Depesche Mai 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt nun die Museumsdepesche für den Mai 2025.

Ham Radio 27., 28. und 29. Juni 2025

Wir brauchen Euch!
Am Freitag, 27. Juni bis Sonntag, 29. Juni ist in Friedrichshafen die Amateurfunkmesse Ham Radio, am Donnerstagabend davor Aufbau.
Wir dürfen dort wieder unser Museum präsentieren, worauf wir sehr stolz sind!
Aufbau am Donnerstag, dem 26. Juni:
Wir treffen uns um 16:30 Uhr am Elektronikmuseum und haben auf der Messe bis 22:00 Uhr Zeit, den Stand aufzubauen. So lange wird es hoffentlich nicht dauern.
Standdienst Freitag und Samstag jeweils:
Schicht 1 von 8:45 bis 13:30 Uhr, Schicht 2 von 13:15 bis 18:00 Uhr
Standdienst Sonntag:
Schicht 1 von 8:45 bis 12:15 Uhr, Schicht 2 von 12:00 bis 15:00 Uhr (Ende der Messe).
Anschließender Abbau und Rückzug nach Tettnang.
Wir werden zwei Lötplätze betreiben, die ständig mit mindestens einer Person besetzt sein sollten.
Mehr Spaß macht's zu zweit.
Zur allgemeinen Standbetreuung sind mindestens zwei Personen nötig, optimal sind drei.
Details findet Ihr in der Nuudel-Umfrage zur diesjährigen Ham Radio:
(Umfragelink entfernt)
Nuudel ist ein Umfrage-Tool zum Organisieren.
Man braucht nur seinen Namen eintragen (Spitzname geht auch), die Angabe weiterer Daten ist nicht nötig.
So ist ein sehr guter Datenschutz gegeben.
Bitte tragt Euch bis spätestens 20. Juni ein.
Je mehr Leute helfen, desto mehr Spaß haben alle!
Vielen lieben Dank!

ARCHÍ-TÓRA – Industrient Live Performance by BINAR

Ein echtes Highlight wird es dank persönlichem Einsatz des Tettnanger Künstlers Antonio Bras auf dem Messestand des Elektronikmuseums geben:
Samstag, 28.06.2025 um 14:00 Uhr Ambient-Live-Performance mit dem Komponisten Antonio Bras.
Sounds von Kassetten + Synthesizer verschmelzen durch Einsatz von modularen Geräten zu dichten Soundflächen.
Zum Einsatz kommen unter anderem Geräte aus dem Elektronikmuseum.
Wir sind sehr gespannt!

Montfortfest 5. und 6. Juli 2025

Auch dieses Jahr wird das Elektronikmuseum wieder auf der Aktionswiese des Tettnanger Montfortfests Lötkurse für Kinder anbieten.
Es sollten ständig mindestens vier Personen an den Lötkolben sitzen, plus eine Person für die allgemeine Standbetreuung.
Es wäre super, wenn stets auch mindestens eine Frau am Stand wäre.
Auch hierfür gibt es eine Umfrage in Nuudel:
(Umfragelink entfernt)
Die Organisation der Lötaktion auf der Aktionswiese liegt bei Werner Hoch.
Bitte helft mit! Ohne Euch geht es nicht!

Museumstreff

  • 9. Juni 2025: Am kommenden Montag ist Pfingstmontag. Da findet kein Museumstreff statt.
  • 16. Juni 2025: An diesem Tag sind Karl Ludewig, Werner Hoch, Richard Kurz und ich auf einer Brandhelferschulung.
    Der Museumstreff findet trotzdem wie gewohnt statt. Danach wieder jeden Montag von 17:00 bis 19:00 Uhr Museumstreff.

Das Museum in der Presse

  • Am 16. Mai wurde in der Schwäbischen Zeitung in einer Notiz auf unsere Museumsöffnung am Internationalen Museumstag hingewiesen.
  • Am 17. Mai erschien eine Notiz zu unserem Museumstreff in der Schwäbischen Zeitung.

Historisches

  • Vor 100 Jahren, am 7. Mai 1925, wurde der Hauptbau des bereits 1903 gegründeten Deutschen Museums auf der Museumsinsel eröffnet.
    Das Deutsche Museum selbst hat auf seiner Website seine Geschichte beschrieben.
    www.deutsches-museum.de/museum/geschichte
  • Ebenfalls vor 100 Jahren, am 22. Mai 1925, wurde mit den Aufnahmen des Science-Fiction-Films "Metropolis" begonnen.
    Regisseur Fritz Lang war mit dem fünf Millionen Reichsmark teuren Streifen seiner Zeit so weit voraus, dass bei der Uraufführung die wenigsten Leute mit dem Film etwas anfangen konnten. Er wurde deswegen damals ein Flop.
    Schaut man sich den Film heute an, offenbart ich ein Wunderwerk der Filmkunst.
    Wir hatten am 26. April das Vergnügen, Metropolis im Tettnanger Kino "KiTT" anschauen zu dürfen, von Künstler Antoinio Bras live mit zu den stampfenden Maschinen bestens passenden Technoklängen unterlegt.
    Das Heinz-Nixdof-Museumsforum HNF befasst sich in einem Blogbeitrag mit Metropolis:
    blog.hnf.de/die-geburt-von-metropolis/
  • Vor 65 Jahren, am 16. Mai 1960, stellte Theodore H. Maiman den ersten Laser vor.
    Er nutzte dafür die theoretischen Grundlagen Albert Einsteins.
    Ein interessanter Artikel findet sich beim Deutschen Patent- und Markenamt unter
    www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/meilensteine/erfindungenmitgeschichten/laser/index.html.
    Zu ehren Maimans wurde der 16. Mai von der UNESCO zum Internationalen Tag des Lichts ernannt.
    Übrigens: Wer das Deutsche Museum in München besucht, wird in der laufenden Sonderausstellung "Licht und Materie" einen der ersten Laser von Theodore Maiman sehen können.
  • Unlängst, am 5. Mai 2025, wurde der Internet-Dienst Skype eingestellt.
    Über Jahre war über Skype Videotelefonie möglich.
    Beim immer interessanten Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforum gibt es einen Beitrag zum Telefonieren mit Livebild des Gegenübers und den dafür nötigen technischen Aufwand:
    blog.hnf.de/telefon-zum-sehen/

Die frühen Anfänge der elektronischen Musik auf arte

Die Dokumentation "Electronic Vibrations" zeigt die Entstehungsgeschichte von Musik mit elektronisch erzeugten Klängen.
Ein paar der Geräte im Film dürften eingefleischten Kennern des Elektronikmuseums bekannt vorkommen...
www.arte.tv/de/videos/098798-000-A/electronic-vibrations/

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche März/April 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
ich war sehr intensiv mit dem Aufbau der neuen Ausstellung und deren Beschreibung beschäftigt, so dass mir schließlich die Zeit für die März-Depesche gefehlt hat.
Hier kommt nun die Museumsdepesche für März und April 2025.

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung fand am 17.03.2025 im katholischen Gemeindezentrum St. Gallus statt.
29 Mitglieder haben teilgenommen!
Vielen Dank für die rege Teilnahme! Das hat und vom Vorstand sehr gefreut!
Besonders gefreut hat es uns, dass auch unsere Bürgermeisterin Frau Rist anwesend war. Vielen Dank fürs Kommen!
Bei der Wahl wurde en bloc der gesamte Vorstand bestätigt:

  • Erster Vorsitzender Rainer Specker
  • Zweiter Vorsitzender Richard Kurz
  • Dritter Vorsitzender Werner Hoch
  • Schriftführer Erich Schoepe
  • Schatzmeister Ewald Dietrich
  • Beisitzer Karl Ludewig, Thomas Fecker, Beate Specker

Wir bedanken uns recht herzlich für die Entlastung des Vorstands und für die Wiederwahl!
Besonderen Dank gilt Herrn Gessler vom Bergpracht-Milchwerk und seinem Team für die super leckeren und reichhaltigen Käseplatten!

Schallplatten und Bücher zu verschenken

Im Rahmen unserer Aufräumaktion haben wir einige Schallplatten (Langspielplatten und Sampler, sortiert in die zwei Kategorien "Klassik" und "anderen Musikrichtungen") sowie Bücher aussortiert, die wir gerne verschenken möchten.
Wer Interesse hat, bitte bei mir melden per Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org.

Umbau Wechselausstellung abgeschlossen

Achtung, Aufnahme:
Für diese Saison, die seit dem 1. April läuft, haben wir besondere analoge und digitale Tonaufzeichnungsgeräte ausgestellt.
Die Ausstellungsbeschreibung findet Ihr unter
www.emuseum-tettnang.de/labels/salon/Tonaufzeichnung
mit 19 Unterseiten. Viel Spaß beim Stöbern!
Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, die Exponate im Museum zu bewundern.
Sehr freuen würden wir uns über weitere Erfahrungsberichte rund um Tonaufnahmen mit Kassettenrecordern und Tonbandgeräten.
Es braucht nicht allzu viel Text, gerne auch formlos per Mail an eine Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org.

Laufende Arbeiten im Museum

Die Arbeit geht nicht aus...
Derzeit ist ein vierköpfiges Team mit der Sicherheitsüberprüfung unserer Exponate nach VDE beschäftigt.
Vielen Dank ans Team für diese aufwändige Arbeit!
An dieser Stelle auch danke an alle Helfer, die beim Museumsputz am 22. März mitgearbeitet haben!

Das Museum in der Presse

Termine 2025

  • Lebendiges Barockschloss Tettnang: Lötaktion am Freitag, dem 23. Mai (ggf. Nachholtermin am 30. Mai)
  • Internationaler Museumstag am Sonntag, dem 18. Mai: Vorführung ausgewählter Exponate
  • Ham Radio 2025 vom Freitag, dem 27. bis Sonntag, dem 29. Juni, Aufbau Donnerstag, 26. Juni: Präsentation Museum, zwei Lötplätze

Wenn alles klappt, wartet auf der Messe eine musikalische Überraschung auf Euch!

  • Aktionswiese auf dem Montfortfest Samstag und Sonntag 5. und 6. Juli: Löten mit Kindern
  • Projekttage mit Schülern des Montfortgymnasiums (Termin steht noch nicht fest)
  • Teilnahme am Tettnanger Ferienprogramm (Termin steht noch nicht fest)
  • Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 14. September: Vorführung ausgewählter Exponate
  • Ehrenamtsmesse am Samstag, dem 18. Oktober: Präsentation des Fördervereins, ohne Löten Wer gerne bei den Kinder- und Jugendprojekten helfen möchte, bitte E-Mail an mich, Rainer.Specker@elektronikmuseum.org. Danke!

Interessante Angebote anderer Organisationen

500 Jahre Bauernkrieg – 500 Jahre Rappertsweiler Haufen
Anlässlich des Jubiläums gibt es dieses Jahr in und um Tettnang herum eine spannende Veranstaltungsreihe. Mehr dazu unter www.tettnang.de/de/unser-tettnang/aktuelles/pressemitteilungen/500-jahre-bauernkrieg/.

Historisches

ARD Retro

Automatisierungstrends auf der Hannovermesse, 27. April 1965
www.ardmediathek.de/video/hr-retro-oder-hessenschau/automatisierungstrends-auf-der-hannover-messe/hr/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNjU3MTE
In Minute 1:43 sieht man kurz eine kleine Rechenmaschine, die wir auch im Elektronikmuseum stehen haben und bei Führungen demonstrieren.
Ich kenne keine andere Maschine, die dermaßen umständlich zu bedienen ist, dass man eine Division trotz Anleitung auf der Rückseite auch mit Erfahrung erst beim zweiten oder dritten Versuch hinbekommt.

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Februar 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Februar 2025.

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung findet am Montag, dem 17.03.2025 um 18:30 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Gallus statt.
Dieses Jahr stehen wieder Wahlen an.
Eine Einladung mit der Tagesordnung erfolgte bereits separat.
Dieses Jahr wird es Appetithappen in Form einer Käseplatte vom Bergpracht-Milchwerk geben. Wir freuen uns sehr!

Laufende Arbeiten im Museum

Derzeit läuft eine größere Umräumaktion von Geräten, die über das letzte Jahr ins Museum kamen.
Außerdem ist der Umbau der Ausstellung ist in vollem Gang.
Themenschwerpunkt 2025 wird Tonaufzeichnung sein.
Hierzu werden die Fernseher auf dem Podest im Salon abgebaut und durch interessante Exponate ersetzt.
Wer hier noch wirklich rare Geräte hat, darf mir sehr gerne schreiben.
Bitte nicht irgendwelche Massenware, die es tausendfach gab, wie zum Beispiel gewöhnliche HiFi-Kassettendecks, Uher-, Grundig- oder Telefunken-Tonbandgeräte.
Und bitte keine Geräte ins Museum bringen ohne vorherige Absprache!
Was wir vor allem noch benötigen sind persönliche Erfahrungsberichte als Tonamateur!
Über eine Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org dazu würden wir uns äußerst freuen!

Museumsputz

Unseren alljährlichen Museumsputz werden wir am Samstag, dem 22. März um 14:00 Uhr durchführen.
wir bitten um rege Beteiligung!

Weitere Termine 2025

  • Tag der offenen Tür in der Elektronikschule am Freitag, dem 4. April: Präsentation des Museums
  • Osterlöten: Zwei Gruppen, am Vormittag für acht- bis neunjährige Kinder und am Nachmittag für Jugendliche
  • Internationaler Museumstag am Sonntag, dem 18. Mai: Vorführung ausgewählter Exponate
  • Ham Radio 2025 vom Freitag, dem 27. bis Sonntag, dem 29. Juni, Aufbau Donnerstag, 26. Juni: Präsentation Museum, zwei Lötplätze
  • Aktionswiese auf dem Montfortfest Samstag und Sonntag 5. und 6. Juli: Löten mit Kindern
  • Projekttage mit Schülern des Montfortgymnasiums (Termin steht noch nicht fest)
  • Teilnahme am Tettnanger Ferienprogramm (Termin steht noch nicht fest)
  • Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 14. September: Vorführung ausgewählter Exponate
  • Ehrenamtsmesse am Samstag, dem 18. Oktober: Präsentation des Fördervereins, ohne Löten

Wer gerne bei den Kinder- und Jugendprojekten helfen möchte, bitte E-Mail an mich, Rainer.Specker@elektronikmuseum.org. Danke!

"Jeder Cent zählt"

Im März und April 2025 läuft die Aktion "Jeder Cent zählt" von Kaufland.
Mit der Spendenkampagne „Jeder Cent zählt“ in über 770 Kaufland-Filialen gibt es die Möglichkeit, kleine Centbeträge für eine soziale Organisation aus der jeweiligen Region zu spenden.
Das geht, indem beim man beim Bezahlen auf den nächsthöheren 10-Cent-Betrag aufrundet oder den Bon vom Flaschenrücknahmeautomaten in die Jeder-Cent-zählt-Spendenbox einwirft.
Wir machen mit unserem Förderverein bei der Tettnanger mit, um Geld für Roboter-Bauprojekte für Schüler zu sammeln.
Beschreibung der Aktion unter jedercent.kaufland.de/ , mehr zu unserem Projekt unter jedercent.kaufland.de/organization/foerderverein-des-elektronikmuseums-tettnang-e-v/voting/5070-88069-tettnang.

Räumlichkeit gesucht als "Zwischenspeicher"

Unsere Lager im Museum platzen aus allen Nähten.
Insbesondere aus Werkstattauflösungen, Ausmuster-Aktionen von Firmen oder Nachlässen kommen viel mehr Geräte bei uns an, als erhaltenswert bzw. sinnvoll für unser Museum sind.
Ein Aussortieren ist daher zwingend notwendig.
Falls uns jemand eine geeignete Räumlichkeit zur Verfügung stellen kann, in die wir mit einem Schlüssel selber reinkommen: Wir wären sehr, sehr froh darüber!

Interessante Angebote anderer Künstler und Organisationen

500 Jahre Bauernkrieg – 500 Jahre Rappertsweiler Haufen

Anlässlich des Jubiläums gibt es dieses Jahr in und um Tettnang herum eine spannende Veranstaltungsreihe. Mehr dazu unter www.tettnang.de/de/unser-tettnang/aktuelles/pressemitteilungen/500-jahre-bauernkrieg/.

Kunstausstellung

Hier eine Einladung zur Ausstellung von Ulrike Kurz im Rathaus Grünkraut (Kreis Ravensburg).
Die Vernissage mit Lichtbilder-Projektion findet statt am Freitag, dem 28. März um 19:00 Uhr.
Vereinsmitglied Ulrike würde sich freuen, wenn ihr Interesse und Zeit hättet, euch die große Einzelausstellung von Licht- und Wasserbildern anzusehen und auf ein Gläschen Sekt vorbeikommt.
Von 28. März bis 4. Juli ist die Ausstellung weiterhin zugänglich von Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, zusätzlich mittwochmittags von 16:00 bis 18:30 Uhr.
An Wochenenden, Brückentagen und Feiertagen ist die Öffnung auf Anfrage möglich.
Adresse: Rathaus Grünkraut, Scherzachstraße 2, 88287 Grünkraut

Metropolis live – das Filmkonzert im KiTT, Kino in Tettnang

Elektronik-Künstler Antonio Bras wird den Stummfilmklassiker von Fritz Lang aus dem Jahr 1927 mit einem eigens komponierten Soundtrack auf elektronischen Instrumenten live begleiten.
Das Filmkonzert findet am Samstag, dem 26. April 2025 im KiTT statt, dem Kino in Tettnang.
www.kitt-tettnang.de/detail/119671/Metropolis%20Live%20-%20Das%20Filmkonzert

Historisches

  • "Ich denke, also bin ich": Vor 375 Jahren, am 11. Februar 1650, starb der französische Philosoph, Naturwissenschaftler und Mathematiker René Descartes.
    Der "Vater der modernen Philosophie" setzte sich in seinen Arbeiten ein, "seine Vernunft richtig zu gebrauchen und die Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen" mit drei Anhängen über die Lichtbrechung, über Meteore und über die Geometrie.
    Der eingangs erwähnte berühmte Satz soll übrigens – zumindest im Ansatz – in oder bei Ulm entstanden sein, wie man der Homepage der dortigen Universität entnehmen kann: www.uni-ulm.de/en/universitaet/hochschulkommunikation/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/unimagazin/online-ausgabe-uni-ulm-intern/uni-ulm-intern-nr-351-februar-2020/descartes/.
  • Vor 170 Jahren, am 19. Februar 1855, erstellte Urbain Jean Joseph Le Verrier die erste Wettervorhersage anhand telegrafisch übermittelter Daten.
    Der Name Le Verrier könnte der eine oder andere schon einmal gehört haben: Unter anderem anhand seiner Berechnungen wurde der Planet Neptun entdeckt.
    Die sehr spannende Geschichte hinter der ersten Wetterkarte kann man beim Bayerischen Rundfunk nachlesen unter www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/erste-wetterkarte-urbain-le-verrier-100.html.
  • Vor 100 Jahren, am 30. Januar 1925, wurde Douglas Engelbart geboren.
    Er gilt als Erfinder der Computermaus – am 17. November 1970 erhielt er ein Patent für einen "X-Y-Positionsanzeiger für ein Bildschirmsystem".
    Mehr zu ihm beim Deutschlandfunk unter www.deutschlandfunk.de/patent-vor-50-jahren-douglas-c-engelbart-der-erfinder-der-100.html.
    Das Patent in englischer Sprache lässt sich beim Patentamt unter depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=pdf&docid=US000003541541A&xxxfull=1 einsehen.
  • Vor 70 Jahren, am 24. Februar 1955, wurde Apple-Mitbegründer Steve Jobs geboren.
    Es ist ja so, dass man ganz viele Ideen haben kann, nur mit der Umsetzung hapert es manchmal, oder niemand braucht die Idee.
    Nicht so bei einigen von Steve Jobs Ideen:
    Der Visionär hatte den richtigen Riecher für gute Ideen.
    Mit dem Macintosh brachte er einen der ersten erschwinglichen Heimcomputer auf den Markt, der mit grafischer Oberfläche und der Bedienung mittels Maus punktete.
    Jahre später folgte der erste MP3-Player und das erste Smartphone.
    Mehr zu Steve Jobs beim Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) unter www.blog.hnf.de/steve-jobs-1955-2011/.

Hörspiel im SWR: "Rausch" von John Griesemer

Auf SWR Kultur kann das "historisch-fiktive Hörspiel über eine Zeit im Umbruch, über Technik und Sehnsucht" angehört werden: Es spielt ab 1857 rund um die Verlegung des ersten Transatlantikkabels.
Hier geht es zum ersten der vier Teile: www.swr.de/swrkultur/hoerspiel/playlist-griesemer-rausch-100.html

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Januar 2025

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Januar 2025.

Autoren gesucht

Unser Museum und damit auch unsere Website lebt von ihren Inhalten.
Lebendigen Inhalten mit interessanten Informationen, die auch Nichtfachleute verstehen.
Wir suchen daher Autoren, die sich unterschiedlichen Sachgebieten widmen.
Es geht um die Beschreibung von Themen oder auch einzelnen Exponaten.
Roher Text mit etwa 500 bis 2000 Zeichen genügt dabei, egal, ob als E-Mail, reine Textdatei, PDF oder Office-Dokument.
Fotos der Exponate brauchen nicht gemacht werden – die mache ich selber, damit wir ein einheitliches Erscheinungsbild hinbekommen.
Die Texte sollten für die Allgemeinheit geschrieben und frei formuliert sein.
Technische Daten sind eher Nebensache und können in einem kleinen Absatz zusammengefasst werden. Viel wichtiger ist: Warum hat man das Gerät gekauft, was hat man dann damit gemacht und wie lange war es im Einsatz?
Gibt es etwas Kurioses zum Gerät zu berichten?
Wie viel Geld hat man investiert? Gerne auch in Relation zum damaligen Monatsgehalt.
Persönliche Erfahrungen sind sehr willkommen!
Der Text sollte keine oder nur sehr wenige Verweise auf andere Websites haben.
Fakten sollten belegt werden, bitte die Quellen am Ende des Artikels zusammenfassen.
Dabei sollte man Primär- oder Sekundärliteratur bevorzugen, wie etwa Bedienungsanleitungen, Kataloge, Zeitschriftenartikel etc.
Nicht abschreiben, vor allem nicht die Wikipedia – das würde unsere Website abwerten.
Bitte nur in Ausnahmefällen Verweise auf Wikipedia platzieren.
Aktuell offene Punkte:

  • Rechnerausstellung: Apple IIe, Amiga 500, Atari 1040 ST, Commodore C64, Commodore PET 2001, IBM Personal Computer.
  • Tonbandgeräte: Uher Royal Stereo, Uher Royal Deluxe, Revox A77, Revox B77, Uher-Report-Serie, Saba Hi-FI TG 524 Stereo, Saba HiFi TG543, Saba TK75a, Sabamobil
  • Thema 2025: Abenteuer Tonaufzeichnung.
    Wer hat Tonaufnahmen gemacht?
    Wann wurden die entsprechenden Geräte angeschafft und wie teuer waren sie?
    Was wurde aufgenommen (z. B. Live-Aufnahmen des Musikvereins, Mitschnitte vom Radio)?
    Auf was wurde aufgenommen (Tondraht, Tonband, Kassette, Minidisk, DAT, Speicherkarte, …)? Gerne auch Berichte aus jüngster Zeit.
  • … Oder was einem sonst so ein- oder auffällt.

Es würde mir sehr viel Arbeit abnehmen, wenn ich hier Hilfe bekäme.
Wer Lust hat zum Schreiben, bitte vor Beginn der Arbeit eine kurze Mail an mich senden, Rainer.Specker@elektronikmuseum.org.
Ich würde gerne verhindern, dass mehrere Leute gleichzeitig in dasselbe Thema ihre wertvolle Zeit stecken.

Räumlichkeit gesucht als "Zwischenspeicher"

Unsere Lager im Museum platzen aus allen Nähten.
Insbesondere aus Werkstattauflösungen, Ausmuster-Aktionen von Firmen oder Nachlässen kommen viel mehr Geräte bei uns an, als erhaltenswert bzw. sinnvoll für unser Museum sind.
Ein Aussortieren ist daher zwingend notwendig.
Wir hatten sehr lange Glück, dass unser Gerätewart selbst eine größere Räumlichkeit hatte in Form einer gemieteten Werkstatt.
In diese konnte er frisch abgeholte Geräte zwischenlagern, so dass wir dort sortieren konnten.
Sein Mietvertrag läuft Ende März aus, so dass wir auf der Suche nach einem neuen Gerätepuffer sind.
Falls uns jemand eine geeignete Räumlichkeit zur Verfügung stellen kann, in die wir mit einem Schlüssel selber reinkommen: Wir wären sehr, sehr froh darüber!

Artikel über Brandgefahr durch alte Fernseher online

Manchmal werde ich gefragt, ob man denn ein historisches Gerät einfach so in Betrieb nehmen kann.
Ich muss dann meist darauf hinweisen, dass das ohne vorherige Überprüfung durch einen Fachmann oder eine Fachfrau keine gute Idee ist.
Um vor allem die Brandgefahr vor Augen zu führen, führte ich einige Experimente mit gefährlichen Teilen durch, und habe verschiedene Fakten zur Brandgefahr durch ältere Fernsehgeräte gesammelt.
Der Artikel mit Videos ist an Fachleute, Reparateure in Repair-Cafés und an interessierte Laien gerichtet.
www.emuseum-tettnang.de/labels/salon/Fernsehen/Gefahrhinweise-historische-Geraete

Termine 2025

  • Die Jahreshauptversammlung findet am Montag, dem 17.03.2025 um 18:30 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Gallus statt.
    Dieses Jahr stehen wieder Wahlen an.
    Eine Einladung mit der Tagesordnung folgt separat.
  • Unseren alljährlichen Museumsputz werden wir am Samstag, dem 22. März um 14:00 Uhr durchführen.
  • Ham Radio 2025 vom Freitag, dem 27. bis Sonntag, dem 29. Juni, Aufbau Donnerstag, 26. Juni 2025.

Wir bitten um rege Beteiligung.

Historisches

  • Das ist mir in der Dezember-Depesche entgangen:
    Vor 145 Jahren, am 31.12.1879 demonstrierte Thomas Alva Edison im Menlo Park bei New York eindrucksvoll das elektrische Licht als Straßenbeleuchtung.
    Beim Deutschlandfunk gibt es einen Hörbeitrag zu Edisons Aktion:
    www.deutschlandfunk.de/thomas-edison-gluehlampe-100.html
  • Vor 100 Jahren, am 9. Januar 1925, wurde der jüdische Ingenieur Erich Bloch in Sulzberg im Schwarzwald geboren.
    Er entwickelte maßgeblich an damaligen Supercomputer-Projekten mit und stieg bis zum Vizepräsidenten der Firma IBM auf.
    Später leitete die National Science Foundation, eine wichtige amerikanische Forschergemeinschaft.
    Mehr Informationen über Erich Bloch gibt es auf der Website der Gemeinde Sulzberg unter juden-in-sulzburg.de/person/bloch-erich-2.
    Ausführlicher wird sein Wirken im bemerkenswerten Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums unter blog.hnf.de/erich-bloch-1925-2016/ dargestellt.
  • Vor 50 Jahren, im Jahr 1975, gründete Franz Ummenhofer im Tettnanger Ortsteil Oberlangnau seine Firma "UM-Electronic GmbH".
    Die Firma besteht in zweiter Generation noch heute und bietet Platinenbestückung als Dienstleistung an.

Wir feiern übrigens dieses Jahr ein besonderes Jubiläum in Tettnang:
Vor 70 Jahren, im Jahr 1955, zog Dr. Paul Eduard Klein mit seiner Firma PEK nach Tettnang und brachte so die Elektronikindustrie in die Stadt.
Hierher gebracht hat ihn der damals frisch zum Bürgermeister gewählte Rudolf Gnädinger.
Richtfest der Firma PEK war am 2.12.1955, der Betrieb wurde Anfang 1956 aufgenommen.

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

SD-Abschaltung ARD-Sender

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,

hier kommt ein Museumstelegramm zur Abschaltung der ARD-Sender am 7. Januar 2024.

Seit November erscheint bei manchen im Ersten und in den dritten Programmen, dass eine SD-Abschaltung bevorsteht und man einen Sendersuchlauf durchführen muss.
Was bedeutet das?
Hier ein paar Informationen dazu.

SD-Abschaltung bei Satellitenempfang am 7. Januar 2025

Die ARD stellt am 7. Januar 2025 die Verbreitung per Satellit in SD-Qualität ein.
Betroffen sind "Das Erste" und die dritten Programme (SWR, BR, …). Danach können Zuschauerinnen und Zuschauer diese Programme ausschließlich in HD-Qualität empfangen.

Was heißt nun "SD" und "HD"?

SD steht in etwa für Standard-Fernsehen, so wie es bereits auf Röhrenfernsehern dargestellt werden konnte.
Viele Programme werden noch so ausgestrahlt, darunter die meisten Privatsender, das ZDF und bis zum Dreikönigstag auch die Programme der ARD.
HD steht für hochauflösendes Fernsehen, das praktisch jeder Flachbildfernseher darstellen kann.
Das Bild erscheint deutlich schärfer als in SD, jedes Detail kann dargestellt werden und vor allem Texteinblendungen sind deutlich lesbar.
ARD und ZDF senden bereits seit einigen Jahren zusätzlich zur SD- auch in HD-Qualität.

Wie erkenne ich, ob ich die Sender in HD bereits empfangen kann?

Bevor in den Elektrofachmarkt gegangen oder im Internet Geräte bestellt werden, sollte geprüft werden, ob der Empfang bereits mit den bestehenden Geräten möglich ist.
Werden bereits bei anderen Sendern irgendwo die Buchstaben "HD" beim Senderlogo angezeigt?
Wenn nicht, muss gegebenenfalls ein Sendersuchlauf durchgeführt werden. Wenn dann HD-Sender auftauchen und empfangen werden können, muss man sie nur noch in die richtige Reihenfolge sortieren, damit ist man fertig.
Werden keine HD-Sender empfangen, wird man technisch aufrüsten müssen.

Was ist ein Sendersuchlauf?

Um neue Satellitensender einstellen zu können, muss man bei digitalen Empfängern einen Sendersuchlauf durchführen.
Der automatische Sendersuchlauf sucht dabei alle Frequenzen nach Programmen ab und speichert Sender, die noch nicht abgespeichert sind, ab. Man findet sie dann bei den meisten Geräten am Ende der Senderliste.
Man sollte darauf achten, dass man die Option "nur freie Sender suchen" (oder "verschlüsselte Sender überspringen") aktiviert, sonst landen schnell mehrere tausend Sender in der Liste.
Wer sich auskennt und keinen automatischen Sendersuchlauf durchführen möchte, kann einen manuellen Suchlauf machen.
Hier die Daten der ARD-Sender für eine manuelle Sendersuche:
Frequenz: 11.362 MHz
Polarisation: Horizontal
Symbolrate: 22.000 Symbole/Sekunde
Die Daten für die Modulation (FEC 2/3, DVB-S2, 8PSK) braucht man normalerweise nicht einzustellen.

Wie sieht es mit der Senderliste aus?

Meist hat man sich an die Reihenfolge der Sender gewöhnt.
Neue Receiver sind fast immer vorprogrammiert. Ein Sendersuchlauf macht auch dort Sinn, denn die über Satellit ausgestrahlten Sender ändern sich immer wieder.
Erst danach sollten die Sender sortiert werden. Es gibt keine allgemeine Anleitung, wie man die Sender sortieren kann, das muss der Bedienungsanleitung entnommen werden.

Falls keine HD-Sender empfangen werden können: Brauche ich einen neuen Fernseher?

Ein neuer Fernseher ist nicht nötig. Falls noch keine HD-Programme empfangen werden können, genügt es, einen HD-fähigen Satellitenreceiver anzuschließen.
Prinzipiell kann das Programm auch auf Röhrenfernsehern dargestellt werden, jedoch wird es dazu vom Receiver in Standardauflösung umgewandelt, das Bild erscheint dann also nicht schärfer.
Man kommt in der Regel also nur bei Flachbildfernsehern in den Genuss der höheren Bildauflösung.
Die meisten Flachbildfernseher unterstützen HD (auch sogenannte "HD Ready"-Geräte, die sind völlig ausreichend).

Woran erkenne ich, dass ein Satellitenreceiver HD-Sender empfangen kann?

Der Fernsehstandard für HD-Sender heißt "DVB-S2", der für SD-Sender "DVB-S". Diese Angabe befindet sich meist auf dem Receiver, mindestens jedoch in der Bedienungsanleitung.
Beim Kauf eines Gerätes muss unbedingt darauf geachtet werden, insbesondere gebrauchte Geräte, die im Internet verkauft werden, können meist kein HD-Fernsehen empfangen.

Wie schließe ich den Satellitenreceiver an?

Man benötigt drei Anschlüsse: Das Antennenkabel mit dem Stecker mit dem Gewinde dran, die Stromversorgung und die Verbindung zum Fernseher.
Ein HD-fähiger Receiver verfügt über eine Buchse für die hochauflösende digitale Bildübertragung an den Fernseher, sie ist mit "HDMI" beschriftet.
Meist sind auch an neuen Receivern zusätzlich die alten großen schwarzen Scart-Buchsen vorhanden. Diese sollte man nur benutzen, wenn man noch einen alten Röhrenfernseher oder Videorecorder am Receiver anschließen will. Zur Übertragung des hochauflösenden Fernsehens sind Scart-Buchsen (und auch die runden Cinch-Buchsen) ungeeignet.
Ein einigermaßen neuer Flachbildfernseher verfügt ebenfalls über eine solche Buchse. Entsprechend ist das Verbindungskabel mit zwei gleichen "HDMI-Steckern" versehen.
Das HDMI-Kabel gehört bei den meisten Geräten nicht zum Lieferumfang. Es muss separat erworben werden.
Beachtet werden sollte auch, dass der Receiver eine Steckdose benötigt. Beim Einkauf sollte man also an die gegebenenfalls nötige Mehrfachsteckdose denken.

Was, wenn mein Fernseher keine HDMI-Buchse hat?

Man braucht deswegen nicht aufs hochauflösende Fernsehen zu verzichten, denn diese Geräte besitzen meist eine sogenannte DVI-Buchse. Mit einem einfachen Adapter kann man auch daran einen HDMI-Stecker anschließen. Etwas umständlich wird es dann trotzdem, denn für den Ton muss ein extra Kabel verbunden werden, je nach Receiver ein Cinchkabel (das mit dem roten und dem weißen runden Stecker) oder einem Adapter von Scart auf Cinch.

Alle Angaben ohne Gewähr

Museumstreff

Wer mit seinem Latein am Ende ist, ist gerne eingeladen, zu unserem Museumstreff zu kommen und sich dort Rat zu holen:
Jeden Montag von 17:00 bis 19:00 Uhr (nicht an Feiertagen).
Der nächste Treff ist am 13. Januar.


Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern unserer Website ein gutes neues Jahr!


Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum!
Rainer Specker
Erster Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.