Ehrenamtliche gesucht!

Wir suchen Verstärkung im Bereich Kinder- und Jugendförderung

Um ein neues attraktives Projekt anbieten und so potentiellen ehrenamtlichen Mitarbeitern Appetit zu machen, haben wir von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt für ein tolles Projekt eine Förderung erhalten:
Wir bauen mit Jugendlichen Digitalradios mit dem Standard DAB+!

Radio-Einzelteile
Aus diesem Durcheinander soll ein Radio mit modernster Technik entstehen

Nach anfänglichen kleineren technischen Schwierigkeiten läuft die Elektronik.

Zur Realisierung des Projekts suchen wir Ehrenamtliche!

Auf mehrere Personen aufzuteilende Aufgaben sind unter anderem

  • Organisation, Kontaktaufnahme zu Schulen, Jugendorganisationen etc.
  • Vorbereiten und Vorfertigen der Teile
  • Durchführen der Arbeiten selbst mit Jugendlichen

Die Radios können mit einfachen handwerklichen Fähigkeiten und einfachen Lötarbeiten aufgebaut werden.
Zeitbedarf je nach Aufwand der Ausfertigung etwa eine bis drei Stunden.
Es geht um insgesamt 40 Geräte; wir haben allerdings auch zahlreiche weitere Lötprojekte hier und sind offen für Neues.
Uns würde es sehr freuen, mit dem interessanten Projekt des einen oder anderen Interesse zu wecken!

Cappuccinodosen

Wir benötigen Dosen aus Pappe mit Blechboden (der hat eine elektrische Funktion) mit Durchmesser ca. 8 bis 9 cm, Höhe ca. 12 bis 13 cm, Inhalt 200 g. Bitte keine Dosen mit wesentlich anderen Abmessungen ins Museum bringen, da die Konstruktion auf diesen Maßen basiert.
Die Dosen müssen aus Pappe sein, da das für die Akustik wichtig ist, und der Blechboden dient als elektronische Masse, daher muss er aus Blech bestehen.
Plastikbecher und Blechdosen klingen, nun ja, blechern.
Vielen Dank im Voraus für Eure Mithilfe!

Kontakt

Bei Interesse bitte Mail an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org
oder Tel. 0175 7368370 anrufen (wegen Ehrenamt und Hauptberuf kann es vorkommen, dass niemand rangeht. In diesem Fall bitte die Rückrufbitte aktivieren - die kostet nichts).

Depesche Januar 2022

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Monat Januar 2022.

Ehrenamtliche gesucht zur Jugendförderung – Radio-Projekt DAB+

Derzeit landen so gut wie alle Arbeiten zur Kinder- und Jugendförderung bei Werner Hoch.
Hier suchen wir dringend Verstärkung!
Um ein neues attraktives Projekt anbieten und so potentiellen ehrenamtlichen Mitarbeitern Appetit zu machen, haben wir von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt für ein tolles Projekt eine Förderung erhalten:
Wir bauen mit Jugendlichen Digitalradios mit dem Standard DAB+!
Nach anfänglichen kleineren technischen Schwierigkeiten läuft die Elektronik nun.
Zur Realisierung des Projekts suchen wir Ehrenamtliche!
Das können Leute aus unseren Reihen sein oder sehr gerne auch Neumitglieder.
Auf mehrere Personen aufzuteilende Aufgaben sind unter anderem

  • Organisation, Kontaktaufnahme zu Schulen, Jugendorganisationen etc.
  • Vorbereiten und Vorfertigen der Teile
  • Durchführen der Arbeiten selbst mit Jugendlichen (nach § 72a SGB VIII muss dazu ein polizeiliches Führungszeugnis eingeholt werden. Wir unterstützen Sie dabei; es entstehen für Sie keine Kosten).

Die Radios können mit einfachen handwerklichen Fähigkeiten und einfachen Lötarbeiten aufgebaut werden.
Zeitbedarf je nach Aufwand der Ausfertigung etwa eine bis drei Stunden.
Es geht um insgesamt 40 Geräte; wir haben allerdings auch zahlreiche weitere Lötprojekte hier und sind offen für Neues.
Uns würde es sehr freuen, mit dem interessanten Projekt des einen oder anderen Interesse zu wecken!

Cappuccinodosen

Das Projekt hatte ich in der Dezemberdepesche vorgestellt, wo ich zum Sammeln von Singles und Cappuccinodosen aufgerufen habe.
Nun, Singles haben wir inzwischen genügend. Was noch fehlt, sind die Cappuccinodosen aus Pappe für die Boxengehäuse.
Wir benötigen max. 36 Dosen mit Durchmesser ca. 8,5 cm, Höhe ca. 13 cm, Inhalt 200 g,
Zum Beispiel von der Netto-Hausmarke Cafèt. Bitte keine Dosen mit wesentlich anderen Abmessungen ins Museum bringen, da die Konstruktion auf diesen Maßen basiert.
Die Dosen müssen aus Pappe sein, der Boden kann aus Blech bestehen.
Plastikbecher und Blechdosen klingen, nun ja, blechern.
Vielen Dank im Voraus für Eure Mithilfe!

Termine 2022

Bitte merkt Euch diese Termine vor, wo wir auf Euch als Helfer angewiesen sind:

  • Samstag, 9. April 2022: JugendkulTTour in Zusammenarbeit mit dem Tettnanger Jugendhaus (zwei Lötaktionen an diesem Tag, Werner plus zwei bis drei Helfer)
    https://kulturwochen.jugendhaus-tettnang.de/?page_id=670
  • Sonntag, 15. Mai 2022: Internationaler Museumstag (ohne Löten; zwei Helfer)
  • Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juni 2022 Ham Radio (mit Löten einer Bewegtlichtorgel; über die Messetage verteilt etwa 14 Helfer.
    Achtung: Die Ham Radio ist dieses Jahr eine Woche nach Fronleichnam geplant!)
  • Projekttage Montfortgymnasium (Löten; zwei Tage; Zeitraum steht noch nicht fest; vier Helfer)
  • Lebendiges Barockschloss (Theremin löten; Termin steht noch nicht fest; vier bis sechs Helfer)
  • Samstag, 2. Juli und Sonntag, 3. Juli Aktionswiese auf dem Montfortfest (Löten; sechs bis zehn Helfer)
  • Bähnlesfestsonntag, 11. September 2022 Tag des Offenen Denkmals (mit Löten; sechs bis zehn Helfer)
  • Voraussichtlich Samstag, 1. Oktober 2022 Lange Nacht der Museen (mit Löten; über den Abend verteilt mindestens zehn Helfer)

Die Planung der einzelnen Veranstaltungen erfolgt mit dem freien Planungswerkzeug Doodle. Exakter Zeitraum und Link zum Eintragen kommt vor den einzelnen Veranstaltungen dann extra per Mail.

Tettnanger Elektronikstammbaum

Wie bereits in der Dezember-Depesche angekündigt, wollen wir anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums den Themenschwerpunkt im Jahr 2022 auf Elektronik aus Tettnang legen.
Weiterhin suchen wir Beiträge zur Überarbeitung der Tettnanger Firmenchronik.

Tettnanger Elektronikstammbaum (2005)

Die Chroniken von ifm und wenglor sind bereits in Arbeit.
Wir brauchen Eure Mithilfe, insbesondere derer, die in ehemaligen oder noch bestehenden Tettnanger Elektronikfirmen gearbeitet haben oder arbeiten:
Fehlt im Stammbaum was? (Gründungen und Zweigniederlassungen außerhalb Tettnang bleiben unberücksichtigt.)
Gab es nach 2005 weitere Ausgründungen/Neugründungen?
Wir sind dankbar um jede E-Mail mit Informationen an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org !

Historisches

ARD Retro, Archivradio, Schallplatten und der 7. Sinn

ARD Retro

SRF Archivperlen – Was macht eine Schallplattenfirma?

Wie eine Schallplatte technisch hergestellt wird, wissen einige von uns Technikern.
Wie aber sieht das Drumherum aus?
Sehr interessante Einblicke in die Welt der Schallplattenfirmen aus Vertriebs- und marketingtechnischer Sicht bietet das Video des Schweizer Fernsehens von 1982:
www.srf.ch/play/tv/archivperlen/video/die-schallplattenfirma-1982?urn=urn:srf:video:ca16bfd5-fc20-4ca0-8797-403a226ed5f2
Wer als Kind das Vergnügen hatte, im Bodenseeraum zu Wohnen und öfter Schweizer Fernsehen anzuschauen, wird die Schweizer Sprache verstehen. Den anderen wird’s mit etwas Übung auch gelingen.
Ich finde es sehr interessant, wie sich die Welt auch in dieser Hinsicht gewandelt hat.
Kann man doch laut Apple etwa 70 Millionen Titel über iTunes kaufen, bei Amazon Music sind es nach eigenen Angaben über 75 Millionen!
Allerdings ohne das unvergessliche Flair des Schallplattenladens mit seinen Vorhörstationen.
Studieren der Hitparaden. Das lange Durchblättern der Plattencovers in den „Reduziert“-Kisten. Den Verkäufer, der die Schallplatte auflegte, damit ich sie mit einem mehr oder weniger schlechten Kopfhörer anhören konnte...
Der unvergessliche Musikladen Tettnang in der Montfortstraße (ganz früher am Bärenplatz, daran kann ich mich selber allerdings nicht mehr erinnern), drei Filialen „Lerche“ in Stuttgart, für mich der Grund, weshalb ich die Fahrten zum Weihnachtsmarkt dorthin mochte – ich bog stets vor dem Weihnachtsmarkt in der Königstraße rechts ab und durchforstete alle drei Filialen, während die anderen auf dem Weihnachtsmarkt froren... Bis eines Tages das Schild „Schlussverkauf“ an der Tür angebracht war.
Noch gar nicht sooo lange her.

Der 7. Sinn – Elektromobilität 1992

Bereits 1992 war man kurz vor dem Durchbruch ins Elektromobilitätszeitalter:
www.youtube.com/watch?v=i8AKz1IETyM

SWR2 Archivradio

In Dauerschleife laufen im monatlichen Wechsel Archivbeiträge zu unterschiedlichen Themen.
Hier nochmal der Hinweis auf die Beiträge über Geheimsender, die im Januar zu hören sind:
www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/archivradio-100.html
Direkt zu den Tönen geht es über https://liveradio.swr.de/sw331ch/raka02.

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,
Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Bei Antworten direkt an mich.
Sollten Sie die Museumsdepesche nicht mehr erhalten wollen, bitte ebenfalls Info an mich:
Rainer.Specker@elektronikmuseum.org
Rainer Specker
Dietmannsweiler 7
88069 Tettnang
http://www.emuseum-tettnang.de

Depesche Dezember 2021

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
hier kommt die Museumsdepesche für den Monat Dezember 2021.

Radio-Projekt DAB+

Von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt haben wir zur Gewinnung von Ehrenamtlichen für ein tolles Projekt eine Förderung erhalten:
Wir bauen mit Jugendlichen Digitalradios mit dem Standard DAB+!
Die Elektronik selbst ist inzwischen eingetroffen, Werner Hoch hat bereits einen Prototypen mit kompaktem rückseitig offenem Plexiglasgehäuse aufgebaut (danke dafür!).
Mit ist zwischenzeitlich die Idee gekommen, die Lautsprecher in geschlossene Boxen einzubauen, da das einen volleren Klang ergibt.
Nur das Radio selbst mit Bedienknöpfen soll mit einer Acrylglasfront versehen werden.
Beim Ausprobieren sah ich zufällig eine Single-Schallplatte auf meinem Oszilloskop liegen:
Die perfekte Schallwand, das Loch ist exakt so groß wie die Membran der Lautsprecher!
Als Gehäuse eine leere Cappuccinodose luftdicht angebracht brachte den gewünschten Klang.
So werden wir mindestens als Variante zu Werners kompaktem Entwurf ein Gerät mit Plexiglasfront bauen, die zwischen zwei solcher Lautsprecherboxen geschraubt wird.
Auch hier benötigen wir Eure Mithilfe:
Wir wollen nicht unsere einigermaßen wertvollen Singles zerstören.
Bitte schaut bei euch nach, ob Ihr noch Single-Schallplatten habt, die keinen besonderen Wert haben – sei es musikalisch und/oder, weil sie zerkratzt sind, kein Cover mehr haben etc. Es sollte jedenfalls nicht weh tun, da Heißkleber draufzupappen.
Das Label selbst sollte mindestens auf einer Seite noch einigermaßen gut aussehen, da man dieses sieht.
Wichtig ist, dass die Singles das große Loch haben; ein Zentrierstern darf gerne drin sein, der dient dann als Lautsprecherabdeckung.
Wie benötigen maximal 38 Single-Schallplatten. Keine Langspielplatten oder Maxis!
Als Boxengehäuse kommen Cappuccinodosen aus Pappe zum Einsatz.
Auch hier bitten wir um Eure Mithilfe.
Wir benötigen max. 36 Dosen mit Durchmesser ca. 8,5 cm, Höhe ca. 13 cm, Inhalt 200 g,
Zum Beispiel von der Netto-Hausmarke Cafèt. Bitte keine Dosen mit wesentlich anderen Abmessungen ins Museum bringen, da die Konstruktion auf diesen Maßen basiert.
Die Dosen müssen aus Pappe sein, der Boden kann aus Blech bestehen.
Blechdosen klingen, nun ja, blechern.
Vielen Dank im Voraus für Eure Mithilfe!

Themenschwerpunkt 2022: Elektronik aus Tettnang

Der Förderverein des Elektronikmuseums Tettnang e. V. wurde am 17. Januar 2002 gegründet. Von den 27 Gründungsmitgliedern in den Vorstand gewählt wurden:
Karl Pusch und Alfred Heß als erster und zweiter Vorsitzender, Peter Wensing als Schriftführer und Hubert Hakspiel als Schatzmeister. Stellvertreter der Stadt Tettnang war Harald Meichle.
Am 21. Juni 2002 wurde das Elektronikmuseum Tettnang in den beiden ehemaligen Klas­senzimmern im Torschulgebäude eröffnet.
Anlässlich unseres Jubiläums wollen wir den Themenschwerpunkt im Jahr 2022 auf Elektronik aus Tettnang legen.
Dazu sind wir dabei, die Firmenchronik zu überarbeiten – die jetzige endet im Jahr 2005:

Tettnanger Elektronikstammbaum (2005)

Die Chroniken von ifm und wenglor sind bereits in Arbeit.
Wir brauchen Eure Mithilfe, insbesondere derer, die in ehemaligen oder noch bestehenden Tettnanger Elektronikfirmen gearbeitet haben oder arbeiten:
Fehlt im Stammbaum was? (Gründungen und Zweigniederlassungen außerhalb Tettnang bleiben unberücksichtigt.)
Gab es nach 2005 weitere Ausgründungen/Neugründungen?
Wir sind dankbar um jede E-Mail mit Informationen an Rainer.Specker@elektronikmuseum.org !

Historisches

  • Vor 475 Jahren, am 14. Dezember 1546, kam Tycho Brahe im dänischen Schloss Knutstorp zur Welt. Als genialer Himmelsbeobachter legte Brahe einen Katalog von 777 akribisch vermessenen Fixsternen an, der ihm als Raster zur genauen Positionsbestimmung der Planeten diente.
    www.br.de/nachrichten/wissen/tycho-brahe-der-herr-der-sterne,RKhdOsW
  • Vor 450 Jahren, am 27. Dezember 1571 wurde Johannes Kepler im schwäbischen Weil der Stadt geboren. Er begründete die neuzeitliche Astronomie.
    Auf der Grundlage der Daten von Tycho Brahe, die Kepler nach dessen Tod 1601 zur Verfügung standen, gelang Kepler der Nachweis, dass sich die Planeten nicht auf Kreisbahnen, sondern auf Ellipsen bewegen.Über sein Leben und Wirken kann man auf der Website seiner Geburtsstadt lesen:
    www.weil-der-stadt.de/de/Keplerstadt/Johannes-Kepler
  • Vor 125 Jahren, am 18. Dezember 1896, wurde Hans Flesch in Frankfurt am Main geboren.
    Johannes Georg Julius Jacob Flesch, wie er mit vollem Namen hieß, war Rundfunkpionier und Arzt.
    Er schrieb als künstlerischer Leiter der SÜWRAG (Südwestdeutschen Rundfunkdienst AG) das erste deutschsprachige Hörspiel "Zauberei auf dem Sender".
    Ab Juni 1929 war er Intendant zur Funk-Stunde Berlin, bis ihn die Nationalsozialisten am 15. August 1932 hinauswarfen.
    Mehr zu seiner Person unter https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Flesch
  • 25 Jahre piepsendes Ei: Am 23. November1996 kam das Tamagotchi erstmals in den Handel.
    Erfunden hat es die damals 30 Jahre alte Japanerin Aki Maita.
    In der Schwäbischen Zeitung gibt es die Story dahinter allgemein zugänglich zu lesen:
    www.schwaebische.de/ueberregional/panorama_artikel,-tamagotchi-das-piepsende-elektrohaustier-ist-25-jahre-_arid,11448454.html

ARD Retro, Archivradio und eine Lautsprecher-Reparateurin

ARD Retro

SWR2 Archivradio

Der Sender SWR2 bietet im Internet Archivradio, bei dem Sendungen zu einem monatlich wechselnden Thema in Dauerschleife zu hören sind.
Derzeit laufen noch Sendungen zur Kernkraft.
Im Januar 2022 geht es dann um Geheimsender:
www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/archivradio-100.html

Was wurde aus der Lautsprecher-Reparateurin?

Ruth Vonier betrieb in Niederdorf bei Basel einen Lautsprecher-Reparaturservice:
www.srf.ch/play/tv/archivperlen/video/was-wurde-aus-der-lautsprecherreparateurin?urn=urn:srf:video:5b52c4a7-ad55-41ac-a31c-910a31a253ee
Wer in der Bodenseeregion lebt und öfter Schweizer Fernsehen geschaut hat, wird ihren Dialekt verstehen können.
Übrigens werden hochwertige Lautsprecher auch heute noch repariert – nur auf englisch: Man nennt das nun „reconen“ (also den Lautsprecherkonus erneuern).

Ich wünsche Euch allen im Namen des gesamten Vorstands einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Vielen Dank an alle Mitglieder und Freunde für die Unterstützung unseres Museums in Form aktiver Tätigkeit und/oder auch in Form des Mitgliedsbeitrages!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,
Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Bei Antworten direkt an mich.
Sollten Sie die Museumsdepesche nicht mehr erhalten wollen, bitte ebenfalls Info an mich:
Rainer.Specker@elektronikmuseum.org
Rainer Specker
Dietmannsweiler 7
88069 Tettnang
http://www.emuseum-tettnang.de

Depesche November 2021

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte, hier kommt die Museumsdepesche für den Monat November 2021.

Lötaktionen JugendkulTTour

Am 27. November konnten noch die Lötaktionen der JugendkulTTour stattfinden, die wir regelmäßig in Kooperation mit dem Jugendhaus Tettnang anbieten.
Am Vormittag wurden SMD-Weihnachtssterne gelötet und am Nachmittag mit etwas älteren Jugendlichen unsere EMTT-Taschenrechner.
Während im November noch weitere Kinder-Lötaktionen stattfanden, haben wir aufgrund der aktuellen Coronasituation beschlossen, bis auf weiteres keine Lötaktionen/Kindergeburtstage mehr anzubieten.

Führungen

Führungen bleiben möglich, seit dem 4. Dezember gilt da 2G+.
Zudem beschränken wir die Besucherzahl auf Kleingruppen mit maximal acht Teilnehmern pro Führung.
Auf der Website bleibt der Hinweis stehen, dass die maximale Personenzahl angefragt werden soll.

Neue Exponate

Aufgrund der Coronasituation sollen körperliche Arbeiten vermieden werden, weshalb wir derzeit nur in Ausnahmefällen neue Exponate annehmen.
Insbesondere bitten wir darum, nicht ungefragt Exponate mit ins Museum zu bringen.
Mehrere besondere Stücke befinden sich neu in unserem Bestand, zum Beispiel

  • ein gut erhaltener Empfänger Telefunken T9 von 1927 mit Lautsprecher.
    Tolles Stück mit interessantem Design!
  • Ein Ampex-Videorecorder der ersten Stunde mit einem ein Zoll breiten Videoband; man kennt solche Geräte höchstens noch aus Columbo-Filmen.
  • Wir freuen uns auch über den schönen Adventskranz, den uns ein Mitglied aus Elektronikteilen gebaut hat!

Andere Museen

Gute Nachrichten: Deutschlands größte Privatsammlung von Telefonapparaten und der zugehörigen Technik hat nach sehr langer Suche endlich eine neue Heimat gefunden!
Die Sammlung Schmidt zieht komplett nach St. Georgen in den Schwarzwald.
Im SWR kam ein Fernsehbeitrag zum Umzug:
https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/deutschlands-groesste-private-telefonsammlung-zieht-um-100.html
Artikel dazu im Südkurier: https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/umzug-von-konstanz-nach-sankt-georgen-die-riesige-telefonsammlung-schmidt-findet-eine-neue-heimat-im-schwarzwald;art372448,10972720
Letztes Jahr kam im SWR ein ausführlicherer Bericht über die Sammlung:
https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/telex-handy-co-hans-dieter-schmidt-und-seine-telekommunikationssammlung-swr2-tandem-2020-12-09-100.html

Historisches

  • Vor 250 Jahren, am 6. November 1771, wurde Alois Senefelder geboren – der Erfinder der Lithografie.
    Das Wort kommt von Stein – Lithos, der Druckstein.
    Im Elektronikmuseum lassen sich solche Steine bewundern, die einst zum Drucken der Skalen von Saba-Radios dienten.
    https://www.deutschlandfunk.de/vor-250-jahren-geboren-alois-senefelder-der-erfinder-der-100.html.
    Heute bedeutsam ist eine Form der Lithografie vor allem in der Elektronik bei der Mikrochipfertigung – Licht mit extrem kurzen Wellenlängen belichtet sehr, sehr kleine Strukturen auf Fotolack auf Siliziumplättchen.
    Zum Vergleich: Ein feines menschliches Haar hat 0,02 bis 0,04 mm Durchmesser. Nur 0,000002 mm (2 Nanometer) klein sind die Strukturen, an denen der Halbleiter­hersteller TSCM gerade arbeitet.
    Nur durch diese kleinen Strukturen ist es möglich, dass Milliarden von Transistoren auf einen Chip passen:
    Der Prozessor im iPhone 13 hat mit 15 Milliarden fast doppelt so viele Transistoren als Menschen auf der Erde leben (Strukturgröße 5 Nanometer).
    Kaum zu glauben, was sich in diesen 250 Jahren getan hat.
  • Vor 175 Jahren, am 17. November 1846, eröffnete der dreißigjährige Mechaniker Carl Zeiss in der Jenaer Neugasse Nr. 7 eine Werkstätte und einen kleinen Laden.
    Daraus wurde das Unternehmen Zeiss, das heute zu den bedeutendsten industriellen Unternehmen der optischen und optoelektronischen Technologie zählt.
  • Vor 55 Jahren: Im Quiz "Wer weiß denn sowas" kam die Frage
    "Welcher Zufall führte dazu, dass 1966 in New York die Musik in Telefonwarteschleifen patentiert wurde?"
    Kurzum, es war so genanntes "Übersprechen" in einer Telefonanlage.
    Deren Betreiber, der New Yorker Fabrikant Alfred Levy, hat das Marktpotential der Warteschleifenmusik erkannt und sie zum Patent angemeldet. Das Patent wurde im April 1966 erteilt.
    Mehr dazu beim ORF: https://orf.at/v2/stories/2246784/2246787/.
  • Vor 50 Jahren, am 15.11.1971, stellte Intel den ersten Mikroprozessor auf einem Chip vor und brachte damit eine unglaubliche Entwicklung in Gang. Es gibt im Web zahlreiche Artikel darüber, es sei hier auf den bei heise.de erschienenen hingewiesen:
    https://www.heise.de/news/Der-Mikroprozessor-wird-50-Jahre-alt-Mit-dem-Intel-4004-fing-es-an-6250092.html

Kein aktueller Bezug, aber dennoch interessant ist dieser Artikel zur Bildübertragung über Draht:
https://www.fotomagazin.de/technik/analoge-fotografie/die-geschichte-der-bilduebertragung?utm_source=sendinblue&utm_campaign=FOTO_ZNL_181121&utm_medium=email

Zum Thema "Technik und Design", das wir als Untertitel auf den Museumsprospekten stehen haben, passt dieser Artikel:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wie-hitler-die-idee-fuer-den-kaefer-stahl-die-geschichte-des-vws-17630969.html

ARD Retro

Ganz baff war ich, als ich diesen Filmbericht zur Einführung der Postleitzahlen sah.
Ja, auch die vierstelligen Zahlen wurden irgendwann mal eingeführt…
https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-abendschau/neue-postleitzahlen/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExODAyODQ/
Sehr erstaunt bin ich über die erhebliche Ingenieursleistung, die für den dermaßen hohen Automatisierungsgrad damals notwendig war!

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,
Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.

Depesche Oktober 2021

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte, hier kommt die Museumsdepesche für den Monat Oktober 2021.

Saison 2021 abgeschlossen

Das Elektronikmuseum befindet sich seit dem 1. November in der Winterpause – das heißt, die Tageskasse ist geschlossen.
Führungen und Kindergeburtstage sind ganzjährig möglich – und wir freuen uns auch, dass in den letzten Wochen einige Anfragen für Führungen kamen!
Es tut sehr gut, wieder Leute am Telefon zu haben, die ausnahmsweise nicht ein altes Tonbandgerät auf dem Dachboden gefunden haben, sondern die sich für eine Führung interessieren!
Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Unterstützer unseres Museums!
Weiter aktuell ist, dass wir Helferinnen und Helfer für Kinder-Lötaktionen brauchen.
Bei Interesse bitte ich, sich per Mail bei mir zu melden. Danke!

Lange Nacht der Museen ein Erfolg

Wie berichtet, fand am 2. Oktober bis 1:00 Uhr nachts die ORF Lange Nacht der Museen statt – in ganz Österreich, wobei sich Tettnang dem Bundesland Vorarlberg anschließen durfte.
Mit dabei waren Schlossmuseum, Stadtmuseum, Hopfengut und natürlich das Elektronikmuseum.
Mit den Besucherzahlen können wir zu diesen Zeiten zufrieden sein – knapp 100 Besucher, vorwiegend aus Vorarlberg, kamen ins Elektronikmuseum.
Ganz erstaunt war ich, dass bis kurz vor 0:00 Uhr noch die Lötplätze belegt waren!
Vielen Dank an die zahlreichen Helfer in der Langen Nacht!

Das Museum in der Presse

Am 5. Oktober erschien die Nachberichterstattung zur Langen Nacht der Museen, im Bild das Elektronikmuseum! https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/tettnang_artikel,-zu-spaeter-nachtstunde-in-tettnangs-museen-_arid,11419090.html
Das Bild ist frei zugänglich, für Abonnenten ist der komplette Artikel lesbar.

Abo-Karte der Schwäbischen Zeitung

Einige kennen die Abo-Karte der Schwäbischen Zeitung.
Ab der nächsten Saison (also ab 1. April 2022) kommt man damit auch vergünstigt ins Elektronikmuseum. Im Gegenzug gibt es mehrmals Jährlich Veröffentlichungen in der Zeitung, in denen auf teilnehmende Einrichtungen hingewiesen wird.

Historisches

  • "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat": Das war nach Überlieferung der erste Satz, der durch ein Telephon gesprochen wurde.
    Telephon, mit ph – so nannte Philipp Reis seinen Apparat, mit dem Töne elektrisch über eine Leitung übertragen werden konnten.
    Vor 160 Jahren, am 26. Oktober 1861, stellte er ihn erstmals öffentlich vor.
    Interessante Hintergründe über den Lehrer Philipp Reis aus Friedrichsdorf im Taunus finden sich beim Deutschlandfunk unter
    https://www.deutschlandfunk.de/vor-160-jahren-philipp-reis-und-sein-telephon.871.de.html?dram:article_id=504723
  • Kurios: Vor 50 Jahren, am 1. Oktober 1971, ließ sich Franklin Loufrani etwas gesetzlich schützen, womit eigentlich niemand rechnet, dass man das schützen könnte:
    Ein Symbol in dieser Art ☺ und den Namen Smiley!
    Mehr zu den rechtlichen Scherereien, zu denen das führte, findet sich in den WDR Zeitzeichen unter
    https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-smiley-patent-100.html.
    Warum kommt das nun hier in der Museumsdepesche?
    Weil der Sohn des Rechteinhabers, Nicolas Loufrani, nicht nur die Rechte des Symbols verwaltet, sondern es auch weiterentwickelt.
    2001 stellte er Hunderte verschiedener Smileys online, die auf Neudeutsch als Emojis bekannt sind – und die inzwischen die meisten Computer- und/oder Smartphone-Nutzer schon mal verwendet haben dürften.
  • Vor 40 Jahren, am 2. Oktober 1981, wurde die Schweizer Firma Logitech gegründet.
    Sie wurde zum weltgrößten Produzenten für Computermäuse.
    Im Blog des Heinz-Nixdorf-Museumsforums (HNF) gibt es mehr darüber:
    https://blog.hnf.de/mehr-als-maeuse-40-jahre-logitech
  • "Elektronikmuseum Tettnang – Technik und Design" haben wir auf unserem Flyer stehen.
    Genau dafür steht auch der erste mp3-Player, das iPod von Apple, das vor 20 Jahren erschien, genauer am Dienstag, dem 23. Oktober 2001.
    Mir selber geisterte in dieser Zeit ja die Idee im Kopf herum, dass doch ein Gerät möglich sein muss, das Musik von einem Speicher abspielt.
    Als ein solches Gerät dann tatsächlich auf den Markt kam, war ich schon ziemlich baff!
    Nicht nur die Funktion selbst war richtungsweisend, sondern vor allem auch das Design und die einfache Bedienung des Gerätes!
    Ein richtiger Handschmeichler.
    Mehr dazu beim HNF unter https://blog.hnf.de/vor-zwanzig-jahren-der-ipod-ist-da/.
  • Vor 20 Jahren, am 25. Oktober 2001, hat die Firma Microsoft das Betriebssystem Windows XP freigegeben.
    Ich muss zugeben, dass ich immer noch zwei Rechner mit Windows XP am Laufen habe… Und einen mit Windows 98… Wahnsinn, dass es schon 20 Jahre her ist, als XP herauskam!
    Bei heise.de ist ein ausführlicher Bericht dazu erschienen:
    https://www.heise.de/news/Windows-XP-Kaum-totzukriegendes-Betriebssystem-feiert-20-Geburtstag-6227254.html
  • Seit 10 Jahren kann das Telefon selber sprechen:
    Am 4. Oktober 2011 kam das iPhone 4S auf den Markt, das S steht für Siri.
    Mehr dazu, und welche Frau dem Sprachassistenten ihre Stimme lieh, kann man beim HNF-Blog nachlesen unter
    https://blog.hnf.de/hallo-siri-so-lernte-das-smartphone-sprechen/.

Viele Grüße aus unserem wunderbaren Museum,
Rainer Specker
1. Vorsitzender des Fördervereins des Elektronikmuseums Tettnang e. V.