteherstellers:
    www.wimo.com/de/blog/post/50-jahre-cb-funk

ARD Retro

Fernschreiben – 85.000 km in 0,25 Sekunden:
Die erste kommerzielle Fernschreib-Satellitenverbindung zwischen Amerika und Europa wurde 1965 über den Satelliten Early Bird aufgebaut.
www.ardmediathek.de/video/br-retro/fernschreiben-85-000-km-in-0-25-sekunden/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNjaGVkdWxlU2xvdC8yODI1OGMzMS0wMGY5LTRkMDAtODMzOS0zM2MzZmEyMDNhNjA

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.