Nachrichten: Rainer

Depesche April 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den April 2026.

Ham Radio 26., 27. und 28. Juni 2026

Wir brauchen Euch!
Auch dieses Jahr dürfen wir unser Elektronikmuseum auf der Ham Radio in Friedrichshafen präsentieren und kräftig Werbung für eine Besuch des Museums machen.
Die Messe – dieses Jahr erstmals zusammen mit dem Thema Astronomie – findet von Freitag, dem 26. Juni bis Sonntag, dem 28. Juni in Friedrichshafen statt.
Am Donnerstagabend davor Aufbau.

Zeitplan:

Aufbau am Donnerstag, dem 26. Juni
Wir treffen uns um 16:30 Uhr am Elektronikmuseum und haben auf der Messe bis 22:00 Uhr Zeit, den Stand aufzubauen. So lange wird es hoffentlich nicht dauern.

Standdienst Freitag und Samstag

Jeweils Schicht 1 von 8:45 bis 13:30 Uhr, Schicht 2 von 13:15 bis 18:00 Uhr

Standdienst Sonntag

Schicht 1 von 8:45 bis 12:15 Uhr, Schicht 2 von 12:00 bis 15:00 Uhr (Ende der Messe).
Anschließender Abbau und Rückzug nach Tettnang.

Wir werden wieder zwei Lötplätze betreiben, die ständig mit mindestens einer Person besetzt sein sollten.
Mehr Spaß macht's zu zweit.
Zur allgemeinen Standbetreuung sind mindestens zwei Personen nötig, optimal sind drei.
Je mehr Leute helfen, desto mehr Spaß haben alle!
Vielen lieben Dank!

Montfortfest 4. und 5. Juli 2026

Das Elektronikmuseum wird auf der Aktionswiese des Tettnanger Montfortfests wieder seine beliebten Lötkurse für Kinder anbieten.
Es sollten ständig mindestens vier Personen an den Lötkolben sitzen, plus eine Person für die allgemeine Standbetreuung.
Es wäre super, wenn stets auch mindestens eine Frau am Stand wäre.
Die Organisation der Lötaktion auf der Aktionswiese liegt bei Werner Hoch.
Bitte helft mit! Ohne Euch geht es nicht!

Führungen von Schulklassen

Wir freuen uns sehr, dass die vierten Klassen der Schillerschule ganz gespannt darauf sind, unser Museum anzuschauen und ein einfaches Projekt zu löten!
Termine:

  • Dienstag, dem 23.Juni um 10:00 Uhr,
  • Dienstag, dem 21.07 Juli um 9:30 Uhr und
  • Donnerstag, dem 23.7 Juli um 10:30 Uhr

Unser Museumsführer Charly Ludewig braucht dringend Unterstützung zu diesen Terminen.
Bitte Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org , wer mithelfen möchte, oder geht am Museumstreff auf Charly zu.
Kinderaktionen dieser Art sind mit der wichtigste Tätigkeitsbereich unseres Vereines, da ist Mitarbeit unbedingt nötig.

Projekttage Montfortgymnasium

Montag und Dienstag vor den Sommerferien, also 27. und 28 Juli, sind als Projekttage für Schüler des Montfortgymnasiums Tettnang vorgesehen.
Einige Schüler werden wir mit Löt- und Bastelprojekten versorgen, unter anderem der Bau unseres DAB+-fähigen Digitalradios.
Auch hier freuen wir uns über jede Mitarbeit!
Vielen Dank im Voraus!

Sonderöffnungszeiten und Vorführungen im Elektronikmuseum

  • Am Internationalen Museumstag (17. Mai 2026),
  • am Bähnlesfest bzw. Tag des offenen Denkmals (13. September 2026), Museumsöffnung an diesem Tag bereits um 10:00 Uhr und
  • am verkaufsoffenen Sonntag am 25. Oktober 2026

werden wir unser Museum öffnen und ausgewählte Geräte vorführen.
Bitte merkt diese Termine vor. Auch hier freuen wir uns über Unterstützung. Es macht einfach mehr Spaß, wenn mehrere Mitglieder zugegen sind.

Museumstreff

Wie immer ist jeden Montag (außer an Feiertagen) von 17:00 bis 19:00 Uhr Museumstreff für Vereinsmitglieder und besonders Interessierte.
Es dürfen auch sehr gerne Bekannte und Verwandte mitgebracht werden.
Achtung: Kein Museumstreff am Pfingstmontag!
Führungen und Kindergeburtstage sind das ganze Jahr über möglich, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Das Museum in der Presse

  • "Was Tettnang zum Tourismus-Saisonstart zu bieten hat" – Am 17. April wurden wir mit unserer Ausstellung in der Schwäbischen Zeitung im Hauptartikel auf der "Tettnang"-Seite recht weit vorne erwähnt.
  • Am 30. April erschien eine Sonderseite zur Hopfenstadt Tettnang. Diesen Zusatz darf Tettnang seit neuestem offiziell tragen.
    Im ganzseitigen Artikel "Tettnang feiert den neuen Titel mit verkaufsoffenem Sonntag" sind wir im Kapitel "Montfortstraße" als erstes erwähnt.

Historisches

  • Vor 120 Jahren, am 28. April 1906, wurde Kurt Gödel im tschechischen Brünn (Brno) geboren.
    Kurt Gödel gilt als bedeutendster Logiker des 20. Jahrhunderts. Rein aus logischen Überlegungen heraus erkannte er, dass sich nicht jede wahre Aussage mathematisch beweisen lässt. Das sagt, grob formuliert, sein Unvollständigkeitssatz.
    Die Logik ist ein grundlegender Fachbereich der Mathematik.
    Moderne digitale Elektronikgeräte bestehen im Prinzip aus Logik, ohne die mathematischen Grundlagen der Logik würde es sie nicht geben.
    Mehr zu Kurt Gödel und was es mit seiner Logik auf sich hat, kann man in gut formulierter und werbefreier Form beim Museumsblog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) nachlesen:
    blog.hnf.de/kurt-goedel-beherrscher-der-unvollstaendigkeit/
  • Vor 50 Jahren, am 1. April 1976, gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne die höchst innovative Firma Apple Computer Company.
    Zu deren wichtigsten Innovationen dürfte neben Desktop-Computern zweifelsohne das iPhone zählen. Eigentlich noch gar nicht so lange her, zumindest aus meiner Sicht: Das erste iPhone stellte Steve Jobs am 9. Januar 2007 vor.
    Auch die Tagesschau befasste sich zum Jubiläum mit Apple, super Bilderstrecke:
    www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/apple-jubilaeum-100.html

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche März 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den März 2026.

Museum seit 1. April offen

Wir freuen uns sehr, dass das Museum wieder offen hat!
Am 1. April starteten wir in die neue Saison.
Unsere Tageskasse hat wieder geöffnet:
Dienstag bis Sonntag
13:00 bis 16:30 Uhr
letzter Einlass 16:00 Uhr
… und wie immer jeden Montag von 17:00 bis 19:00 Uhr Museumstreff für Vereinsmitglieder und besonders Interessierte.
Achtung: Kein Museumstreff am Ostermontag!
Führungen und Kindergeburtstage sind das ganze Jahr über möglich, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Vielen Dank an alle Helfer

Vielen Dank an die zahlreichen Helfer, die beim Museumsputz und beim Geräteschleppen für den Umbau der Ausstellung geholfen haben!
Das Museum ist wieder blitzeblank, und unsere Wechselausstellung ist komplett neu aufgebaut.

Ausstellung 2026

Vor 70 Jahren startete PEK Electronic in Tettnang mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb elektronischer Geräte.
Auf die Firma gehen zahlreiche weitere Firmen, die Elektronikschule des Handwerks und die Elektronikschule Tettnang zurück – heute würde man sagen, dass wir hier ein kleines "Silicon Valley" haben. Oder eine Silicon Endmoräne... (Tettnang steht ja bekanntlich auf einer Formation aus der letzten Eiszeit).
Weshalb eigentlich Silicon?
Nun, das ist die englische Bezeichnung für Silizium, dem Material, aus dem seit Mitte/Ende der 18970er-Jahre bis heute etliche elektronische Bauteile gemacht sind wie zum Beispiel Transistoren und vor allem alle üblichen Mikroprozessoren.
Die Ausstellungsbeschreibung ist auf unserer online einsehbar unter
www.emuseum-tettnang.de/labels/salon/pek70/.

Das Museum in der Presse

  • Am 20. März erschien in der Schwäbischen Zeitung ein großer Bericht mit zwei Bildern in der Tettnanger Ausgabe, später kam der Bericht auch in weiteren Ausgaben.
    Herzlichen Dank an Redakteurin Angela Schneider, die über unser technisches Thema einen für alle Leute verständlichen Text verfasst hat!
    www.schwaebische.de/regional/bodensee/tettnang/was-die-stadt-70-jahre-praegte-wollen-sie-allen-zeigen-aber-sie-brauchen-noch-hilfe-4439882
  • Zur Museumsöffnung erschien ein weiterer längerer Artikel mit Bild eines Oszilloskops von der Firma PEK mit Schriftzug
    "Dr. Jng. Paul E. Klein
    Tettnang/Bodensee"
    Auch hier vielen Dank an die Redaktion der Schwäbischen Zeitung!
    Der Artikel erschien in der gedruckten Ausgabe.

Kommende Termine

Über diese Termine habe ich ausführlich in der letzten Museumsdepesche geschrieben, hier zur Erinnerung nochmal in Kurzform: - 17. April 2026: Metropolis Live im Kulturraum Casino in Friedrichshafen – Filmmusik live aus analogen Synthesizern und – neu – auch aus dem einen oder anderen Signalgenerator des Elektronikmuseums, gespielt von Antonio Bras. Infos und Karten unter www.kulturhaus-caserne.de/METROPOLIS_LIVE___Filmkonzert_von_Antonio_Bras_-1-2-3410.html. - 24. April 2026 14:00 bis 18:00 Uhr: Tag der offenen Tür an der Elektronikschule Tettnang. - 26. bis 28. Juni 2026: Ham Radio in Friedrichshafen, Aufbau Donnerstag, den 25. Juni.

Sonderöffnungszeiten und Vorführungen im Elektronikmuseum

  • An den beiden verkaufsoffenen Sonntagen am 3. Mai und am 25. Oktober 2026,
  • am internationalen Museumstag (17. Mai 2026) und
  • am Bähnlesfest bzw. Tag des offenen Denkmals (13. September 2026), Museumsöffnung an diesem Tag bereits um 10:00 Uhr,

werden wir unser Museum öffnen und ausgewählte Geräte vorführen.
Am 4. und 5. Juli 2026 (Samstag und Sonntag) werden wir wieder auf der Aktionswiese des Montfortfests unsere beliebten Kinderlötaktionen anbieten.
Bitte merkt Euch diese Termine vor. Wir sind froh an Helfern.

Historisches

  • Vor 150 Jahren, am 5. März 1876, wurde Claude Joseph Édouard Belin im französischen Vesoul geboren.
    Er erfand 1907 ein Verfahren zur Bildtelegrafie, einer Art Telefax. Bilder aus leitfähigem Material wurden auf eine Walze gespannt und elektrisch abgetastet. Übertragen wurde über eine Telegrafenleitung. Die Gegenseite hatte eine Art Drucker, der das empfangene Bild zu Papier brachte – ebenfalls auf einer Walze eingespannt.
    Das Gerät namens Belinograph wurde bald erfolgreich für Fahndungsaufgaben eingesetzt (man kennt es vielleicht aus manchen Schwarz-Weiß-Krimis). Bereits im März 1908 wurde das erste Fahndungsfoto eines Juwelenräubers von Berlin nach Paris übertragen, der Täter daraufhin gefasst.
    Mehr dazu zum Beispiel bei Fotomagazin.de unter www.fotomagazin.de/bild/geschichte/die-geschichte-der-bilduebertragung/#google_vignette.
    Übrigens: Im Depot des Elektronikmuseums ist ein Gerät vorhanden mit diesem Übertragungsprinzip.
  • Vor 50 Jahren, am 4. März 1976, starb Walter Schottky in Oberfranken (geboren am 23. Juli 1886 in Zürich).
    Walter Schottky war einer der bedeutendsten Forscher in der Elektronik.
    Ich selber habe im beruflichen Alltag regelmäßig mit "Schottky-Dioden" zu tun, elektronische Bauteile, deren Theorie Walter Schottky entwickelt hat und die aus heutiger Leistungselektronik nicht wegzudenken sind.
    Ein ausführlicher Artikel mit wenig Werbung findet sich auf Pro-Physik.de unter
    pro-physik.de/nachrichten/von-der-nachrichtentechnik-zur-halbleitertheorie.
  • Ebenfalls vor 50 Jahren, am 26. März 1976, versendete das erste Staatsoberhaupt eine E-Mail.
    Und zwar war das die damals 49 Jahre alte Queen Elizabeth II.
    Okay, sie hatte den Text nicht geschrieben und sich lediglich als HME2 legitimiert, aber das lassen wir mal gelten. HME2 steht dabei für Her Majesty Elizabeth II.
    Es war auch keine E-Mail, wie wir sie heute kennen, sondern ein Vorgänger namens ARPANET (ARPA ist ein Akronym für die amerikanische Advanced Research Projects Agency).
    Die Geschichte dahinter lässt sich zum Beispiel auf Bayern 2 nachlesen unter www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/queen-erste-email-100.html.
  • Vor 20 Jahren, am 21. März 2006, wurde der erste "Tweet" versendet – im neuen Kurznachrichtendienst Twitter. "just setting up my twttr" sendete Twitter-Gründer Jack Dorsey aus San Francisco. Er arbeitete für die dortige Firma Odeo.
    "To tweet" heißt übersetzt "zwitschern".
    Der Gedanke des neuen Mediums war, dass man anderen etwas kurz "zwitschern" konnte, im Sinne von ihm etwas "zuflüstern". Und das mit maximal 140 Zeichen.
    Inzwischen gehört der Kurznachrichtendienst Elon Musk, der ihn von "Twitter" in "X" umbenannt hat.
    Einige Geschichten und Legenden um Twitter finden sich beim Schweizer Tagesanzeiger unter www.tagesanzeiger.ch/das-war-der-erste-tweet-958567525962.
    Übrigens: Maßgeblich bei der Programmierung beteiligt war der Deutsche Florian Weber, wie zum Beispiel beim Spiegel nachzulesen ist.
    www.spiegel.de/netzwelt/web/internet-saga-wie-ein-deutscher-twitter-das-zwitschern-lehrte-a-757645.html

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Interessierten ein frohes und gesegnetes Osterfest!


Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Februar 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Februar 2026.

Museumsputz am 21. März um 13:00 Uhr

Wie jedes Jahr, putzen wir unser Museum vor Ausstellungsöffnung gründlich durch:
Staub auf und Fingerabdrücke an den Vitrinen entfernen, Geräte aufpolieren, alles wieder zurecht rücken...
Das macht am meisten Spaß und wird in einigermaßen kurzer Zeit fertig, wenn wir viele Helfer haben.
Im Anschluss werden wir noch zusammen die Tettnanger Gastronomie zu genießen, wer mit möchte.
Reinigungsmittel und -utensilien sind in ausreichender Anzahl vorhanden.
Also: Bitte helfen! Vielen Dank!

Ausstellung 2026

Die Vorbereitungen zu unsere diesjährigen Wechselausstellung zu Tettnangs Tüftlern und Denkern sind in vollem Gange. Insbesondere die Geschichte der Firma PEK wird präsentiert, gespickt mit reichlich persönlicher Erfahrungen.
Vielen Dank schon mal an alle, die uns mit Material versorgt haben!
Weiterhin brauchen wir Fotos aus der Tettnanger Elektronik-Gründerzeit, von denen die Bildrechte bekannt sind und die wir in unserem Online-Museumsführer veröffentlichen können. Ein Foto-Scanner ist vorhanden.
Bitte bei mir unter Rainer.Specker@elektronikmuseum.org melden. Danke!

Museumsöffnung am Mittwoch, dem 1. April

Am 1. April öffnet unsere Tageskasse für den Publikumsverkehr.
Führungen und Kindergeburtstage sind auch vor diesem Termin nach Absprache per Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org möglich.
Die genauen Zeiten sind momentan noch in Abstimmung und werden zeitnah unter www.emuseum-tettnang.de veröffentlicht.

Das Museum in der Presse

Tag der offenen Tür in der Elektronikschule

Am Freitag, dem 24. April von 14:00 bis 18:00 Uhr präsentiert die Elektronikschule Tettnang ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Dazu kommen Präsentationen von Schülern, die guten Einblick in ihr Tun zulassen.
Etliche Firmen aus Tettnang und Umgebung sind ebenfalls vor Ort, um künftige Mitarbeiter kennenzulernen.
Das Elektronikmuseum ist auch dieses Jahr mit einem Stand vertreten.
Vielleicht gelingt es uns, weitere Mitglieder zu werben?
Sehr interessant ist der Tag der offenen Tür allemal, auch für jemand, der seine Ausbildung bereits hinter sich hat:
Insbesondere auf der Jobbörse trifft man sehr interessante Leute für gute Gespräche.
Mehr Infos zum Tag der offenen Tür unter
www.elektronikschule.de/index.php/ueber-uns/schulgebaeude/8-aktuelles/444-tag-der-offenen-tuer-2026

Metropolis Live – 17. April 2026 in Friedrichshafen

Letztes Jahr in Tettnang, am 17. April im Kulturraum Casino in Friedrichshafen (Fallenbrunnen):
Metropolis live, das Filmkonzert.
Unser Mitglied Antonio Bras vertont den Science-Fiction-Stummfilm aus dem Jahr 1927 live mit passenden Techno-Klängen aus allerlei analogen Synthesizern, und dieses Mal auch aus dem einen oder anderen historischen Signalgenerator aus dem Elektronikmuseum.
Ich habe die Aufführung in Tettnang voller Begeisterung erleben dürfen und auch schon Karten für das kommende Event gelöst. Es lohnt sich!
Infos und Karten beim Veranstalter unter
www.kulturhaus-caserne.de/METROPOLIS_LIVE___Filmkonzert_von_Antonio_Bras_-1-2-3410.html

Ham Radio vom 26. bis 28. Juni 2026

Auch dieses Jahr wird sich das Elektronikmuseum mit einem Stand auf der Ham Radio präsentieren.
Messe ist vom 26. bis zum 28. Juni (Freitag bis Sonntag), Aufbau am Donnerstagabend davor.
Wir bitten darum, den Termin vorzumerken: Wie jedes Jahr, brauchen wir Helfer am Stand!
Wir bieten an zwei bis drei Lötplätzen Lötübungen an.
In erster Linie geht es darum, Besucher ins Museum zu locken und neue Vereinsmitglieder zu werben.

Historisches

Neue Exponate

Gleich zwei hochinteressante Stücke wurden uns am vergangenen Montag gespendet:

Schallplattenschneidegerät

Ein Schallplattenschneidegerät aus den 1930er-Jahren, das laut Spender ursprünglich dem Sänger Rudolf Schock (4.9.1915 – 13.11.1986) gehörte.
Der Schneidekopf ist von der noch heute bekannten Nobelfirma Neumann.
Bei der Spende dabei sind neben den seltenen Schneidsticheln auch einige Rohlinge aus Decelith dabei, schön verpackt in quadratischen Blechschachteln.
Wir freuen uns sehr über dieses Exponat!

Kuriose Buchungsmaschine

Die Entscheidung, voluminöse Exponate anzunehmen, fällt in Anbetracht des knappen Lagerplatzes nicht leicht.
Wenn dann allerdings eine Buchungsmaschine angeboten wird, von der es vermutlich nur ein einziges Exemplar gibt, ist das schon was Besonderes und gehört ins Museum.
Da muss eben etwas anderes Weichen.
Unser neues Stück besteht aus einem Tisch, oben drauf ein Aufbau, der einer großen Schreibmaschine gleicht.
Taylorix Fixocont steht drauf – die Fima Taylorix war für mechanische Buchungsmaschinen bekannt.
Sehr selten ist der Typ "Fixocont":
Im Web findet Google genau einen einzigen Treffer, und zwar in einem Katalog des Schreibwarenhändlers Pelikan.
Pelikan bot ein Farbband für eine "Taylorix Fixocont 700" an. Ob das unser Modell ist, ist bislang unklar.
Schaut man ins Schränkchen unter dem Tisch, wird es wirklich spannend.
Zuerst fällt einem das Schild auf "Vorsicht! Vor Berühren des Gerätes Netzstecker ziehen!".
Im Schrank drin sitzt dann eine mechanische Rechenmaschine des Herstellers Walther, Typ 630.
Die Maschine auf dem Tisch hat Kontakte eingebaut, die über dicke Kabel Elektromagnete unterm Tisch steuern und die Tasten der mechanischen Rechenmaschine betätigen.
Das Ergebnis wird über eine Kontaktplatte ausgelesen, über mehr als 50 Relais weiter verarbeitet und wieder über Kabel nach oben geführt.
Dort angebrachte Elektromagneten betätigen wiederum Typenhebel für die Zahlenausgabe aufs Papierformular.
Was für ein Aufwand!
Eine Walther Typ 630 findet Google nicht.
Wir können daher davon ausgehen, dass es keine weiteren Maschinen dieses Typs gibt.
Fündig wird man lediglich bei der Suche nach einem Typ 631.
Wir sind sehr gespannt, ob wir wieder Leben in dieses Gerät bringen!
Sehr spannend wird es sicher, herauszufinden, wie man das Ding bedient...

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Januar 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Januar 2026.

Peter Kammermeier im Dezember 2025 verstorben

Am 7. Dezember 2025 starb der Maschinenbauingenieur Peter Kammermeier in Tettnang.
Er gründete 1969 in Tettnang die Firma "ip systeme GmbH" (ursprünglich Ing.-Büro Peter Kammermeier) und konstruierte im Auftrag der Firma PEK elektronische Geräte.
Nach der Übernahme von PEK durch PHYWE 1973 erweiterte Peter Kammermeier seine Produkte um eigene, zum Teil patentierte Entwicklungen.
Peter Kammermeier, unterstützt von Ehefrau Traudl, konzentrierte sich auf Lehrmittel für den Elektronikunterricht wie Grundversuche und Experimentierplatten. Diese sind DIN A4 oder DIN A3 große Platten mit elektronischen Bauteilen und vielen Buchsen, die Elektronikschüler mit Kabelsalat aus Laborkabeln versehen und mit allerlei Messgeräten verbinden, um elektronische Schaltungen zu untersuchen.
Beliebt, da kompakt und zuverlässig, waren Kammermeiers Experimentierkoffer mit Schaltungen zu unterschiedlichen Lernbereichen.
Peter Kammermeier war recht kreativ – er hat neben seinen Patenten über die Experimentierplatten einen kuriosen Nussknacker zum Patent angemeldet, der mit einer dicken Schraube arbeitet.
Die Firma existierte bis zum 17. April 2013 im Platanenweg im Tettnanger Ortsteil Oberhof.

Jahreshauptversammlung 2026

Die Jahreshauptversammlung wird am 2. März 2026 um 18:30 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Gallus stattfinden.
Eine separate Einladung mit der Tagesordnung wird in den nächsten Tagen versandt.

Ausstellung 2026

Wie in der letzten Depesche bereits erwähnt, möchten wir das Jahr 2026 der Tettnanger Elektronikgeschichte und den Denkern und Machern dahinter widmen, insbesondere der Firma PEK.
Wer etwas dazu beizutragen weiß, wer vielleicht für PEK gearbeitet hat oder beim Aufbau einer anderen Elektronikfirma mitgewirkt hat, die aus PEK entstanden ist: Bitte Info an mich, Rainer.Specker@elektronikmuseum.org.
Besonders interessiert sind wir an Fotos aus der Tettnanger Elektronik-Gründerzeit, von denen die Bildrechte bekannt sind und die wir in unserem Online-Museumsführer veröffentlichen können. Ein Foto-Scanner ist vorhanden.

Röhren-Kunstwerk

Wir bekamen eine Schachtel mit zahllosen Radio- und Fernsehröhren geschenkt, deren Beschriftung teilweise nicht mehr lesbar war oder die auch verschlissen waren.
Es wäre dennoch schade gewesen, die Röhren wegzuwerfen.
Das sah auch Peter Schweighart so und baute aus den Röhren eine Art Satellit, der nun unseren Radioraum schmückt und geheimnisvoll von innen heraus leuchtet.
Vielen Dank, Peter!

Andere Museen

Meine Frau und ich waren im Januar für ein paar Tage in Dresden. Dort gibt es eine große Zahl sehenswerter Museen.
Ein außergewöhnliches Museum befindet sich in der ehemaligen Kamerafabrik der Firma Ernemann.
Schon das Gebäude ist sehenswert, wunderschön die Chefetage.
Im Museum befindet sich auf einer Etage eine ausgiebige Sammlung historischer Foto- und Filmkameras.
Die anderen Stockwerke erinnern etwas ans Elektronikmuseum, nur größer.
Je eine separate Ausstellungsfläche haben unter anderem - historische Schreibmaschinen, darunter einer von nur zwei existierenden Prototypen der ersten serienmäßig hergestellten Schreibmaschine, - Rechenmaschinen, - in der DDR hergestellte (und teils von der Firma "digital" abgekupferte) kleinere und größere Rechner, funktionsfähig. - Dienstags sind Mitglieder des dortigen Fördervereins im Museum und zeigen gerne Details. Unser Besuch war an einem Dienstag... - Eine funktionierende Steuerung einer elektronischen Stadionanzeige aus dem Heinz-Steyer-Stadion aus 1978.

Sehr schön ist auch die ausführliche Ausstellung zu Puppen- und Zeichentrickfilmen.
Ihr merkt, uns hat das Museum gefallen. Website des Museums: tsd.de/

Historisches

  • Vor 100 Jahren, am 7. Januar 1926, konnte man zum ersten Mal "unterwegs" telefonieren.
    Und zwar in einem fahrenden Zug.
    Ermöglicht wurde das durch Antennen, die die Telefonsignale auf Leitungen übertrugen, die parallel zu den Bahntrassen montiert wurden.
    Welch beispiellose Geschichte das mobile Telefonieren nach sich zog, dürfte inzwischen jeder zu spüren bekommen haben.
    Im Museum für Telekommunikation in Frankfurt a. M. gibt es eine Sonderausstellung zum Jubiläum, die auch online interessant dokumentiert ist:
    www.digitales-museum-fuer-kommunikation.de/expotizer-unterwegs-telefonieren/
  • Meist ist es nicht ein einziger Entwicklungsschritt oder ein einzelnes Ereignis, das man als Startschuss einer neuen Technologie bezeichnen kann.
    Es sind viele einzelne, manchmal kleinere, manchmal größere Schritte.
    Einer davon ist ganz klar eine Erfindung des Schotten John Logie Baird:
    Vor 100 Jahren, am 26. Januar 1926, führte Baird erstmals einen Apparat vor, der Bildsignale elektrisch übermittelte.
    Das Fernsehen war geboren.
    Kamera und Empfänger funktionierten mechanisch mit einer rotierenden Lochscheibe, übertragen wurde das Bild mittels elektrischer Signale.
    Immerhin aus 30 Zeilen bestand das Bild, das man durch eine Optik im Empfänger betrachten konnte.
    Mehr dazu im Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums HNF unter blog.hnf.de/100-jahre-fernsehen/.
    Im Elektronikmuseum befindet sich ein Modell eines "Televisors", so nannte Baird seinen Fernsehempfänger.
    Übrigens: Ein Original entdeckte ich beim Besuch der Technischen Sammlungen Dresden.
  • Vor 90 Jahren, am 4. Januar 1936, wurden erstmals Musik-Charts veröffentlicht. Die "Billboard Charts" richteten sich zunächst an Fachpublikum.
    Für die Vermarktung von Musik und auch für die Betreiber von Musikboxen spielten solche Statistiken eine wichtige Rolle.
    Statistik war auch im Kleinen wichtig: Wenn man mal ins Innere der Musikbox des Elektronikmuseums schaut, sieht man merkwürdige weiße Zipfel an der Trommel mit den Schallplatten. Anhand der Stellung dieser Laschen sieht man, wie oft die jeweils zugeordnete Platte abgespielt wurde.
    Das erleichterte das Sortieren und Austauschen der Platten.
    Meht zum Thema bei Deutschlandfunk Kultur unter www.deutschlandfunkkultur.de/80-jahre-billboard-charts-wie-hitparaden-beliebtheit-100.html.
  • Vor 70 Jahren, im Januar 1956, startete Dr. Paul Eduard Klein mit seiner Firma PEK-electronic in Tettnang mit der Entwicklung und der Produktion elektronischer Geräte.
    Die Firma war in vielen Dingen Wegbereiter, zum Beispiel entstand hier der erste zuverlässige Verkehrsblitzer.
    Fachpersonal fällt nicht vom Himmel. Es brauchte eine Elektronikschule.
    Der Beruf des Elektronik-Technikers wurde bundesweit zuerst in Tettnang unterrichtet.
    Wie oben aufgeführt, widmet sich das Elektronikmuseum dieses Jahr der Firma PEK.
  • Vor 25 Jahren, im Januar 2001, starteten Jimmy Wales und Larry Sanger die Wikipedia.
    Sie war von vorne herein konzipiert als freies Nachschlagewerk, in dem jeder freiwillig mitwirken kann.
    Wie in der Wikipedia selbst nachzulesen ist, setzt sich der Name Wikipedia zusammen aus Wiki (entstanden aus wiki, dem hawaiischen Wort für "schnell") und encyclopedia, dem englischen Wort für "Enzyklopädie".
    Wales und Sanger nannten ihr Internetangebot, dessen Seiten von Laien direkt im Webbrowser bearbeitet werden können, ein Wiki.
    Inzwischen hat sich das Wort allgemein für solche Webangebote durchgesetzt, oft nutzen auch Firmen ihr internes Firmenwiki fürs Wissensmanagement.
    Recht bald war die Wikipedia so groß, dass sie es Verlagen schwer machte, für ihre Lexika Geld zu verlangen.
    Heute ist die Wikipedia als Informationsquelle kaum mehr wegzudenken.
    Mehr zum Jubiläum unter de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:25_Jahre_Wikipedia.

ARD Retro

Im folgenden Video hat man Einblick in eine Bielefelder Druckerei für einen 1966er Taschenkalender.
Wer mich kennt, weiß, dass ich auch im Smartphone-Zeitalter noch zu den Nutzern solcher Helferlein gehöre.
www.ardmediathek.de/video/wdr-retro-hier-und-heute/taschenkalender-sind-manchmal-auch-geheimnistraeger/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNjUwY2Y1NmYtNDQxOC00YTBjLWFjZjYtOGI3NGFkZTdkY2Fm
Viel Spaß beim Schauen!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Dezember 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Dezember 2026.

Ausstellung 2026

Wir möchten das Jahr 2026 der Tettnanger Elektronikgeschichte und den Denkern und Machern dahinter widmen, insbesondere der Firma PEK.
Vor 70 Jahren, Anfang Januar 1956, begann Dr. Paul Eduard Klein zusammen mit zehn Mitarbeitern mit seiner Firma PEK in Tettnang, elektronische Geräte zu entwickeln, herzustellen und zu vermarkten.
Aus der Firma PEK gingen zahlreiche weitere Firmen hervor, von denen die meisten noch heute bestehen.
Auch die Elektronikschule würde ohne Dr. Klein und den damaligen Bürgermeister Rudolf Gnädinger heute nicht existieren.
Und ebensowenig unser Museum.
Im gleichen Jahr, kurz nach der Firma PEK, startete auch die Firma Brosa in Tettnang mit der Herstellung von Sensoren und anderen Elektronikteilen.
Eine weitere Tettnanger Firma hat im Jahr 2026 ein Betriebsjubiläum:
Vor 40 Jahren, Anfang 1986, wurde die Firma Avira gegründet – zunächst unter dem Namen "H+BEDV".
Seit dem 1. März 2006 heißt die Firma Avira, bzw. inzwischen Avira Holding GmbH.
Den meisten Computernutzern dürfte der Virenscanner "Antivir" bekannt sein – der wurde in Tettnang entwickelt.
Wer etwas dazu beizutragen weiß: Bitte Info an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org.

Neues Exponat

Aus dem Nachlass eines Freundes bekamen wir unter anderem einen Fernwahlmünzfernsprecher 56.
Hinter dem komplizierten Namen steckt ein nicht minder kompliziertes Gerät:
Nämlich ein Telefon, wie es bis weit in die 1970er-Jahre hinein in Deutschlands Telefonzellen zu finden war.
Älteren Lesern dürfte der Apparat bekannt sein mit seinem schrägen Münzschacht, in dem die eingeworfenen "Zehnerlä" sichtbar waren und die beim Telefonieren eins nach dem anderen vorbei wanderten.
Zum Münztelefon ist ein Artikel für unsere Website in Arbeit, Bilder sind bereits gemacht.
Bemerkenswert ist, dass wir auch die technischen Unterlagen zum Apparat erhalten haben.
Alleine die Beschreibung, was in der Kiste während eines Telefonats alles passiert, füllt neun DIN A4-Schreibmaschinenseiten!

Museumstreff

Der erste Museumstreff 2026 ist am Montag, dem 12. Januar, wie gewohnt von 17:00 bis 19:00 Uhr.

Historisches

  • Vor 250 Jahren, im Jahr 1775, erfand der Engländer Charles Earl Stanhope die erste "echte" Rechenmaschine, mit der man auch multiplizieren konnte.
    Es arbeitete mit speziellen Walzen mit gestaffelter Anordnung von Zähnen und erfand so das Prinzip, nach dem lange Zeit eine Spezies mechanischer Rechenmaschinen arbeitete.
    Mehr zu Charles Earl Stanhope im Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) unter
    blog.hnf.de/charles-earl-stanhope-1753-1816/.
  • Vor 210 Jahren, am 10. Dezember, 1815, kam Augusta Ada Byron zur Welt.
    Sie wurde mit ihrem späteren Namen Ava Lovelace eine berühmte Mathematikerin, die in den 1840er-Jahren das erste Computerprogramm der Welt geschrieben hat – rund 100 Jahre, bevor Konrad Zuse seinen ersten Computer baute.
    Mehr zu Ava Lovelace bei der Max-Planck-Gesellschaft unter
    www.mpg.de/frauen-in-der-forschung/ada-lovelace.
    Vielen Dank an Erich Schoepe, der mich an Ada Lovelace' Geburtstag erinnert hat.
  • Vor 125 Jahren, am 23. Dezember 1900, gelang es dem kalifornischen Erfinder Reginald Fessenden erstmals, Sprache drahtlos zu übertragen.
    Exakt sechs Jahre später, am Heiligabend 1906, schrieb Fessenden mit der ersten Rundfunksendung im heutigen Sinn weiter Rundfunkgeschichte.
    Dort war über Rundfunk nach kurzer Anmoderation Händels Largo zu hören, das auf einem Phonographen abgespielt wurde.
    Gesendet wurde aus Brant Rock in Massachusetts mit einem Funksender über eine mehr als 130 Meter hohen Antenne.
    Zum hundertsten Jahrestag veröffentlichte Deutschlandfunk Kultur einen Beitrag zum Thema:
    www.deutschlandfunkkultur.de/100-jahre-radio-102.html
  • Ebenfalls vor 125 Jahren, am 14. Dezember 1900, hielt Max Planck in Berlin einen Vortrag über die Strahlung schwarzer Körper.
    Er erklärte das merkwürdige Lichtspektrum heißer Gegenstände damit, dass das Licht als Teilchen, also Strahlungsquanten, abgegeben werden muss.
    Damit hat er die Quantenphysik begründet.
    Ohne Quantenphysik gäbe es keine Transistoren und keine Leuchtdioden.
    Und auch nicht diesen Bildschirm, auf dem Sie gerade diese Depesche lesen.
    Ein sehr interessanter und allgemeinverständlicher Artikel zur Geschichte findet sich auf dem Kulturportal schleswig-holstein.sh unter
    schleswig-holstein.sh/blog/2024/12/05/erinnerungen-an-max-plancks-leistungen-und-seine-letzten-jahre-125-jahre-sinderst-der-anfang/.
  • Vor 30 Jahren, am 18. Dezember 1995, starb Konrad Zuse in der hessischen Stadt Hünfeld mit 85 Jahren.
    Konrad Zuse schuf die erste Programmiersprache und gilt als Erfinder des Computers.
    Auf der Hompepage der Stadt Hünfeld kann man mehr zu Konrad Zuse erfahren:
    www.huenfeld.de/de/huenfeld-meine-stadt/heute-und-morgen/konrad-zuse/
    Seit wenigen Tagen, genau seit 31.12.2025 um 6:00 sendet MTV Deutschland keine Musikvideos mehr.
    Der Letzte Titel war Musique non stop von der deutschen Gruppe Kraftwerk.
    Boing – boom tschak. Vorbei ist's.
    Übrigens: Das erste Lied, das jemals mit einem Musikvideo auf einem Musik-Fernsehsender ausgestrahlt wurde, warm "Video Killed The Radio Star" der Band "The Buggles", ausgestrahlt am 1. August 1981 um 0.01 Uhr. So ist das internationale Music Television, kurz MTV, gestartet.
    Mehr dazu beim WDR unter
    www1.wdr.de/nachrichten/mtv-sender-keine-musikvideos-mehr-100.html.
    Auch die englische Version von MTV gibt es seit 1. Januar nicht mehr als reinen Musikfernsehsender.
    Letztes Lied war "Video Killed The Radio Star".
    (Für Musikinteressierte: Am Ende des Artikels unter www.dwdl.de/nachrichten/105056/mit_kraftwerk_endete_die_ra_der_musikvideos_bei_mtv befindet sich eine Playliste der letzten auf MTV Deutschland gespielten Musikvideos).

ARD Retro

Skurrile Weihnachtsgeschenke sieht man im ARD-Video vom 20.12.1965 unter
www.ardmediathek.de/video/swr-retro-report-chronik/glosse-skurrile-weihnachtsgeschenke/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxNjMzNDY.
In Minute 0:35 wird das Stellwerk Seewald bei Friedrichshafen gezeigt.
Viel Spaß beim Schauen!


Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Freunden des Elektronikmuseums ein gutes neues Jahr!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.